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Provinz José Manuel Pando

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Provinz José Manuel Pando

Basisdaten
Staat Bolivien
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink La Paz
Sitz Santiago de Machaca
Fläche 1976 km²
Einwohner 12.156 (Volkszählung 2024)
Dichte 6,2 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 BO-L
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Landschaft im Municipio Santiago de Machaca
Landschaft im Municipio Santiago de Machaca
Koordinaten: 17° 10′ S, 69° 20′ W
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José Manuel Pando ist eine von zwanzig Provinzen des bolivianischen Departamento La Paz und liegt im südwestlichen Teil des Departamentos. Die Provinz trägt ihren heutigen Namen zu Ehren von José Manuel Pando (1848–1917), der von 1899 bis 1904 Staatspräsident von Bolivien war.

Lage

Die Provinz liegt im westlichen Teil des bolivianischen Altiplano südlich des Titicacasees und grenzt im Westen an die Republik Peru, im Südosten an die Provinz Pacajes und im Nordosten an die Provinz Ingavi.

Die Provinz erstreckt sich zwischen etwa 16° 57' und 17° 29' südlicher Breite und 69° 01' und 69° 39' westlicher Länge, sie misst von Norden nach Süden 50 Kilometer und von Westen nach Osten 50 Kilometer.

Bevölkerung

Die Einwohnerzahl der Provinz José Manuel Pando ist in den vergangenen drei Jahrzehnten auf mehr als das Zweieinhalbfache angestiegen:

Jahr Einwohner Quelle
1992 4 577 Volkszählung<ref>INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 1992</ref>
2001 6 137 Volkszählung<ref>INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 2001</ref>
2012 7 381 Volkszählung<ref>INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia: Censo Nacional de Población y Vivienda 2012. Abgerufen am 24. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
2024 12 156 Volkszählung<ref>Poblacional Censo Población y Vivienda 2024. Instituto Nacional de Estadística Bolivia, abgerufen am 10. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Der Alphabetisierungsgrad in der Provinz beträgt 91,5 Prozent, und zwar 96,7 Prozent bei Männern und 74,6 Prozent bei Frauen.

Die Säuglingssterblichkeit ist von 8,2 Prozent (1992) auf 5,2 Prozent (2001) zurückgegangen.

80,6 Prozent der Bevölkerung sprechen Spanisch, 90,0 Prozent sprechen Aymara, und 0,2 Prozent Quechua. (2001)

91,5 Prozent der Bevölkerung haben keinen Zugang zu Elektrizität, 51,2 Prozent leben ohne sanitäre Einrichtung (2001).

73,5 Prozent der Haushalte besitzen ein Radio, 1,9 Prozent einen Fernseher, 51,2 Prozent ein Fahrrad, 2,1 Prozent ein Motorrad, 1,4 Prozent einen PKW, 0,3 Prozent einen Kühlschrank, und 0,2 Prozent ein Telefon. (2001)

62,2 Prozent der Einwohner sind katholisch, 32,2 Prozent sind evangelisch (1992).

Gliederung

Die Provinz José Manuel Pando gliederte sich bei der letzten Volkszählung von 2024 in die folgenden beiden Verwaltungsbezirke (bolivianisch: Municipios):

Ortschaften in der Provinz José Manuel Pando (Stand: 2012)

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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