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Peter Eichhorn (Wirtschaftswissenschaftler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Peter Eichhorn (* 30. Juli 1939 in Berlin) ist ein deutscher Betriebswirt. Er war ab 1981 Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim, insbesondere für Public & Nonprofit Management.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Homepage an der Universität Mannheim (Memento vom 23. Februar 2009 im Internet Archive)</ref> Ende des Sommersemesters 2007 wurde er mit 68 Jahren emeritiert.

Akademisches Leben

Eichhorn begann an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg Wirtschaftswissenschaften zu studieren. 1960 wurde er im Corps Rhenania Würzburg recipiert.<ref>Kösener Corpslisten 1960, 143/677</ref> Als Inaktiver wechselte er an die Freie Universität Berlin und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. 1967 wurde er in Nürnberg promoviert.<ref>Dissertation: Der Wirtschaftsstil gemeindlicher Regiebetriebe, insbesondere Planung, Führung, Rechnung, Prüfung.</ref> Als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes verbrachte er 1967/68 ein Forschungsjahr als Postdoc an der Harvard Business School und an der University of California in Berkeley.

Im Jahr 1968 begann Eichhorn seine Tätigkeit als Assistent von Professor Ludwig Mülhaupt an der Westfälischen Wilhelms-Universität. Mit 32 Jahren habilitierte er sich 1972 in Münster.<ref>Habilitationsschrift: Liquiditätsplanung und Gelddisposition in öffentlichen Haushalten: ein Beitrag zum Einsatz betriebswirtschaftlicher Instrumente in der Finanzwirtschaft staatlicher und insbesondere kommunaler Verwaltungen.</ref> Er erhielt Rufe an die FU Berlin (1972), an die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer (1972 bis 1978, Rektor 1976/77), an die Johannes-Kepler-Universität Linz und an die Universität Erlangen-Nürnberg, wo er von 1978 bis 1981 lehrte.

Von 1981 bis 2011 war er Präsident des Bundesverbandes Deutscher Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien, VWA.<ref>VWA – Bundesverband Deutscher Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien</ref>

Von 2010 war er bis 2014 Präsident der privaten SRH Hochschule Berlin.<ref>Präsidentenwechsel an der SRH Hochschule Berlin, in: Informationsdienst Wissenschaft vom 14. Januar 2010, abgerufen am 19. Januar 2010</ref>

Mitgliedschaften und weitere Ämter

Von 1976 bis 1991 war er Vorsitzender des Kunstvereins Speyer. Von 1992 bis 1998 war Mitglied des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Seit der Gründung im Jahr 1993 ist er Vorstandsvorsitzender der Kulturstiftung Speyer,<ref>Schöne Bilanz der Kulturstiftung Speyer. Abgerufen am 25. November 2020.</ref> der damals ersten Bürgerstiftung in Rheinland-Pfalz. Von 1996 bis 2000 Vorsitzender des Kuratoriums des Historischen Museums der Pfalz in Speyer. Von 2006 bis 2008 war er Präsident von Absolventum Mannheim – Absolventennetzwerk der Universität Mannheim e. V.<ref>ABSOLVENTUM</ref>

Gastprofessuren

Auszeichnungen

Privates

Weblinks

Einzelnachweise

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