Paweł Arndt
Paweł Antoni Arndt (* 21. Januar 1954 in Gniezno) ist ein polnischer Politiker (PChD, AWS, PO). Er war von 1997 bis 2001 und von 2005 bis 2019 Abgeordneter des Sejm in der III., V., VI., VII. und VIII. Wahlperiode. Von 2019 bis 2023 gehörte er dem Senat der Republik Polen an.
Leben
Arndt studierte an der Technischen Universität Posen Bauingenieurwesen und schloss das Studium 1978 ab. Anschließend war er in verschiedenen Unternehmen in Großpolen tätig. 2001 wurde er Verwaltungsdirektor des Collegium Europaeum Gnesnense, einer Außenstelle der Adam-Mickiewicz-Universität Posen. 2003 absolvierte er ein Aufbaustudium im Bereich Immobilienbewertung an der Technischen Hochschule Stettin.
Seit 1990 gehört er dem Katholischen Klub in Gniezno und seit 1997 dem Verband Katholischer Familien in Polen an.
Politik
In den 1980er Jahren engagierte sich Arndt in der unabhängigen Gewerkschaft Solidarność. 1992/93 gehörte er der Partia Chrześcijańskich Demokratów an.
Bei den Selbstverwaltungswahlen 1990 und 1994 wurde Arndt jeweils in den Stadtrat von Gniezno gewählt. Bis 1998 war er dort auch stellvertretender Stadtpräsident. Bei der Parlamentswahl 1997 konnte er für die Akcja Wyborcza Solidarność (AWS) erstmals einen Sitz im Sejm erringen<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. März 2026.</ref> und wurde Mitglied der Kommission für öffentliche Finanzen. Bei der Parlamentswahl 2001 scheiterte die AWS mit 5,6 % der Stimmen an der für Wahlbündnisse geltenden 8-%-Hürde und er schied aus dem Sejm aus.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. März 2026.</ref>
Bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 wurde er für die Platforma Obywatelska (PO), der er im selben Jahr beigetreten war, in den Sejmik der Woiwodschaft Großpolen gewählt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. März 2026.</ref> Bis 2005 war er Vorsitzender des Sejmik.<ref>„Paweł Arndt“ auf www.archiwum.wyborcza.pl, abgerufen am 18. März 2026.</ref> Von 2004 bis 2005 gehörte er dem Europäischen Ausschuss der Regionen.
Bei der Parlamentswahl 2005 kandidierte Arndt erfolgreich für die PO und kehrte in den Sejm zurück.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. März 2026.</ref> Auch bei der Parlamentswahl 2007 kandierte er für die PO und zog mit 17.394 Stimmen erneut in das Parlament ein.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. März 2026.</ref><ref>Website des Sejm, „Posłowie VI kadencji“, abgerufen am 24. März 2008 </ref> 2009 übernahm er den Vorsitz des Finanzausschusses des Sejm. Auch bei den Parlamentswahlen 2011<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. März 2026.</ref> und 2015<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. März 2026.</ref> wurde er jeweils für die PO in den Sejm gewählt. 2019 wurde er für das Wahlbündnis Koalicja Obywatelska, an dem sich die PO beteiligte, in den Senat der Republik Polen gewählt. Dabei setzte er sich mit knapper Mehrheit gegen den amtierenden Senator Robert Gaweł (PiS) durch.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. März 2026.</ref> 2023 kandidierte er nicht erneut und schied aus dem Senat aus.
Weblink
Einzelnachweise
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| NAME | Arndt, Paweł
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| ALTERNATIVNAMEN | Arndt, Paweł Antoni (vollständiger Name)
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| KURZBESCHREIBUNG | polnischer Politiker, Mitglied des Sejm und des Senats
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| GEBURTSDATUM | 21. Januar 1954
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| GEBURTSORT | Gniezno, Polen
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