Er arbeitete in einer Ateliergemeinschaft mit Wieland Förster und war dann bis 1964 als freischaffender Bildhauer in Dresden tätig. Von 1964 bis 2003 lebte er in Kneese Ausbau bei Rostock. In dieser Zeit schuf er viele Werke, die hauptsächlich in Rostock, aber auch in anderen Orten zu finden sind. Ein Teil seiner Arbeiten entstand in Zusammenarbeit mit Jo Jastram. Dietrich wohnte und arbeitete seit 2003 in Dresden-Pillnitz.
Dietrich war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und hatte in der DDR eine bedeutende Anzahl von Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, u. a. von 1972 bis 1988 an der VII. bis X. Kunstausstellung der DDR.
Auszeichnungen
Reinhard Dietrich wurde mit einigen wichtigen Auszeichnungen bedacht, so 1970 mit der Johannes-R.-Becher-Medaille,<ref name="Katalog-1980">Der Klasse verbunden. Kunstpreisträger des FDGB stellen aus. Malerei, Grafik, Plastik, baugebundene Kunst. [Katalog zur Ausstellung in der Kunsthalle Rostock, 27. Juni – 31. August 1980, hrsg. vom Bundesvorstand des FDGB, Abt. Kultur in Zusammenarbeit mit dem Verband Bildender Künstler der DDR und dem Ministerium für Kultur anlässlich der 18. Arbeiterfestspiele der Deutschen Demokratischen Republik im Bezirk Rostock.] Bundesvorstand des FDGB, Abt. Kultur, [Berlin] 1980, DNB209252162, S. 149 (Digitalisat).</ref> 1971 und 1977 mit dem Kulturpreis des Bezirkes Rostock,<ref name="Katalog-1980" /> 1974 mit der Verdienstmedaille der DDR,<ref name="Katalog-1980" /> 1975 mit dem Kunstpreis der Stadt Rostock,<ref name="Katalog-1980" /> 1977 mit dem Kunstpreis des FDGB (Kollektiv),<ref name="Katalog-1980" /> 1979 mit dem Kunstpreis der DDR,<ref name="Katalog-1980" /> 1985 mit dem Preis der Biennale Rauma in Finnland sowie 1988 mit dem Nationalpreis der DDR III. Klasse im Kollektiv.
1983: Stele mit drei Figuren vor der Parteischule in Schwerin<ref>Bericht über den Zustand und den Verbleib des Kunstwerks Die derzeit namenlose Statue stand in Gefahr, abgerissen zu werden. Eine Wählergruppe setzte sich für die Rettung ein. Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Schwerin teilte am 7. September 2022 mit, dass das Kunstwerk „vom Grundstück entwendet“ wurde. Strafanzeige sei gestellt worden.</ref>
1985: Frau am Fenster,Terrakottafigur am Fünfgiebelhaus in Rostock