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Renate Schubert (Schauspielerin, 1939)

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Renate Schubert (* 11. April 1939 in Glatz<ref>lt. Fernseharchiv Kay Weniger</ref>, Niederschlesien, Deutschland; jetzt Polen) ist eine deutsche Schauspielerin.<ref name="HB">@1@2Vorlage:Toter Link/www.abendblatt.deVon der Nordsee an den Rhein (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive ) erschienen in: Hamburger Abendblatt vom Nr. 240 vom 14. Oktober 1978, Seite 25</ref>

Leben

Renate Schubert studierte einige Semester Publizistik und nahm Schauspielunterricht bei Eva Fiebig und Joseph Offenbach. Im Anschluss daran folgten Verpflichtungen als Theaterschauspielerin<ref>Deutsches Bühnen-Jahrbuch, Band 88, Druck und Kommissionsverlag F.A. Günther & Sohn, 1980, S. 201 Online</ref> nach Hamburg, Bonn, Bruchsal und Köln. Später arbeitete sie nur noch freiberuflich.

In der Spielzeit 1961/62 gehörte sie zum Schauspielensemble am Landestheater Darmstadt.<ref>Renate Schubert. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1962. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 70. Jg., Hamburg 1962, S. 196 und S. 599 (Register).</ref> In der Spielzeit 1970/71 war sie mit einem Teilvertrag am „Kammertheater Karlsruhe“ engagiert.<ref>Renate Schubert. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1971. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 79. Jg., Hamburg 1971, S. 775 (Register).</ref> In der Spielzeit 1978/79 war sie als Gast am Theater Central in Bonn engagiert, wo sie in der Programmreihe „Nachtstudio“ mit Jean Cocteaus Monodrama Die geliebte Stimme auftrat.<ref name="HB"/><ref>Renate Schubert. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1979. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 87. Jg., Hamburg 1979, S. 70 und S. 928 (Register).</ref> 1983 übernahm sie am Thalia Theater in Hamburg die Rolle der Doris, die Frau des „Teufels“ Elias, in dem Theaterstück Der blaue Boll; Regie führte Michael Gruner.<ref>Ballade von den halben Leuten Aufführungskritik in: Die Zeit vom 4. November 1983</ref>

Schubert wirkte vorwiegend in Fernsehproduktionen. Ihre erste Fernseharbeit war 1964 in der Krimireihe Das Kriminalmuseum, in welcher sie in der Episode Der Füllfederhalter die Rolle der Nachbarin darstellte. Darauffolgend spielte sie die Millette in der Fernsehkomödie Der Mitternachtsmarkt (1964) und trat in dem Filmdrama Die verschlossene Tür (1965) als Dienstmagd in Erscheinung. 1967 sah man Schubert in der allerersten Episode von Aktenzeichen XY … ungelöst.

Anfang der 1970er-Jahre verkörperte sie die Alma Brande in dem Erotikfilm Das gelbe Haus am Pinnasberg. In dem Märchenfilm Hänsel und Gretel (1971) übernahm sie unter der Regie von Rudolf Jugert die Rolle der Stiefmutter.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hänsel und Gretel (Memento vom 2. Dezember 2013 im Internet Archive) Inhalt, Besetzung und Filmprogramm (www.maerchenfilm.de; mit Foto von Renate Schubert)</ref> 1977 war Schubert in der TV-Serie Drei sind einer zuviel in mehreren Episoden zu sehen, in denen ebenfalls Rudolf Jugert die Regie führte.<ref>Vgl. vollfilm.com</ref>

Nachdem sie 1980 als Prostituierte Rosa in der Udo-Lindenberg-Filmkomödie Panische Zeiten zu sehen war, wirkte sie Ende der 1980er-Jahre in jeweils einer Episode der TV-Serien Großstadtrevier und Der Landarzt mit. 1989 spielte sie ihre letzte Rolle als DDR-Offizierin in dem Film Doppelgänger.

Renate Schubert arbeitete auch für den Hörfunk und war als Synchronsprecherin tätig. Ihr Bruder war der Tänzer und Schauspieler Herbert F. Schubert.

Filmografie (Auswahl)

Weblinks

Quellen

<references />

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