Pötzling
Pötzling Gemeinde Leinburg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(43)&title=P%C3%B6tzling 49° 27′ N, 11° 20′ O
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| Höhe: | 391 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 43 (25. Mai 1987)<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 344 (Digitalisat).</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91227 | |||||
| Vorwahl: | 09120 | |||||
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Pötzling ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Leinburg im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Pötzling liegt in der Gemarkung Gersdorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. November 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt am Ettenbach, einem rechten Zufluss des Haidelbachs. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Gersdorf zur Staatsstraße 2404 (0,5 km östlich) bzw. über Pühlhof nach Unterhaidelbach zur Staatsstraße 2240 (1,2 km südwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. November 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Pötzling gehört zu den ältesten Siedlungen in der Gegend und wurde wahrscheinlich im 7. oder 8. Jahrhundert gegründet. Darauf deutet der Ortsname hin, der aus einer Zusammensetzung des Vornamens des Gründers (eines gewissen Bozo) und der Endung -ing besteht.<ref>Ronald Heißler: Rund um den Moritzberg. S. 96.</ref> Ein im Ort ansässiger niederer Adel wurde erstmals im Jahr 1298 genannt. Dieser wanderte im 14. Jahrhundert in den oberfränkisch-oberpfälzischen Raum ab, nachdem er verwandtschaftliche Beziehungen mit der Adelsfamilie der von Zirkendorf eingegangen war. Das alte Pötzlinger Wappen stellte eine Ente dar und am Totenschild des Franz Volkamer († 1401) ist diese noch heute in der Nürnberger Lorenzkirche zu sehen.<ref>Ronald Heißler: Rund um den Moritzberg. S. 98 f.</ref>
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Pötzling dem Steuerdistrikt Entenberg und der Ruralgemeinde Gersdorf zugewiesen.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 21 (Digitalisat).</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Pötzling am 1. Mai 1978 nach Leinburg eingemeindet.<ref>Leinburg > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 10. November 2024.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Pözlingen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 376 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Pozling. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 389 (Digitalisat).
- Ronald Heißler: Rund um den Moritzberg. Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg e. V., Fürth 1989, ISSN 0077-6149
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Friedrich Kohl: Gemeinde Leinburg mit ihren Orten im Bild. Herausgeber: Gemeinde Leinburg, Gesamtherstellung: Druckerei Pfeiffer, Hersbruck 1990
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Pötzling in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Pötzling im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references />
Diepersdorf | Entenberg | Ernhofen | Fuchsmühle | Gersberg | Gersdorf | Heiligenmühle | Leinburg | Oberhaidelbach | Pötzling | Pühlhof | Reuth | Scheerau | Unterhaidelbach | Weihersberg | Weißenbrunn | Winn
Sonstige Wohnplätze: Forsthaus | Krämersweiher