Zum Inhalt springen

Das gelbe Haus am Pinnasberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Vorlage:Medienbox/Kopf
Produktionsland Bundesrepublik Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1970
Länge 96 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Roxy Film, München
Stab
Regie Alfred Vohrer
Drehbuch
Produktion Luggi Waldleitner
Musik Rolf Kühn
Kamera Ernst W. Kalinke
Schnitt Susanne Paschen
Besetzung

Das gelbe Haus im Pinnasberg ist ein deutscher erotischer Film des v. a. durch Edgar-Wallace-Filme bekannten Alfred Vohrer aus dem Jahr 1970 und ein typischer Vertreter dieses Genres. Vorlage war der gleichnamige Roman von Bengta Bischoff, die als Erzählerin selbst durch den Film führt. Im Ausland wurde der Film unter dem Verleihtitel The Sex Nest vertrieben.

Handlung

Das sogenannte gelbe Haus am Pinnasberg ist ein Hamburger Bordell für Frauen, das autoritär von „General“ Werner Zibell, unterstützt von seinem emsigen Portier Majordomus (genannt Paganini), geleitet wird. Nach dem Tod eines seiner Mitarbeiter engagiert er den Soziologiestudenten Stefan Bornemann, der hier unter dem Namen Columbus empirische Studien über das Verhalten von Frauen durchführen will. Verschiedenste erotische Vorlieben von Frauen werden in den unterschiedlichen Kapiteln des Films, in die jeweils eine Erzählerin einführt, vorgestellt. Schließlich verquicken sich Geschäftliches und Privates. Zibells Schwägerin Emmy heiratet einen der Angestellten des gelben Hauses; Stefan verliebt sich in Luise Zibell, die Tochter des Bordellinhabers. Dessen Zorn wird schließlich von seiner Ehefrau Clarissa, die dem Treiben im gelben Haus ablehnend gegenübersteht, besänftigt. Diese kann ihn schließlich überreden, Stefan als Schwiegersohn zu akzeptieren und das gelbe Haus zu verkaufen. Da es wegen des gutgehenden Geschäftes genug Interessenten gibt, ist der Verkauf kein Problem. Dies geschieht gerade noch rechtzeitig, denn die Arbeiten an einem U-Bahn-Tunnel führen kurz darauf zum Zusammenbruch des Hauses.

Produktionsnotizen

Der Film wurde vom 17. November bis zum 19. Dezember 1969 im Studio Bendestorf und dessen Umgebung gedreht. Die Uraufführung erfolgte am 27. Februar 1970 in Hannover (Regina-Lichtspiele), Stuttgart (Kammer) und Wiesbaden (Walhalla).<ref>CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film: Alfred Vohrer</ref>

Kritiken

Weblinks

Literatur

  • Bengta Bischoff: Das gelbe Haus am Pinnasberg. Lübbe, Bergisch Gladbach 1984, ISBN 3-404-10488-9.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Schmutziger Engel | Meine 99 Bräute | Verbrechen nach Schulschluß | Mit 17 weint man nicht | Bis dass das Geld Euch scheidet … | Die toten Augen von London | Unser Haus in Kamerun | Die Tür mit den sieben Schlössern | Das Gasthaus an der Themse | Der Zinker | Das indische Tuch | Ein Alibi zerbricht | Wartezimmer zum Jenseits | Der Hexer | Unter Geiern | Neues vom Hexer | Old Surehand 1. Teil | Lange Beine – lange Finger | Der Bucklige von Soho | Winnetou und sein Freund Old Firehand | Die blaue Hand | Der Mönch mit der Peitsche | Der Hund von Blackwood Castle | Im Banne des Unheimlichen | Der Gorilla von Soho | Der Mann mit dem Glasauge | Sieben Tage Frist | Herzblatt oder Wie sag ich’s meiner Tochter? | Das gelbe Haus am Pinnasberg | Perrak | Und Jimmy ging zum Regenbogen | Liebe ist nur ein Wort | Der Stoff aus dem die Träume sind | Und der Regen verwischt jede Spur | Alle Menschen werden Brüder | Gott schützt die Liebenden | Drei Männer im Schnee | Wer stirbt schon gerne unter Palmen | Die Antwort kennt nur der Wind | Verbrechen nach Schulschluß | Der Edelweißkönig | Jeder stirbt für sich allein | Anita Drögemöller und die Ruhe an der Ruhr | Das Schweigen im Walde Vorlage:Klappleiste/Ende