Radlbrunn (Gemeinde Ziersdorf)
| Radlbrunn (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Radlbrunn | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Hollabrunn (HL), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Hollabrunn | |||||
| Pol. Gemeinde | Ziersdorf | |||||
| Koordinaten | 48° 30′ 40″ N, 15° 54′ 33″ O
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| Höhe | 267 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 03894 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 09125 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Radlbrunn ist eine Ortschaft und Katastralgemeinde der Marktgemeinde Ziersdorf in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand )<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>. Bis Ende 1970 war Radlbrunn eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion" />
Geographie
Der Ort befindet sich westlich der Horner Straße und ist nur über Nebenstraßen zu erreichen. Radlbrunn entwässert über die Baritz, die in Ziersdorf in die Schmida mündet.
Geschichte
Erstmals in der Gründungsurkunde der Pfarre Ravelsbach 1110 genannt, scheinen später das Stift Lilienfeld, das Stift Klosterneuburg und das Geschlecht der Seefelder und Buchberger als Inhaber der Grundherrschaft auf.<ref>Geschichte von Radlbrunn auf ziersdorf.at</ref> Der Brandlhof wurde 1209 als Meierhof erwähnt. Jedoch scheint auch ein Geschlecht der Radlbrunner auf, das auch in der Umgebung Güter besaß, aber seinen Wohnsitz in Radlbrunn hatte. Verwaltet wurde Radlbrunn vom Schloss Unterdürnbach, damals ein Pfarrhof des Stifts Lilienfeld, von Ravelsbach und vom Schloss Grafenegg. 1685 wurde Radlbrunn zum Markt erhoben.<ref>Radlbrunn in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)</ref>
Nach den Reformen 1848/1849 konstituierte sich Radlbrunn 1850 zur selbständigen Gemeinde, wurde Marktgemeinde, und zunächst dem Amtsbezirk Ravelsbach und ab 1868 dem Bezirk Hollabrunn unterstellt.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Marktgemeinde Radlbrunn der Bildhauer Herbert Marinko, ein Gastwirt, zwei Gemischtwarenhändler, ein Schmied, zwei Schneiderinnen, zwei Schuster, ein Tischler, ein Weinsensal und mehrere Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 409</ref>
1971 erfolgte der Zusammenschluss zur Großgemeinde Ziersdorf.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref> Vorlage:Hinweisbaustein Das Marktwappen zeigt einen Brunnen zwischen zwei Löwen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Katholische Pfarrkirche Radlbrunn hl. Johannes der Täufer
- Pfarrhof
- Brandlhof
- Pranger und Bildstöcke
Öffentliche Einrichtungen
In Radlbrunn gibt es einen Kindergarten.<ref>Kindergärten in NÖ. NÖ Landesregierung, abgerufen am 5. Oktober 2020.</ref>
Persönlichkeiten
- Johann Nepomuk Radl (1818–1878), Lehrer und Komponist, wurde hier geboren
- Erwin Pröll (* 1946), ehemaliger Landeshauptmann, lebt noch heute in seinem Geburtsort Radlbrunn
Literatur
Weblinks
- Radlbrunn.net
- Radlbrunn in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
Einzelnachweise
<references />