Ralph Stöckli
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| Ralph Stöckli (2016). | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 23. Juli 1976 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Uzwil | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Verein | Basel-Regio Curling Club | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spielposition | Skip | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spielhand | rechts | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | zurückgetreten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 27. Februar 2010 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Ralph Stöckli (* 23. Juli 1976 in Uzwil) ist ein ehemaliger Schweizer Curler und heutiger Verbandsmanager. Er ist ausgebildeter Sportlehrer und lebt in Bern.
Karriere
Stöcklis erster grosser Erfolg war der Gewinn der Bronzemedaille bei den Juniorenweltmeisterschaften 1994 in Sofia (als Ersatzmann). 1996 wurde er in Red Deer Zweiter und gewann 1997 im japanischen Karuizawa den Junioren-Weltmeistertitel. Sein letztes Turnier in der Juniorenklasse war die WM 1998 in Thunder Bay, wo er die Bronzemedaille gewann. Nach einem siebten Platz an der Weltmeisterschaft 2002 in Bismarck gewann er an der WM 2003 in Winnipeg die Silbermedaille.
Stöckli war Skip der Schweizer Mannschaft am Curling-Turnier der Olympischen Winterspiele 2006 in Pinerolo, konnte sich aber nicht für den Halbfinal qualifizieren. Auf nationaler Ebene wurde Stöckli zwischen 1994 und 1997 viermal hintereinander Junioren-Schweizer-Meister. 2002, 2005 und 2007 gewann er den Titel des Schweizer Meisters. Im Dezember 2006 verstärkte er das Team von Andreas Schwaller auf der Position des Third an den Europameisterschaften in Basel erfolgreich. Mit dem Finalsieg gegen Schottland konnten sie den Europameistertitel für die Schweiz gewinnen. An der Weltmeisterschaft 2007 verpasste Stöckli knapp das Podest. Anstelle der Schweiz zog Deutschland in den Halbfinal ein.
Bei der Europameisterschaft 2009 im schottischen Aberdeen gewann Stöckli mit seinem Team die Silbermedaille. Im Final unterlag er dem schwedischen Team um Skip Niklas Edin. Im darauf folgenden Jahr gelang ihm bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver die Revanche, als die Schweizer im Spiel um die Bronzemedaille die Schweden um Edin bezwangen. Danach nahm Stöckli zugunsten von Familie und Beruf ein sportliches Time-out<ref name="nzz">Zur Person. In: Neue Zürcher Zeitung. 24. Februar 2014.</ref>, was sich als gleichbedeutend mit dem Rücktritt vom aktiven Sport herausstellte.
Als Verantwortlicher Nachwuchs bei der Swisscurling Association<ref>Weltmeister von morgen. In: Berner Zeitung. 30. November 2010.</ref> stiess Stöckli 2011 zu Swiss Olympic und wurde erst Leistungssportchef und 2016 Chef de Mission der Schweizer Delegation an den Olympischen Spielen. Nach seinen ersten Spielen 2016 in Rio de Janeiro (Sommer)<ref name="nzz" /> führte er die Schweizer Delegation als Chef de Mission auch 2018 in Pyeongchang (Winter), 2020 in Tokio (Sommer, durchgeführt 2021), 2022 in Peking (Winter), 2024 in Paris (Sommer) und zum sechsten Mal 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo an Olympische Spiele.<ref>Simon Graf: «Topathleten wie Odermatt dürfen höhere Ansprüche stellen – da priorisieren wir». In: Tages-Anzeiger. 5. Februar 2026.</ref> Nach den Spielen 2026 zog er ein sehr positives Fazit der Schweizer.<ref>Einschätzung von Ralph Stöckli. «Unglaublich erfolgreiche Spiele» dank «optimalen Bedingungen». In: SRF Sport. 22. Februar 2026.</ref>
Weblinks
- Website des Teams Stöckli
- Ralph Stöckli in der Datenbank der World Curling Federation (englisch)
- Vorlage:Olympedia
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
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| NAME | Stöckli, Ralph |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Curler |
| GEBURTSDATUM | 23. Juli 1976 |
| GEBURTSORT | Uzwil |