Piovene Rocchette
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien
Piovene Rocchette ist eine italienische Gemeinde (comune) mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD) in der Provinz Vicenza, Region Venetien.
Geographie
Die Gemeinde liegt etwa 25 Kilometer nordnordwestlich der Provinzhauptstadt Vicenza am Fuße des Monte Summano am Rand der Vizentiner Alpen auf einer Höhe von Vorlage:Höhe Durch das knapp 13 km² große Gemeindegebiet fließt der Torrente Astico.
Die Nachbargemeinden sind Caltrano, Carrè, Chiuppano, Cogollo del Cengio, Santorso, Velo d’Astico und Zanè.
Etymologie
Der Ort hieß bis 1933 nur Piovene. Mit königlichem Dekret wurde er im Oktober 1933 in Piovene Rocchette umbenannt. Das neue Toponym nimmt Bezug auf zwei klar abgegrenzte Örtlichkeiten.
Piovene ist erstmals 1100 in der Form Pluvene erwähnt. 1262 taucht die Form Plovene und 1297 Plovenis auf. Der Ortsname leitet sich nicht wie in der Literatur teilweise angenommen vom lateinischen pluvia (= Regen) ab. Dante Olivieri sieht vielmehr einen Zusammenhang mit der kirchenrechtlichen Bedeutung des Ortes und leitet den Ortsnamen von pieve ab, da der Pieve des Ortes auch mehrere Kirchen in anderen Orten der Umgebung unterstanden. Das Toponym Rocchette erscheint erstmals 1262 in der Form Rocheta und nimmt Bezug auf eine Burg, im Italienischen auch als Rocca bezeichnet. Es ist aber nicht ganz auszuschließen, dass es sich vom Wort roccia (= Fels) ableitet.<ref>Dizionario di Toponomastica: Storia e significato dei nomi geografici italiani. S. 498.</ref>
Verkehr
Bei Piovene Rocchette endet die Autostrada A31 „della Valdastico“. Die Schmalspurbahnen, die von Rocchette aus Richtung Schio, Arsiero und nach Asiago führten sind allesamt seit den 1950er Jahren geschlossen. Die (Normalspur-)Verbindung nach Thiene wurde 1964 stillgelegt.
Trivia
Mit dem Peugeot Typ 3 wurde 1893 das erste Automobil Italiens in Piovene Rocchette auf Gaetano Rossi zugelassen. Der Aufstieg von Piovene Rocchette zum Monte Summano ist ein Pilgerweg zu dem Bergheiligtum auf dem Bergplateau.
Literatur
- Dizionario di Toponomastica: Storia e significato dei nomi geografici italiani. Garzanti, Mailand 1996, ISBN 88-11-30500-4.
Weblinks
Einzelnachweise
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