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Radlbrunn (Gemeinde Ziersdorf)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Radlbrunn (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Radlbrunn
Radlbrunn (Gemeinde Ziersdorf) (Österreich)
Radlbrunn (Gemeinde Ziersdorf) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Hollabrunn (HL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Hollabrunn
Pol. Gemeinde Ziersdorf
Koordinaten 48° 30′ 40″ N, 15° 54′ 33″ OKoordinaten: 48° 30′ 40″ N, 15° 54′ 33″ O
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Höhe 267 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03894
Katastralgemeindenummer 09125
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Radlbrunn ist eine Ortschaft und Katastralgemeinde der Marktgemeinde Ziersdorf in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand )<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>. Bis Ende 1970 war Radlbrunn eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion" />

Geographie

Der Ort befindet sich westlich der Horner Straße und ist nur über Nebenstraßen zu erreichen. Radlbrunn entwässert über die Baritz, die in Ziersdorf in die Schmida mündet.

Geschichte

Erstmals in der Gründungsurkunde der Pfarre Ravelsbach 1110 genannt, scheinen später das Stift Lilienfeld, das Stift Klosterneuburg und das Geschlecht der Seefelder und Buchberger als Inhaber der Grundherrschaft auf.<ref>Geschichte von Radlbrunn auf ziersdorf.at</ref> Der Brandlhof wurde 1209 als Meierhof erwähnt. Jedoch scheint auch ein Geschlecht der Radlbrunner auf, das auch in der Umgebung Güter besaß, aber seinen Wohnsitz in Radlbrunn hatte. Verwaltet wurde Radlbrunn vom Schloss Unterdürnbach, damals ein Pfarrhof des Stifts Lilienfeld, von Ravelsbach und vom Schloss Grafenegg. 1685 wurde Radlbrunn zum Markt erhoben.<ref>Radlbrunn in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)</ref>

Nach den Reformen 1848/1849 konstituierte sich Radlbrunn 1850 zur selbständigen Gemeinde, wurde Marktgemeinde, und zunächst dem Amtsbezirk Ravelsbach und ab 1868 dem Bezirk Hollabrunn unterstellt.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Marktgemeinde Radlbrunn der Bildhauer Herbert Marinko, ein Gastwirt, zwei Gemischtwarenhändler, ein Schmied, zwei Schneiderinnen, zwei Schuster, ein Tischler, ein Weinsensal und mehrere Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 409</ref>

1971 erfolgte der Zusammenschluss zur Großgemeinde Ziersdorf.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref> Vorlage:Hinweisbaustein Das Marktwappen zeigt einen Brunnen zwischen zwei Löwen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Radlbrunn Kirche.jpg
Pfarrkirche Radlbrunn

Öffentliche Einrichtungen

In Radlbrunn gibt es einen Kindergarten.<ref>Kindergärten in NÖ. NÖ Landesregierung, abgerufen am 5. Oktober 2020.</ref>

Persönlichkeiten

  • Johann Nepomuk Radl (1818–1878), Lehrer und Komponist, wurde hier geboren
  • Erwin Pröll (* 1946), ehemaliger Landeshauptmann, lebt noch heute in seinem Geburtsort Radlbrunn

Literatur

Weblinks

Commons: Radlbrunn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Ziersdorf