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Oskar von Arnstedt

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Friedrich Wilhelm Oskar von Arnstedt (* 8. Mai 1840 in Weißewarte, Kreis Stendal; † 1. Oktober 1914 in Brumby (Hohe Börde)) war ein deutscher Verwaltungsjurist in Preußen.<ref>Hartwin Spenkuch: Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38. Band 8/II. In: BBAW (Hrsg.): Acta Borussica. Neue Folge. Olms-Weidmann, Hildesheim 2003, ISBN 3-487-11827-0, S. 485 (PDF).</ref>

Leben

Oskar von Arnstedt entstammte dem evangelischen Uradel der Grafschaft Mansfeld, der Familie von Arnstedt. Seine Eltern waren der Gutsbesitzer Karl Wilhelm von Arnstedt (* 1812; † 1865), Herr auf Brumby bei Neuhaldensleben, und Amalie geb. von Glasenapp (* 1816; † 1885). Oskar hatte drei Geschwister, sein jüngerer Bruder studierte Jura.

1861 erhielt er am Gymnasium Stendal das Reifezeugnis. Danach studierte er an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin Rechtswissenschaft. Ab 1862 war er Mitglied des Corps Rhenania Würzburg.<ref>Otto Gerlach (Hrsg.): Kösener Korpslisten 1960. Im Selbstverlag des Verbandes Alter Corpsstudenten, Druck C. L. Mettcker & Söhne Jever, Kassel/Uelzen 1961, 143, 136.</ref> 1864 bestand er seine Prüfung zum Auskultator beim Appellationsgericht Magdeburg mit „gut“, 1866 beim selben Gericht die Prüfung zum Gerichtsreferendar mit der Bemerkung „vorschriftsmäßig“. 1867 bestand er die Prüfung zum Regierungsreferendar bei der Regierung in Magdeburg mit der Note „bestanden“. 1862 bis 1864 diente er als Einjährig-Freiwilliger beim 2. Garde-Regiment zu Fuß. 1864 erhielt er eine Anstellung als Auskultator beim Appellationsgericht Magdeburg. 1866 wurde er zum Gerichtsreferendar ebenfalls beim Appellationsgericht Magdeburg berufen. 1867 wechselte er als Regierungsreferendar bei der Regierung in Magdeburg. 1871 stieg er dort zum Regierungsassessor auf. 1871 vertrat er den Landrat im Landkreis Neuhaldensleben und wurde dort 1871 zur Landdrostei Stade überwiesen. 1872 mit der Vertretung des Landrats im Kreis Zeitz beauftragt, wurde er 1874 zum Landrat des Kreises ernannt. Er war auch Mitglied im Provinziallandtag der Provinz Sachsen. 1885 wurde er in Magdeburg Oberpräsidialrat der Provinz Sachsen. 1894 wurde er Regierungspräsident im Regierungsbezirk Minden. In gleicher Funktion wurde er 1897 zum Regierungsbezirk Magdeburg versetzt.

Als er 1903 auf eigenes Gesuch in den Ruhestand trat, wurde ihm der Charakter Wirklicher Geheimer Oberregierungsrat verliehen.

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Ehrungen

  • Roter Adlerorden II. Klasse mit Eichenlaub
  • Wirklicher Geheimer Oberregierungsrat

Werke

  • Das preußische Polizeirecht unter Benutzung der Entscheidungen von Verwaltungs- sowie Gerichtsbehörden zum Handgebrauch für Behörden, Rechtsanwälte und Beamte der Selbstverwaltung. In: Arnstedt, Oskar von (Hrsg.): Handbücher des preußischen Verwaltungsrechts II. Band 1. Carl Heymanns Verlag, Berlin 1905.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Karl von der Horst (1816–1825) | Karl Gottlieb Richter (1825–1847) | Franz von Borries (1847–1853) | Friedrich Wilhelm Ernst Peters (1853–1858) | Moritz von Bardeleben (1858–1866) | Ferdinand von Nordenflycht (1866–1867) | Ludwig von Bodelschwingh (1867–1871) | Hermann von Eichhorn (1872–1881) | Adolf von Pilgrim (1882–1894) | Oskar von Arnstedt (1894–1897) | Alexander von Bischoffshausen (1897–1899) | Arthur Schreiber (1899–1903) | Francis Kruse (1903–1909) | Georg von Borries junior (1909–1917) | Rudolf von Campe (1917–1920) | Paul Hagemeister (1920–1933) | Adolf von Oeynhausen (1933–1943) | Günther von Stosch (1943–1945) | Paul Zenz (1945–1947) Vorlage:Klappleiste/Ende

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