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Peter von Möllendorff

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Peter von Möllendorff (* 5. April 1963 in Zürich) ist ein deutscher Klassischer Philologe.

Leben

Nach dem Abitur 1982 am Apostelgymnasium<ref>Hör auf, das ultimative Programm vom 30.06.1973 – 12.06.1982. Abgerufen am 19. März 2024.</ref> studierte Peter von Möllendorff Klassische Philologie und Romanistik an den Universitäten Köln, Freiburg und München. Dort legte er 1989 und 1990 sein Staatsexamen ab. Nach der Promotion 1994 und der Habilitation 1998/1999 vertrat er von 2001 bis 2002 den Lehrstuhl für Klassische Philologie an der Universität Heidelberg. Im März 2003 folgte er einem Ruf auf den Lehrstuhl für Klassische Philologie/Griechische Philologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Dort amtierte er 2008–2011 und 2015–2021 als Dekan des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften.

Seine Arbeitsschwerpunkte sind das griechische Drama, die kaiserzeitliche Literatur, die antike Ästhetik, die Antikenrezeption. Er hält seit 2009 regelmäßige Lesungen zur antiken Literatur, gemeinsam mit Rudolf Guckelsberger,<ref>Kommentierte Lesungen aus der antiken Literatur, auf uni-giessen.de</ref> und ist Gründungsherausgeber des kulturhistorischen Jahrbuchs Millennium (de Gruyter)<ref>Millennium, auf degruyter.com</ref> und Schriftleiter der Zeitschrift Antike und Abendland (de Gruyter).<ref>Antike und Abendland, auf degruyter.com</ref>

Schriften (Auswahl)

  • Grundlagen einer Ästhetik der alten Komödie. Untersuchungen zu Aristophanes und Michail Bachtin. Narr, Tübingen 1995, ISBN 3-8233-4868-X (zugleich Dissertation, Ludwig-Maximilians-Universität München 1994).
  • Auf der Suche nach der verlogenen Wahrheit. Lukians Wahre Geschichten. Narr, Tübingen 2000, ISBN 3-8233-4880-9 (zugleich Habilitationsschrift, Ludwig-Maximilians-Universität München 1998/1999).
  • Aristophanes (= Studienbücher Antike. Band 10). Olms, Hildesheim 2002, ISBN 3-487-11487-9.
  • Korrekte ISBN 3-7608-4121-X.
  • gemeinsam mit Manuel Baumbach: Ein literarischer Prometheus. Lukian aus Samosata und die Zweite Sophistik (Heidelberger Studienhefte zur Altertumswissenschaft). Winter, Heidelberg 2017, ISBN 978-3-8253-6460-1.
  • Gesamtübersetzung Lukians in der Reihe Tusculum: Bd. 1, Rhetorische Schriften, de Gruyter, Berlin 2021, ISBN 978-3-11-070001-5.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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Lehrstuhl I (seit 1962 Schwerpunkt Gräzistik): Friedrich Karl Rumpf (1809–1823) | Friedrich Gotthilf Osann (1825–1858) | Ludwig Lange (1859–1871) | Eduard Lübbert (1871–1874) | Adolf Philippi (1874–1893) | Eduard Schwartz (1893–1897) | Albrecht Dieterich (1897–1903) | Erich Bethe (1903–1906) | Alfred Körte (1906–1913) | Rudolf Herzog (1913–1936) | Albrecht von Blumenthal (1940–1945) | Gerhard Müller (1962–1976) | Egert Pöhlmann (1976–1980) | Manfred Landfester (1980–2002) | Peter von Möllendorff (seit 2003)

Lehrstuhl II (seit 1962 Schwerpunkt Latinistik): Heinrich Friedrich Pfannkuche (1803–1832) | Wilhelm Clemm (1874–1883) | Johannes Schmidt (1883–1892) | Richard Reitzenstein (1892–1893) | Gotthold Gundermann (1893–1902) | Richard Wünsch (1902–1907) | Otto Immisch (1907–1913) | Karl Kalbfleisch (1913–1934) | Wilhelm Süß (1934–1940) | Andreas Thierfelder (1941–1943) | Vinzenz Buchheit (1962–1989) | Jochem Küppers (1990–1997) | Helmut Krasser (seit 1999)

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