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Herzog & de Meuron

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Elbphilharmonie in Hamburg (2016)
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Israelische Nationalbibliothek in Jerusalem (2023)

Herzog & de Meuron ist ein 1978 von den Schweizer Architekten Jacques Herzog (* 19. April 1950 in Basel) und Pierre de Meuron (* 8. Mai 1950 in Basel) gegründetes, international bedeutendes Architekturbüro mit Sitz in Basel in der Schweiz.

Leben und Werk

Jacques Herzog und Pierre de Meuron (ein Urenkel des Architekten Auguste de Meuron)<ref>Christina Schildknecht: Hamburger 17-Zimmer-Villa zu kaufen: Der Preis ist geheim! 8. Juni 2018, abgerufen am 18. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, die sich bereits seit der Primarschule in Basel kannten, studierten von 1970 bis 1975 Architektur an der ETH Zürich bei den Architekten Aldo Rossi, Luigi Snozzi und Dolf Schnebli.<ref>«Das Meret-Oppenheim-Hochhaus ist kein liebliches Gebäude». 2. Juni 2019, abgerufen am 12. November 2023.</ref> Nach dem Architekturdiplom gründeten sie im Jahr 1978 eine Bürogemeinschaft an der Rittergasse 19a in Basel. 1985 folgte die Umsiedlung des Standorts an die Rheinschanze 6 in Basel.<ref>Herzog & de Meuron. In: vitra.com. Vitra, abgerufen am 28. April 2020.</ref>

Seit 1999 waren Herzog und de Meuron zusammen in der Architekturlehre an der ETH Zürich tätig und hatten je eine halbe Professorenstelle inne.<ref name=":2">Prof. Jacques Herzog / Prof. Pierre de Meuron | Architektur und Städtebau. In: nsl.ethz.ch. Abgerufen am 12. November 2023.</ref><ref name=":3">Prof. em. Jacques Herzog. In: ethz.ch. Abgerufen am 12. November 2023.</ref><ref name=":4">Prof. em. Pierre de Meuron. In: ethz.ch. Abgerufen am 12. November 2023.</ref> An der ETH riefen sie mit Roger Diener und Marcel Meili das Studio Basel, ein Institut für Stadtforschung, ins Leben;<ref name=":2" /> unterdessen sind Herzog und de Meuron emeritiert.<ref name=":3" /><ref name=":4" /> Zuvor hatten Herzog und de Meuron bereits seit 1989 gemeinsam eine Gastprofessur an der Harvard University.<ref name=":3" /><ref name=":4" /><ref>Jasques Herzog. In: herzogdemeuron.com. Abgerufen am 12. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Pierre de Meuron. In: herzogdemeuron.com. Abgerufen am 12. November 2023.</ref><ref>Herzog & de Meuron, Lecture by Jacques Herzog. In: YouTube. 2011, abgerufen am 12. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Videoaufzeichung einer Architektur-Vorlesung an der Harvard-University von Jacques Herzog, ab 4:05 min).</ref>

Ende 2022 erschien ein Artikel über die Nachfolgeregelung von Herzog & de Meuron, nach dem ein seit Jahren bestehender Aktionärsbindungsvertrag regelt, wie das Unternehmen Schritt für Schritt in die Hände der aktiven Partner übergeht.<ref>Hochparterre – Herzog de Meuron regeln die Nachfolge. Abgerufen am 22. März 2024.</ref><ref name=":1">Gründer treten ab. Herzog und de Meuron übergeben Büro an Mitarbeiter. In: blick.ch. 24. November 2022, abgerufen am 12. November 2023.</ref> Herzog und de Meuron sind bis auf weiteres «Founding Partners»,<ref name=":0" /> Adrian Keller leitet weiterhin das operative Geschäft als CEO.<ref name=":1" /><ref>Zu Adrian Keller: CEO Adrian Keller, auf herzogdemeuron.com, abgerufen am 12. November 2023.</ref> Mit der Umstrukturierung ist eine Erweiterung des Firmensitzes innerhalb von Basel verbunden; die Bauarbeiten für ein siebenstöckiges Architekturbürogebäude auf dem Dreispitzareal (westlich der Merian-Gärten) begannen 2023.<ref>Karolone Edrich: Herzog & de Meuron zieht um. Das Dreispitz wird zum Arbeitsort Hunderter Architekten. In: bazonline.ch. 12. August 2022, abgerufen am 12. November 2023.</ref>

Bürostandorte

Neben dem Hauptsitz in Basel unterhält die Firma sieben «Studios» in Berlin, Hongkong, London, München, New York City, Paris und San Francisco.<ref name=":0">Organization. In: herzogdemeuron.com. Abgerufen am 12. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Insgesamt beschäftigt die Firma rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit (Stand November 2022).<ref>Herzog & de Meuron planen Zukunft – News Wirtschaft: Unternehmen – bazonline.ch. 22. September 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. September 2009; abgerufen am 25. Juni 2025.</ref><ref name=":1" />

Partner

Partner und enge Mitarbeiter des Büros Herzog & de Meuron sind u. a. (Stand November 2023)<ref name=":0" />: Christine Binswanger (* 1964), Olga Bolshanina<ref>Associate Partner Olga Bolshanina. In: herzogdemeuron.com. Abgerufen am 12. November 2023.</ref>, Simon Demeuse (* 1976),<ref>Partner Simon Demeuse. In: herzogdemeuron.com. Abgerufen am 12. November 2023.</ref> Santiago Espitia Berndt (* 1985),<ref>Partner Santiago Espitia Berndt. In: herzogdemeuron.com. Abgerufen am 12. November 2023.</ref> Martin Knüsel,<ref>Martin Knüsel. In: herzogdemeuron.com. Abgerufen am 12. November 2023.</ref> Ascan Mergenthaler (* 1969), Stefan Marbach (* 1970),<ref>Seniorpartner Stefan Marbach. In: herzogdemeuron.com. Abgerufen am 12. November 2023.</ref> Jason Frantzen (* 1977),<ref>Senior Partner Jason Frantzen. In: herzogdemeuron.com. Abgerufen am 12. November 2023.</ref> Andreas Fries (* 1976),<ref>Partner Andreas Fries. herzogdemeuron.com, abgerufen am 12. November 2023.</ref> Robert Hösl (* 1965),<ref>Partner Robert Hösl. In: herzogdemeuron.com. Abgerufen am 12. November 2023.</ref> Steffen Riegas,<ref>Associate Partner, Head of Digital Practice Steffen Riegas. In: herzogdemeuron.com. Abgerufen am 12. November 2023.</ref> Christoph Röttinger,<ref>Associate Partner Christoph Röttinger. In: herzogdemeuron.com. Abgerufen am 12. November 2023.</ref> Wim Walschap (* 1969)<ref>Partner Wim Walschap. In: herzogdemeuron.com. Abgerufen am 12. November 2023.</ref> und Tobias Winkelmann.<ref>Associate Partner Tobias Winkelmann. In: herzogdemeuron.com. Abgerufen am 12. November 2023.</ref><ref>Luis Fernández-Galiano: Herzog & de Meuron. 2013–2017. Hrsg.: Mar Rodriguez. Architectura Viva SL, Madrid 2017, ISBN 978-84-617-6498-3, S. 276.</ref>

Ehemalige Partner waren Harry Gugger (1991–2009), Michael Fischer (2016–2020)<ref>Top-Transfer vom Rheinknie: Der neue St.Galler Kantonsbaumeister kommt aus dem berühmten Basler Büro Herzog & de Meuron. In: tagblatt.ch. 15. Januar 2020, abgerufen am 12. November 2023.</ref> und Esther Zumsteg (2009–2023).

In mehreren Projekten arbeiteten Herzog & de Meuron mit Ai Weiwei zusammen: So etwa beim Bau des Nationalstadion Pekings für die Olympischen Sommerspiele 2008<ref>Ai Weiwei: Why I'll stay away from the opening ceremony of the Olympics. In: The Guardian. 7. August 2008, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 19. Februar 2024]).</ref> oder dem fehlgeschlagenen Architekturprojekt Ordos 100, einer Wohnsiedlung in der Nähe der Stadt Ordos in der Inneren Mongolei. Dabei sollten 100 Villen von 100 Architekten aus 27 Ländern, ausgewählt von Herzog & de Meuron, entworfen werden.<ref name=":02">Hidden Architecture — Ordos 100 Model, Ai Weiwei. 2012. Inner Mongolia, Pushing Architecture’s Outer Limits. In: architexturez.net. 3. Mai 2008, abgerufen am 25. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Bauprojekte (Auswahl)

Seit der Gründung 1978 haben Herzog & de Meuron verschiedene Projekte auf nationalem und internationalem Niveau realisiert. Das Dominus Weingut (1996–1998) im kalifornischen Napa Valley stellte dabei das erste aussereuropäische Projekt des Architekturbüros dar. Herzog & de Meuron verwendeten dabei Gabionen als gestalterisches Element bei Gebäudefassaden. Die Gabionen wurden als hinterlüftete Fassade angeordnet, zum Teil mit Glasbruch anstatt mit Bruchstein gefüllt, womit sie lichtdurchlässig wurden.<ref>Gabionen mit Glasbruch – Glas – News/Produkte – baunetzwissen.de. 7. August 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. August 2009; abgerufen am 25. Juni 2025.</ref><ref>Winery Features – Dominus Estate | Napa Valley. 13. August 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. August 2015; abgerufen am 25. Juni 2025.</ref>

International bekannt wurden Herzog & de Meuron mit dem Umbau der Tate Gallery of Modern Art in London, deren Aussenraumgestaltung die Architekten – wie in vielen anderen Projekten – zusammen mit dem Zürcher Landschaftsarchitekten Dieter Kienast (1945–1998) entwickelten. Die Kunstgalerie wurde in die alte Bankside Powerstation, ein ehemaliges Ölkraftwerk, eingebaut und im Jahre 2000 eröffnet. Aufgrund des unerwartet grossen Besucheransturms wurde in den Jahren 2010 bis 2016 ein Erweiterungsbau errichtet.<ref>Marion Löhndorf: Der neu eröffnete Erweiterungsbau der Tate Modern. In der Welt verankert. In: Neue Zürcher Zeitung. 17. Juni 2016 ([1] [abgerufen am 25. Juli 2017]).</ref> Zudem entwarfen Herzog und de Meuron die beiden Stadionbauten St. Jakob-Park in Basel (2001) und Allianz Arena in München (2005). Für die Olympischen Spiele 2008 planten und bauten sie das Nationalstadion in Peking. Sie befassten sich ebenso mit der Planung eines grossen, neuen Stadtteils in derselben Stadt (der Tree Village Campus), um neue Akzente in die gleichförmige chinesische Städtebau-Architektur zu bringen. Wie beim Stadionbau wurde versucht, Geschichte, Tradition und heutige Ansprüche miteinander zu vereinen und in die Bauten einfliessen zu lassen. Das Städtebauprojekt stiess bei Fachleuten auf Begeisterung, weil es eine Identifizierung seiner Bewohner mit ihrem Stadtteil versprach.

Ihre Arbeit in der Volksrepublik China löste eine Welle an Kritik aus. Chinesische Fachleute werfen den Architekten «Effekthascherei» und «einen Missbrauch Chinas als Experimentierfeld» vor,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />dasmagazin.ch (Memento vom 23. November 2010 im Internet Archive)</ref> während Menschenrechtler die Zusammenarbeit mit China aufgrund der Menschenrechtsverletzungen durch das Regime kritisieren.<ref>Hanno Rauterberg: Wie viel Moral braucht Architektur? 1. April 2008, abgerufen am 12. November 2023.</ref><ref>Architektur: "Nur ein Idiot hätte nein gesagt". In: Der Spiegel. 28. Juli 2008, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 12. November 2023]).</ref> Ein weiterer Kritikpunkt sind die hohen Kosten der Bauprojekte.

Im Jahr 2005 stimmte der Hamburger Senat dem Bau der Elbphilharmonie zu. Oberhalb des Kaispeichers A in der Elbe ist eine mächtige Glaswelle entstanden, die unter anderem drei Konzertsäle, ein Tagungszentrum, Wohnungen und ein Hotel beherbergt; der Raum hinter der Fassade des alten Speichers wird unter anderem als Parkhaus genutzt. Ähnlich wie bei der Tate Modern entstand durch Aus- und Umbau eines alten Gebäudes ein neues. Die Elbphilharmonie wurde teilweise schon während der Bauzeit zum neuen Wahrzeichen der Hansestadt hochstilisiert. Auch hier werden Herzog und de Meuron laut Untersuchungsbericht für die stark gestiegenen Kosten als mitverantwortlich bezeichnet, z. B. wegen mehrfach nicht eingehaltener Fristen.<ref>Christian Rickens: Untersuchungsbericht zur Elbphilharmonie: Die Chaostruppe vom Hafenrand. In: Spiegel Online. 7. Januar 2014, abgerufen am 7. Januar 2014.</ref>

Für den Pharmaziekonzern Roche entwarfen Herzog & de Meuron in Basel ein Hochhaus von 154 Metern. Dessen Gebäudeform sollte an die Doppelhelix erinnern. Das Projekt wurde von Roche zurückgezogen.<ref>nzz-Online: Roche verzichtet auf geplanten Turmbau zu Basel.</ref> Ein neuer Entwurf für das Bürogebäude, das nunmehr 178 Meter erreichen sollte, wurde am 17. Dezember 2009 von Roche bekanntgegeben. Dieser sogenannte Roche-Turm, ebenfalls von Herzog & de Meuron entworfen, wurde 2015 fertiggestellt. Es war vor dem Prime Tower in Zürich das höchste Hochhaus der Schweiz.<ref>Badische Zeitung: Roche stellt neues Bürohochhaus vor.</ref><ref>BauNetz: Grundstein in Basel – Roche-Hochhaus von Herzog/de Meuron. 24. Mai 2012, abgerufen am 22. März 2024.</ref> Ein zweiter, 205 Meter hoher Roche-Turm wurde seit 2017 erbaut und im September 2022 fertiggestellt.<ref>Neue Schweizer Himmelstreppe. Abgerufen am 2. September 2022.</ref> Auch der Entwurf für diesen Turm stammt von Herzog & de Meuron. Ende 2020 wurde bekannt, dass statt «drei kleinerer Büroturme mit max. 130 Metern Höhe, Roche mit einem neuen einzelnen Turm liebäugelt».<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />So sieht der dritte Roche-Turm aus. (Memento vom 18. Oktober 2022 im Internet Archive)In: Telebasel, Wirtschaftsmeldung, 14. Oktober 2020, abgerufen am 25. Juni 2025.</ref> Bereits in der Planung war das Hochhausprojekt umstritten.<ref>Bau Eins in Basel. In: Bauwelt, Heft 11, 8. März 2016.</ref> Nicht nur wegen der städtebaulichen Auswirkungen,<ref>Basel wird wie Frankfurt., Interview mit Carl Fingerhuth in: Aargauer Zeitung, 26. Oktober 2014, abgerufen am 17. Dezember 2022.</ref> sondern auch aus denkmalpflegerischen Gründen<ref>Denkmalschutz-Debatte: Türme und Trümmer beim Roche-Areal in Basel., Alexandra von Ascheraden in: Baublatt, 8. Juni 2022, abgerufen am 17. Dezember 2022.</ref> und nicht zuletzt weil der gewaltige Hochhauskomplex mit dem dritten Roche-Turm als visuelle Machtdemonstration<ref>Die Roche-Türme als Projektionsfläche., SWR Aktuell, 29. September 2021, abgerufen am 17. Dezember 2022.</ref> des weltgrössten Pharmakonzerns empfunden wird.<ref>Der Roche-Clan und sein Vermögen — Der grösste Pharmakonzern in Basler Familienhand., SRF-Doku, 2021, abgerufen am 17. Dezember 2022.</ref>

Im Februar 2020 wurde ein Vorprojekt der ersten Autobahnkirche der Schweiz bei Andeer vorgestellt. Es orientiert sich äusserlich an den mittelalterlichen Wegkapellen und verbirgt die weit grösseren drei geplanten Räume unter dem Boden. Diese Kirche war der erste Kirchenentwurf des Architekturbüros, welcher realisiert wurde (frühere Projekte – wie ein Sakralbau für die Griechisch-Orthodoxe Kirche in Zürich – wurden nicht realisiert). Man habe «nach einer Architektur gesucht, welche die sinnliche Wahrnehmung des Menschen schärfe» und zwar «Im Bezug auf den Ort, die Natur und sich selbst», so Jacques Herzog.<ref>Stille Oase neben lärmiger Strasse, pöschtli, 27. Februar 2020.</ref>

Fertiggestellte Bauten

Datei:TEA - Tenerife Espacio de las Artes.JPG
Tenerife Espacio de las Artes Santa Cruz de Tenerife, 2007
Datei:Stade national Pekin.jpg
Nationalstadion Peking, 2003–2007
Datei:Allianz arena golden hour Richard Bartz.jpg
Allianz Arena in München, 2002–2005
Datei:PRADA BOUTIQUE AOYAMA.jpg
Prada Aoyama Epicenter, Tokio, 2001–2003
Datei:Jakob-StadionI.JPG
St. Jakob-Park, Fussballstadion in Basel (2001)
Datei:IKMZ.jpg
IKMZ in Cottbus (2004)
Datei:Tate modern london 2001 01.jpg
Erweiterung der Tate Gallery – Tate Gallery of Modern Art, London; 1995–1999
Datei:Stellwerk Basel SBB.jpg
Zentrales Stellwerk der SBB Basel (1994–1998)
Datei:Basel apotheke kantonspital.jpg
ICT und Apotheke des Universitätsspitals, Basel (1995–1997)
Datei:56 Leonard Street.jpg
56 Leonard Street, New York

Laufende Projekte

  • Hortus, Allschwil, Schweiz
  • Kinderspital Zürich, Schweiz
  • New North Zealand Hospital, Hillerød, Dänemark
  • Vancouver Art Gallery, Vancouver, Kanada
  • Paketposthalle, München, Deutschland
  • Autobahnkirche, Andeer, Schweiz
  • Memphis Art Museum, Tennessee, USA
  • UCSF Helen Diller Medical Center, San Francisco, Kalifornien, USA
  • Neubau für das Museum der Moderne, Berlin
  • Neue Bergstation auf dem Titlis
  • Neubau «FORUM UZH» für die Universität Zürich
  • Renovation UBS-Gebäude am Paradeplatz 6 in Zürich (2022–2027)

Nicht ausgeführte Entwürfe

  • Bibliothek Université de Jussieu, Paris; 1992

Preise

Nicht-architektonische Projekte

Für die Premiere im April 2006 gestalteten Herzog & de Meuron das Bühnenbild zur Neuinszenierung der Wagner-Oper Tristan und Isolde an der Berliner Staatsoper Unter den Linden.<ref>274, Tristan and Isolde, Stage Design, Staatsoper Unter den Linden, Berlin, Germany. In: herzogdemeuron.com. Abgerufen am 12. November 2023.</ref>

Herzog & de Meuron entwarfen auch Leuchten<ref>Herzog & de Meuron: Unterlinden. In: espazium.ch. Abgerufen am 12. November 2023.</ref> und Möbel, so beispielsweise die «Corker Hocker».<ref>Herzog & Meuron. In: connox.de. Abgerufen am 12. November 2023.</ref><ref>Corker 1 Hocker von Herzog & de Meuron. In: markanto.de. Abgerufen am 12. November 2023.</ref>

Jacques Herzog und Pierre de Meuron Kabinett

Jacques Herzog und Pierre de Meuron gründeten 2015 als gemeinnützige Basler Stiftung das «Jacques Herzog und Pierre de Meuron Kabinett».<ref name=":5">Kabinett. In: herzogdemeuron.com. Abgerufen am 12. November 2023.</ref><ref>Dieter Kohler: Herzog und de Meuron gründen Kabinett und übernehmen Fotosammlung. In: srf.ch. 9. Juni 2015, abgerufen am 12. November 2023.</ref> Die Stiftung bezweckt den Aufbau und die Pflege des Architekturfundus von Herzog & de Meuron sowie u. a. die Verwertung der Urheberrechte und die Herausgabe und Verbreitung von Publikationen und die Pflege des architektonischen Nachlasses.<ref name=":5" /> 2015 übernahm die Stiftung auch den Bestand der Photosammlung Ruth und Peter Herzog unter unverändertem Namen, um deren rund 500'000 Fotografien zur Geschichte des Menschen in der Industriegesellschaft zu erhalten sowie dem Fachpublikum für Forschung und zu Publikationszwecken zugänglich zu machen.<ref>Jacques Herzog und Pierre de Meuron Kabinett. In: fondation-herzog.ch. Abgerufen am 12. November 2023.</ref>

Ehemalige Mitarbeiter

Literatur

  • Christoph Gunßer (Hrsg.): Einfamilienhäuser. Deutsche Verlags-Anstalt, München 1997.
  • Gerhard Mack: Herzog & de Meuron: Das Gesamtwerk in sechs Bänden. Birkhäuser Verlag, Basel 1986–2020.
    • Band 1, 1978–1988, 1997, ISBN 978-3-7643-5616-3.
    • Band 2, 1989–1991, 1986, ISBN 978-3-7643-7365-8.
    • Band 3, 1992–1996, 2000, ISBN 978-3-7643-7112-8.
    • Band 4, 1997–2001, 2009, ISBN 978-3-7643-8639-9.
    • Band 5, 2002–2004, 2020, ISBN 978-3-0356-1005-5.
    • Band 6, 2005–2007, 2018, ISBN 978-3-0356-1003-1.
  • Herzog & de Meuron: Naturgeschichte. 2005, ISBN 978-3-03778-050-3.
  • Herzog & de Meuron: Die Schweiz. Ein städtebauliches Porträt. 3 Bände. 2006, ISBN 978-3-7643-7282-8.
  • Jean-François Chevrier, Élia Pijollet: Aus Basel, Herzog & de Meuron. Birkhäuser, Basel 2016, ISBN 978-3-0356-0813-7 (S. 9 f. persönliche Büro- und Arbeitsbeschreibung von Jacques Herzog; Digitalisat auf degruyter.com, abgerufen am 12. November 2023).
  • Herzog & de Meuron Elbphilharmonie. In: a+u. 2017:03.
  • Herzog & de Meuron (Hrsg.), Gerhard Mack: Herzog & de Meuron: Elbphilharmonie Hamburg. Birkhäuser Verlag, Basel/Berlin/Boston 2017, ISBN 978-3-0356-1539-5.
  • Dino Simonett (Hrsg.): Herzog & de Meuron 001–500. Simonett & Baer, Basel 2019.<ref>BAUWELT – Herzog & de Meuron 001–500. Abgerufen am 4. September 2023.</ref><ref>001 – 500: Hommage an Herzog & de Meuron. In: Baumeister. Abgerufen am 4. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Herzog & de Meuron. Beiträge von Ricky Burdett, Ila Bêka and Louise Lemoine, Vicky Richardson, Beate Söntgen, Marc Forster, Henrik Schødts. Royal Academy of Arts, London 2023.
  • Stanislaus von Moos, Arthur Rüegg (Hrsg.): Fünfundzwanzig x Herzog & de Meuron. Steidl, Göttingen 2024, ISBN 978-3-96999-127-5.

Interviews

Weblinks

Commons: Herzog & de Meuron – Sammlung von Bildern und Videos

Einzelnachweise

<references />

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