Oxylipine
Oxylipine sind eine Stoffgruppe, die Oxidationsprodukte von mehrfach ungesättigten Fettsäuren mit Sauerstoff und von diesen primären Oxidationsprodukten abgeleitete Substanzen umfasst. Sie können einerseits nicht-enzymatisch durch die Oxidation von Lipidmembranen durch reaktive Sauerstoffspezies (ROS) und andererseits durch enzymatische Katalyse (z. B. Lipoxygenasen) entstehen.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Ausgangsstoffe der Oxylipine sind u. a. α-Linolensäure und Linolsäure (z. B. in Pflanzen) sowie Arachidonsäure, Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure (in Tieren).<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Oxylipine haben in Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen häufig intra- oder interzelluläre Signalfunktionen. Insbesondere in Pflanzen spielen Oxylipine eine große Rolle als Signale bei Entwicklungsprozessen, Stressantworten und der Pathogenabwehr, so zählt das Pflanzenhormon Jasmonsäure sowie dessen Vorläufer 12-Oxophytodiensäure (12-OPDA), welches wiederum ein eigenständiges Signalmolekül darstellt, zu dieser Stoffklasse.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Ein weiteres, weithin bekanntes Oxylipin ist Malondialdehyd, das sowohl in Pflanzen als auch in Tieren als Marker für oxidativen Stress genutzt wird.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref><ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
Literatur
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Einzelnachweise
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