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Oliver Pocher

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Oliver Pocher (2020)

Oliver Pocher (* 18. Februar 1978 in Hannover) ist ein deutscher Komiker,<ref name="100 Köpfe">Tigo Zeyen: Oliver Pocher, in Tigo Zeyen, Anne Weber-Ploemacher (Hrsg.), Joachim Giesel (Fotos): 100 hannoversche Köpfe, Hameln: CW Niemeyer Buchverlage, 2006, ISBN 978-3-8271-9251-6 und ISBN 3-8271-9251-X, S. 156f.</ref> Fernsehmoderator und Schauspieler.

Leben

Oliver Pocher wurde als Sohn des Finanzbuchhalters Gerhard Pocher und seiner Frau Jutta, einer Versicherungskauffrau, in Hannover geboren und wuchs im nahgelegenen Isernhagen-Altwarmbüchen auf.<ref name=":1">Oliver Pocher im Munzinger-Archiv, abgerufen am 21. Oktober 2022 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref><ref>Der Lauteste der Lauten. In: Der Spiegel. Abgerufen am 9. November 2014.</ref> Nach dem Realschulabschluss an der Realschule Isernhagen 1993 begann Pocher eine dreijährige Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der Versicherungsgesellschaft „Signal“; es folgte der dreizehnmonatige Zivildienst beim Arbeiter-Samariter-Bund in Hannover.<ref name=":1" /> Während seiner Lehrzeit arbeitete er nebenberuflich bei mehreren Radiosendern sowie als DJ in Diskotheken und auf Familienfesten. Außerdem trat er in der Comediangruppierung Holla-Bolla und in einer Fernsehsendung der Moderatorin Birte Karalus auf.

Seine Eltern gehören den Zeugen Jehovas an. Pocher war bis zu seinem 18. Lebensjahr selbst bei den Zeugen Jehovas und missionierte ebenfalls an Haus- und Wohnungstüren.<ref>Oliver Pocher spricht über die schwierige Beziehung zu seiner Mutter. In: Spiegel. 11. Mai 2024, abgerufen am 24. Juli 2024.</ref> Er wurde auch nie aus der Glaubensgemeinschaft ausgeschlossen, über die er sich inzwischen kritisch äußert, ohne alle Ansätze schlecht zu finden.<ref>Oliver Pocher bei Domian (2004) auf YouTube</ref><ref>https://www.gmx.net/magazine/unterhaltung/tv-film/global-gladiators/global-gladiators-oliver-pocher-spricht-kindheit-zeugen-jehovas-32357394</ref>

Von 2002 bis 2004 war Pocher mit Annemarie Warnkross und von 2005 bis 2009 mit Monica Ivancan liiert. Nach der Trennung Mitte 2009<ref>Schlussstrich mit Freundin Monica Ivancan. In: Der Spiegel. 16. November 2013, abgerufen am 10. Juli 2024.</ref> ging er mit Sandy Meyer-Wölden eine Beziehung ein.<ref>Model und Macher: Oliver Pocher und Sandy Meyer-Wölden sind ein Paar. In: Der Spiegel. 11. Juni 2009, abgerufen am 9. November 2014.</ref> Das Paar heiratete 2010. Im selben Jahr wurde eine Tochter geboren und 2011 Zwillingssöhne.<ref>Nachwuchs: Tochter für Oliver Pocher und Sandy Meyer-Wölden. In: Der Spiegel. 3. Februar 2010, abgerufen am 9. November 2014.</ref><ref>Olli und Sandy: Sie haben geheiratet. In: Bunte. 25. September 2010, abgerufen am 8. Juli 2024.</ref><ref>Sven Kuschel und Dora Varro: Oliver Pocher: Die Zwillinge sind da! In: Bild. 26. September 2011, abgerufen am 26. September 2011.</ref> Die Trennung wurde im April 2013 bekanntgegeben.<ref>Ehe-Aus bei Pochers. In: Berliner Kurier. 11. April 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 13. April 2013; abgerufen am 11. April 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.berliner-kurier.de</ref><ref>Mitteilung auf www.oliverpocher.de (der volle Wortlaut: Wir haben bereits Anfang des Jahres die gemeinsame Entscheidung getroffen unsere partnerschaftliche Beziehung zu beenden. Selbstverständlich werden wir uns auch in Zukunft gegenseitig unterstützen und unsere drei Kinder zusammen erziehen. Alessandra & Oliver Pocher)</ref> Von 2013 bis 2016 lebte Pocher in einer Beziehung mit der Tennisspielerin Sabine Lisicki.<ref>Sabine Lisicki und Oliver Pocher sind ein Paar. In: Welt. 20. November 2013, abgerufen am 20. November 2013.</ref><ref>Erster gemeinsamer Auftritt – Pocher und Lisicki machen ihre Liebe öffentlich. In: Focus. 8. Dezember 2013, abgerufen am 8. Dezember 2013.</ref> 2016 lernte er die Visagistin Amira Aly über die Datingplattform „Tinder“ kennen,<ref name=":0">Oliver Pocher und Sabine Lisicki haben sich getrennt. In: Focus. 15. März 2016, abgerufen am 16. März 2016.</ref><ref>Kennengelernt bei Tinder: Amira Pocher spricht über die Beziehung mit Oliver Pocher. In: Stern. 15. April 2021, abgerufen am 27. Juni 2023.</ref> die Beziehung führte zur Hochzeit im Jahr 2019.<ref name=":0" /><ref>Wie er die große Liebe fand. In: Bild. 12. Mai 2019, abgerufen am 28. August 2019.</ref><ref>RTL-exklusiv Oliver Pocher und Amira Aly haben auf den Malediven geheiratet. In: RTL. 18. April 2020, abgerufen am 10. Juli 2024.</ref><ref>Heimliche Hochzeit auf den Malediven: Oliver Pocher heiratet sein Model. In: Lübecker Nachrichten. 19. Oktober 2019, abgerufen am 10. Juli 2024.</ref> Die gemeinsamen Söhne wurden 2019 und 2020 geboren.<ref>Tweet Oliver Pocher</ref><ref>Amira und Oliver Pocher sind wieder Eltern geworden, t-online.de, 27. Dezember 2020, abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref> In einem gemeinsamen Podcast gab das Ehepaar im August 2023 seine Trennung bekannt.<ref>Oliver und Amira Pocher haben sich getrennt. In: Der Spiegel. 31. August 2023, abgerufen am 31. August 2023.</ref> Daraufhin schuf Pocher die Kunstfigur Dalai Karma (Anspielung auf Dalai Lama und Karma) als Parodie des Coaches Biyon Kattilathu.<ref>Oliver Pochers Feindbild mit den seichten Lebenstipps: Wer ist Biyon Kattilathu? In: Stern. 19. Dezember 2023, abgerufen am 6. Januar 2024.</ref> Kattilathu und sie hatten ein gemeinsames anwaltliches Schreiben veröffentlicht, in dem eine Beziehung der beiden dementiert wird. Im Juli 2024 erfolgte die Scheidung von Amira Pocher. Diese legte den Nachnamen Pocher ab und heißt künftig wieder Amira Aly.<ref>Oliver und Amira Pocher: Podcast-Aus und Anwaltsschreiben - kommt jetzt der Rosenkrieg? In: Berliner Zeitung. 26. Oktober 2023, abgerufen am 18. November 2023.</ref><ref>N-TV Nachrichten: Amira nimmt ihren Geburtsnamen wieder an. Abgerufen am 4. August 2024.</ref>

Am 30. Mai 2008 gewann Pocher bei Wer wird Millionär? als erster Kandidat im Prominentenspecial mit Hilfe des Publikumsjokers eine Million Euro,<ref>Oliver Pocher knackt als Erster die Millionenfrage in einem „Wer wird Millionär? – Prominentenspecial“. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. Juni 2008; abgerufen am 9. November 2014.</ref> die er der Per-Mertesacker-Stiftung und der McDonald’s Kinderhilfe spendete. Für sein ehrenamtliches Engagement für Kinder erhielt er 2009 von der Organisation Kinderlachen den Kind-Award. Seit 2013 ist Pocher Schirmherr des Ronald McDonald-Hauses in Sankt Augustin.<ref>Unser Schirmherr. In: mcdonalds-kinderhilfe.org. Abgerufen am 20. Oktober 2020.</ref>

Pocher lebt in Köln-Hahnwald.

Wirken

Seinen ersten Fernsehauftritt hatte Pocher am 28. Oktober 1998 in der Nachmittags-Talkshow von Bärbel Schäfer. Mit einer etwa fünfminütigen Nummer versuchte Pocher, das Publikum zum Lachen zu bringen und davon zu überzeugen, dass er das Talent zum Unterhalter beziehungsweise zum Komiker habe. Obwohl das Publikum ihn auspfiff, setzte er seinen Auftritt fort. Danach erklärte er der Moderatorin, dass er definitiv witzig sei und eine erfolgreiche Fernsehkarriere anstrebe. Am 29. September 1999 wurde Pocher während einer Fernsehsendung von Hans Meiser vom Musiksender VIVA für eine einwöchige Gastmoderation der Fernsehsendung Interaktiv ausgewählt und später fest angestellt. Er moderierte dort die Sendungen Chart Surfer, Trash Top 100, Was geht ab, Planet VIVA und zuletzt 2002 seine eigene Sendung Alles Pocher, … oder was?. Ab dem 25. Mai 2002 spielte er außerdem den Fred in der ARD-Fernsehserie Sternenfänger.

Vom 3. April 2003 bis zum 13. April 2006 moderierte er Rent a Pocher auf ProSieben.<ref>Thomas Lückerath: ProSieben: Erfolgreicher Start für „rent a Pocher“. In: DWDL.de. 5. April 2003, abgerufen am 31. Januar 2022.</ref><ref>OLIVER POCHER. In: welt.de. 23. Januar 2008, abgerufen am 31. Januar 2022.</ref><ref>Aus für „Rent a Pocher“. In: derstandard.at. 7. April 2006, abgerufen am 31. Januar 2022.</ref> Im September 2003 gründete Pocher gemeinsam mit Brainpool die Pocher TV GmbH, die seither für seine Vermarktung zuständig war und an der er neben der Raab TV Produktions GmbH ein Drittel der Anteile hielt. Die Gesellschaft wurde 2008 aufgelöst.

Am 6. Oktober 2005 gewann Pocher den Musikpreis Comet in der Kategorie Live-Comedy. Im selben Jahr wurde er im Rahmen von Rent a Pocher zum Nationaltrainer der Fußballnationalmannschaft von Sansibar ernannt.<ref>Fußball in Afrika: Zu Besuch bei Oliver Pochers Nationalmannschaft. In: Süddeutsche Zeitung. 4. Mai 2006, abgerufen am 10. Juli 2024.</ref> Er betreute die Mannschaft unter anderem bei einem Spiel gegen deutsche Prominente sowie 2006 beim FIFI Wild Cup. Noch bevor die erste Staffel Let's Dance bei RTL startete, moderierte Pocher im Oktober 2005 Das große ProSieben Tanzturnier.<ref>"Das große ProSieben Tanzturnier". In: Presseportal. 27. Oktober 2005, abgerufen am 22. Oktober 2022.</ref><ref>Uwe Mantel: Oliver Pochers „ProSieben-Tanzturnier“ holt Topquoten. In: DWDL.de. 30. Oktober 2005, abgerufen am 22. Oktober 2022.</ref> Pocher war 2006 offizieller WM-Botschafter der Stadt Hannover und wurde im selben Jahr durch seine Werbespots für MediaMarkt einem breiteren Publikum bekannt. Er trat außerdem im Quatsch Comedy Club auf.

Vom 3. April 2006 bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft moderierte Pocher die Sendung Pochers WM-Countdown bei ProSieben.<ref>Uwe Mantel: "WM-Countdown": Neues Format für Pocher am Montagabend. In: DWDL.de. 26. Februar 2006, abgerufen am 5. Dezember 2022.</ref> Am 28. April erschien seine erste Single mit dem Titel Schwarz und weiß – die offizielle DFB-Fan-Hymne. Am 26. Juli erhielt Pocher eine Rolle in der Verfilmung des Hörspiels Hui Buh. Er spielte darin den jungen, einfältigen Geist eines Fahrstuhlführers aus dem frühen 20. Jahrhundert. In dem Film Vollidiot (basierend auf dem gleichnamigen Roman von Tommy Jaud) spielte er 2007 mit der Figur des Simon Peters seine erste Hauptrolle.

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Oliver Pocher bei einer Liveschaltung zu Schmidt & Pocher (2008)

Im selben Jahr wechselte er von seinem ursprünglichen Haussender ProSieben zur ARD. Dort präsentierte er ab dem 25. Oktober 2007 mit Harald Schmidt die gemeinsame Late-Night-Show Schmidt & Pocher im Ersten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Aus „Harald Schmidt“ wird „Schmidt & Pocher“ (Memento vom 29. April 2009 im Internet Archive) DasErste.de; Archiv-Version vom 29. April 2009</ref> Die ARD kündigte im Dezember 2008 das Ende der gemeinsamen Show für April 2009 an.<ref>Schmidt witzelt künftig ohne Pocher. In: Der Spiegel. 27. Dezember 2008, abgerufen am 10. Juli 2024.</ref> Im Herbst 2009 verließ Pocher die ARD.

Am 21. Februar 2009 moderierte Pocher gemeinsam mit Barbara Schöneberger in einer damals noch O2 World Berlin genannten Veranstaltungshalle die Echoverleihung 2009.<ref>Wie haben Ihnen die ECHO-Moderatoren gefallen? bild.de vom 22. Februar 2009, abgerufen am 11. November 2019</ref> Bei RTL trat Pocher zwischen 2009 und 2012 in mehreren Folgen der Actionserie Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei in einer Gastrolle auf. In der Folge vom 6. September 2012 wirkte Pocher letztmals mit, da die von ihm dargestellte Serienfigur Oliver Sturm darin ermordet wurde.<ref>Oliver Pocher am Set. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. April 2009; abgerufen am 9. November 2014.</ref>

Am 18. April 2009 hatte Pocher einen Gastauftritt in der sechsten Staffel von Deutschland sucht den Superstar und sang Durch den Monsun der Band Tokio Hotel. Einen Monat später, am 29. Mai, moderierte er die live ausgestrahlte VIVA-Comet-2009-Verleihung in der König-Pilsener-Arena. Seine erste eigene Sendung bei Sat.1 lief im Juli 2009 und trug den Titel Sportfreunde Pocher – Alle gegen die Bayern.<ref>Pocher geht zu Sat.1. Bei: stern.de</ref> In der Show sollte Pocher verschiedene Hobbyfußballer und Prominente zu einem Team zusammenführen, das am 25. Juli 2009 in der Veltins-Arena gegen den FC Bayern München antrat.<ref>Pochers Fußballshow läuft um 22.15 Uhr. Abgerufen am 9. November 2014.</ref>

Von Oktober 2009 bis März 2011 war Pocher mit seiner eigenen Late-Night-Show wöchentlich jeden Freitag bei Sat.1 zu sehen. In Die Oliver Pocher Show gab es bereits bekannte dramaturgische Elemente sowohl aus Late-Night wie auch von Rent a Pocher. Von 2009 bis 2017 und 2019 bis 2021 moderierte Pocher 5 gegen Jauch auf RTL. Von Januar 2013 bis Mai 2014 trat er auf RTL außerdem in seiner eigenen Sendung Alle auf den Kleinen unter der Moderation von Sonja Zietlow in einer mehrstündigen Spielshow gegen eine Gruppe von Kandidaten im Kampf um bis zu 100.000 Euro an.<ref>Sonja Zietlow moderiert neue Pocher-Show. Abgerufen am 9. November 2014.</ref><ref>Müder Marathon. In: Süddeutsche Zeitung. Abgerufen am 9. November 2014.</ref> Ab August 2011 übernahm er zusammen mit Jessica Kastrop alle zwei Wochen beim Pay-TV-Sender Sky Deutschland die Moderation der Sportsendung Samstag LIVE!<ref>Samstag LIVE! mit Oliver Pocher. Info.sky.de, abgerufen am 27. März 2020.</ref> und war angeblich seit Januar 2013 Moderator der Morningshow des Radiosenders bigFM.<ref>Oliver Pocher ersetzt Hans Blomberg bei bigFM – aber nur für kurze Zeit, radioszene.de, 17. Dezember 2012.</ref><ref>„Morgenhans“ Hans Blomberg: „Von bigFM kam die Kündigung!“, radiowatcher, 7. April 2014</ref> Tatsächlich wurden in der Morningshow nur aufgezeichnete Beiträge von Pocher abgespielt.<ref>Mario Köhne: Privatradio bigFM fälscht SWR-Nachrichten, uebermedien.de, 5. September 2017.</ref> Auf Sat.1 moderierte er im Jahr 2013 die Fernsehshow Mein Mann kann sowie Das Duell – Alle gegen den BVB. Im September 2013 moderierte er gemeinsam mit Cindy aus Marzahn das Format Promi Big Brother und war mit ihr Moderator bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2013 Anfang Oktober.<ref>Cindy und Oliver Pocher moderieren Fernsehpreis. Abgerufen am 9. November 2014.</ref> Seit 2014 ist er Jurymitglied der Castingshow Die große Chance sowie der Ableger Die große Comedy Chance und Die große Chance der Chöre, die auf ORF eins in Österreich ausgestrahlt werden.

Im November 2016 nahm Pocher an der Tanzshow Deutschland tanzt (ProSieben) teil und erreichte den zweiten Platz. 2017 siegte er bei Global Gladiators. Im gleichen Jahr moderierte Pocher gemeinsam mit Oliver Schwesinger die Fußball-Sendung Fantalk auf Sport1, die der Sender nach einer Ausgabe wieder absetzte.<ref>Aus für Pochers Liga-„Fantalk“ nach nur einer Ausgabe. DWDL.de, abgerufen am 27. März 2020.</ref> 2019 tanzte Pocher in der 12. Staffel der RTL-Tanzshow Let’s Dance mit der Professionistin Christina Luft auf Platz sieben. Im Dezember 2019 gab RTL bekannt, Oliver Pocher mit einem Exklusivvertrag für zunächst zwei Jahre an sich gebunden zu haben.<ref>RTL schließt Exklusiv-Vertrag mit Oliver Pocher, RTL.de, abgerufen am 7. März 2020</ref> Januar 2020 parodierte Pocher gemeinsam mit Ehefrau Amira eine Instagram-Story von Laura Müller, in der sie ihren Partner Michael Wendler mit einem Auto überraschte. Pochers Fans taten es ihm gleich und veröffentlichten unter dem Hashtag Wendlerchallenge eigene Parodien des rund 90-sekündigen Videos. In den folgenden Wochen parodierte Pocher immer wieder Fotos und Videos des Sängers, die dieser bei Instagram hochlud, sowie insbesondere dessen Song Egal. Der 2017 von Michael Wendler veröffentlichte Song Egal trat infolgedessen Ende Februar 2020 auf Platz 50 der Deutschen Singlecharts ein.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.popschlager-aktuell.compopschlager-aktuell.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2024. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot,Link dauerhaft nicht erreichbar, kein Archivlink vorhanden</ref> Am 1. März 2020 sendete RTL die Liveshow Pocher vs. Wendler – Schluss mit lustig!, bei der auch Müller und Amira Pocher auftraten.<ref>Warum der Streit zwischen Oliver Pocher und Michael Wendler so eskalierte. rp-online.de, 29. Februar 2020, abgerufen am 6. März 2020.</ref>

Während der COVID-19-Pandemie war Pocher ab dem 23. März 2020 Teil des kurzfristig ins Leben gerufenen TV-Formats „Die Quarantäne-WG – Willkommen Zuhause!“. Via Livestream im Internet diskutierte er mit Günther Jauch und Thomas Gottschalk die aktuelle Lage und sprach mit zugeschalteten Gästen. Nach drei Tagen stellte RTL die Sendung wegen stark gefallener Zuschauerzahlen wieder ein.<ref>RTL schließt „Quarantäne-WG“. Der Spiegel, 26. März 2020.</ref>

Ab Mitte Mai 2020 moderierte er die Late-Night-Show Pocher – gefährlich ehrlich! Als Sidekick wirkte Amira Pocher mit.<ref>Oliver Pocher moderiert neue Late-Night-Show bei RTL DWDL.de, abgerufen am 29. April 2020.</ref> Im Mai 2021 setzte RTL die Show ab.<ref>Aurelie von Blazekovic: Oliver Pocher bei RTL: Bitte freundlicher. In: Süddeutsche Zeitung. 2. Juni 2021, abgerufen am 28. Januar 2024.</ref> Von 2020 bis 2023 strahlte RTL die Sendung Pocher & Papa auf Reisen aus, in der Pocher und sein Vater gemeinsam mehrere Länder bereisten.

Von 2022 bis 2023 moderierte Pocher Jauch gegen …, die Nachfolgesendung von 5 gegen Jauch.

Kontroversen

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Pocher mit Amira Pocher bei einem Liveauftritt im Rahmen ihres Podcasts (2020)

Diverses

  • Pocher war beim DEL All-Star Game 2009 als Co-Trainer des Team Europas tätig und kassierte kurz nach seiner eigenen Einwechslung eine zehnminütige Disziplinarstrafe.
  • Auf dem Album Heavy Metal Payback des Rappers Bushido hatte Pocher einen Gastauftritt im Song Kennst du die Stars.
  • Von August 2019 bis März 2020 betrieb er gemeinsam mit Matze Knop den Fußball-Podcast Messi & Ronaldo. 2020 startete er gemeinsam mit seiner damaligen Ehefrau Amira den Podcast Die Pochers hier!, dessen Titel 2022 zu Die Pochers! verkürzt wurde. Nach der Trennung des Paars gab Pocher im Oktober 2023 die Einstellung des Podcasts mit Amira Pocher bekannt.<ref>Oliver Pocher verkündet auch das Ende seiner Podcast-Ehe. In: Der Spiegel. 25. Oktober 2023, abgerufen am 24. Juli 2024.</ref> Er führt den Podcast seither mit seiner früheren Frau Alessandra Meyer-Wölden fort.<ref>Oliver Pocher setzt Podcast mit Ex-Frau fort. In: Der Spiegel. 31. Oktober 2023, abgerufen am 24. Juli 2024.</ref>

Diskografie

Vorlage:Eingebundene Diskografie

Filmografie (Auswahl)

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Kinofilme

Fernsehen

Synchronisation

Moderation

Aktuelle Moderation

  • seit 2023: Die Pochers! Frisch recycelt, Podimo

Frühere Moderation

Einzelauftritte

Radiomoderation

  • 2013: Deutschlands biggste Morningshow (bigFM)

Auszeichnungen

  • 2004: Goldener Bravo Otto in der Kategorie „Comedy“
  • 2005: Goldener Bravo Otto in der Kategorie „Comedy“
  • 2005: Comet in der Kategorie „Beste Live-Comedy“
  • 2005: Deutscher Comedypreis für „Beste Comedy-Show“
  • 2005: Jetix Kids Award in der Kategorie „Coolster TV-Star“
  • 2006: Goldener Bravo Otto in der Kategorie „Comedy“
  • 2006: Radio Regenbogen Comedy Award
  • 2007: Goldener Bravo Otto in der Kategorie „Comedy“
  • 2008: Preis der beleidigten Zuschauer
  • 2009: KIND-Award von Kinderlachen
  • 2019: Ehrensenatorenwürde der Lindener Narren (1. Karnevalsgesellschaft „Blau-Weiß Linden“ von 1965 e. V. Hannover)

Literatur

  • Tigo Zeyen: Oliver Pocher, in Tigo Zeyen, Anne Weber-Ploemacher (Hrsg.), Joachim Giesel (Fotos): 100 hannoversche Köpfe, Hameln: CW Niemeyer Buchverlage, 2006, ISBN 978-3-8271-9251-6 und ISBN 3-8271-9251-X, S. 156f.

Weblinks

Commons: Oliver Pocher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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