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Romuald II.

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Datei:Ducato di benevento, emissione aurea di romoaldo II, zecca di benevento, 706-731, 03.JPG
Romuald II.

Romuald II. († 731/732) war von 706 bis 731/732 Herzog von Benevent.

Leben

Romuald war der Sohn des dux Gisulf I. und dessen Frau Winiperga.<ref name="histvi2">Historia Langobardorum VI, 2</ref> Nach Gisulfs Tod im Jahr 706 wurde sein Sohn Romuald II. Nachfolger als dux von Benevent.<ref name="histvi39">Historia Langobardorum VI, 39</ref> Um 715 heiratete Romuald Gumperga, die Tochter der Aurona, einer Schwester des Königs Liutprand, mit der er den Sohn Gisulf II. hatte. Später heiratete er Ranigunda, eine Tochter des dux Gaiduald von Brexia (Brescia).<ref name="histvi50">Historia Langobardorum VI, 50</ref>

Langobarden aus dem Benevent eroberten 717 unter Romuald II. das byzantinische Cumae, wurden aber auf Intervention Papst Gregors II. nach einiger Zeit durch Johannes, den byzantinischen dux von Neapel, und Theodimus, den rector Kampaniens, wieder vertrieben. Der Papst zahlte Romuald 70 Pfund Gold aus, die er ihm für die Räumung des Kastells angeboten hatte, und erkaufte sich so das Wohlwollen des gefährlichen Nachbarn.<ref name="hart87">Hartmann: Geschichte Italiens im Mittelalter. Band 2,2, S. 87f.</ref> Andere Historiker vertreten die Auffassung, dass die „Prämie“ an Johannes gezahlt wurde.<ref>Hodgkin: Italy and her Invaders. Band VI, S. 443</ref> Jedenfalls konnte das Kloster Monte Cassino 718, nachdem es über 100 Jahre verlassen war, wieder besiedelt werden. Das Kloster San Vinzenzo al Volturno wurde von Tato, Taso und Paldo gegründet.<ref name="histvi40">Historia Langobardorum VI, 40</ref>

Als Romuald 731 oder 732<ref name="hart132">Hartmann: Geschichte Italiens im Mittelalter. Band 2,2, S. 132</ref> starb, entbrannte ein Nachfolgestreit,<ref name="histvi55">Historia Langobardorum VI, 55</ref> in dem sich der Usurpator Audelahis zunächst gegen Gisulf II. durchsetzte.<ref>Hodgkin: Italy and her Invaders. Band VI, S. 471</ref>

Quellen

Literatur

  • Wilfried Menghin: Die Langobarden. Stuttgart 1985.
  • Jörg Jarnut: Geschichte der Langobarden. Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007515-2 (Storia dei Longobardi, Torino 1995).

Weblinks

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Einzelnachweise

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