Prinzenhöhle (Hemer)
| Prinzenhöhle
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Lage: | Sundwig | |||||
| Geographische Lage: |
51° 22′ 47,4″ N, 7° 46′ 26,1″ O
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dim=200 | globe= | name=Prinzenhöhle | region=DE-NW | type=mountain
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Die Prinzenhöhle ist eine Tropfsteinhöhle im Stadtteil Sundwig von Hemer.
Sie steht vermutlich über das Perick-Höhlensystem mit der Von-der-Becke-Höhle und der Heinrichshöhle in Verbindung.<ref name="Fuhlrott">Sendschreiben von Herrn Prof. Dr. Fuhlrott (Seite 119) an den Naturhistorischer Verein der Rheinlande und Westfalens, Niederrheinische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde in Bonn (1869) im Hinblick auf die Oktober-Versammlung. In Decheniana: Verhandlungen des Naturhistorischen Vereins ..., Bände 26-27, Seite 129.</ref> Im Handbuch der Geographie zum Gebrauch für höhere Schulanstalten und für gebildete Leser wird für die Prinzenhöhle 1830 eine Länge von mehr als 1.000 Fuß angegeben.<ref>Handbuch der Geographie zum Gebrauch für höhere Schulanstalten und für gebildete Leser von Dr. Wilhelm Friedrich Volger, Rector am Johanneum zu Lüneburg. Zweite Auflage, Hannover 1830, Seite 225.</ref>
Die Höhle wurde bei Steinbrucharbeiten um das Jahr 1812 entdeckt.<ref>Heinz-Werner Weber: Heinrichshöhle und Felsenmeer – Hemers faszinierende Sehenswürdigkeiten. 2. verbesserte Auflage. Hemer 2002, S. 3.</ref> Sie erhielt ihren Namen von einem Besuch des damaligen Kronprinzen von Preußen.<ref>Physikalisches Lexikon oder Handwörterbuch der gesammten Naturlehre für die Gebildeten aus allen Ständen von Gotthard Oswald Marbach, Band 3, Leipzig, 1836, Band H bis M, Seite 100.</ref>
1869 befand sich die Höhle im Besitz von Adolf von der Becke sen.<ref name="Fuhlrott" />
Siehe auch
Literatur
- Heinrich Streich: Unterirdische Zauberreiche des Sauerlandes. 1967, S. 63–65
- Walter Sönnecken: Höhlen des Sauerlandes. 1966, S. 85–87
Weblinks
Einzelnachweise
<references />