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Pleione (Mythologie)

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Pleione ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), latinisiert Plione) ist in der griechischen Mythologie eine Tochter des Okeanos und der Tethys, also eine Okeanide.<ref>Ovid, Fasti 5,83f.</ref>

Pleione war Gattin des Titanen Atlas und hatte mit ihm sieben Kinder, die Plejaden.<ref>Bibliotheke des Apollodor 3,110; Scholien zu Homer, Odyssee 5,272</ref> Diese erhielten laut einer verbreiteten Sagenfassung ihren Namen nach demjenigen ihrer Mutter.<ref>Scholien zu Homer, Ilias 18,486 (ed. Bekker); Scholien zu Apollonios von Rhodos 3,225–227a</ref> Außerdem gelten Hyas und dessen Schwestern, die Hyaden, als Kinder der Pleione.<ref>Scholien zu Hesiod, Erga 383a; Hyginus, De astronomia 2,21, auf Musaios beruhend; Hyginus, Fabulae 192 und 248</ref> Eine Sagenversion berichtet, dass der Riese und Jäger Orion Pleione<ref>Athenaios 11,490d und f; Scholien zu Apollonios von Rhodos 3,225–227a</ref> oder deren Töchter, die Plejaden,<ref>Scholien zu Homer, Ilias 18,486 (ed. Bekker)</ref> aus Lüsternheit verfolgte. Deshalb flohen die Plejaden vor Orion, wurden zu ihrer Rettung von Zeus in Sterne verwandelt und sind als „Siebengestirn“ am Himmel zu beobachten. Unklar ist, ob auch Pleione selbst mit ihren Töchtern an den Himmel versetzt wurde. In anderen mythologischen Quellen wird Pleione als Aithra bezeichnet.<ref>Scholien zu Hesiod, Erga 383a; Hyginus, De astronomia 2,21</ref>

Siehe auch den gleichnamigen Stern Pleione.

Literatur

  • Pleione. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 9, Metzler, Stuttgart 2000, ISBN 3-476-01479-7, Sp. 1128–1129.

Weblinks

Anmerkungen

<references/>