Osgoods Kurzschwanzopossum
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| Osgoods Kurzschwanzopossum | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Monodelphis osgoodi | ||||||||||||
| (Doutt, 1938) |
Osgoods Kurzschwanzopossum (Monodelphis osgoodi) ist ein wenig erforschter Beutelsäuger aus der Gattung der Spitzmausbeutelratten (Monodelphis). Das Artepitheton ehrt den US-amerikanischen Zoologen Wilfred Hudson Osgood.<ref name="Beolens"/>
Merkmale
Die Gesamtlänge beträgt 154 bis 158 mm, die Kopfrumpflänge 94 bis 96 mm, die Schwanzlänge 60 bis 62 mm und die Ohrlänge 9 mm. Das Rückenfell ist zimtbraun, das Bauchfell heller braun. Die Basis der Bauchhaare ist grau. Der Karyotyp ist 2n = 18, FN=32.
Verbreitung
Osgoods Kurzschwanzopossum kommt im östlichen Peru und in Zentral-Bolivien vor.
Lebensraum und Lebensweise
Alle Nachweise über Osgoods Kurzschwanzopossum stammen aus mittleren und hohen Höhenlagen. Die Art lebt in primären Bergwäldern. In Sekundärwäldern oder außerhalb des Waldes wurde sie bisher nicht beobachtet. Obwohl Osgoods Kurzschwanzopossum gut klettern kann, hält es sich gewöhnlich am Boden auf. Die Nahrung besteht aus kleinen Nagetieren, Insekten, Aas, Samen und Früchten.
Systematik
James Kenneth Doutt (1905–1975) beschrieb Osgoods Kurzschwanzopossum 1938 als Unterart von Monodelphus peruvianus.<ref>Doutt, J. K. 1938. Two new mammals from South America. Journal of Mammalogy 19:S. 100–101</ref> Ángel Cabrera Latorre synonymisierte Monodelphus peruvianus 1958 mit der Marajo-Spitzmausbeutelratte (Monodelphis adusta) und stufte Osgoods Kurzschwanzopossum als deren Unterart ein.<ref>Cabrera, Ángel. 1958. Catálogo de los mamíferos de América del Sur, I. Revista del Museo Argentino de Ciencias Naturales “Bernardino Rivadavia,” In: Ciencias Zoológicas 4:S.1–307.</ref> Charles Overtoil Handley klassifizierte es 1966 als eigenständige Art.<ref>Handley, Charles. 1966. Checklist of the Mammals of Panama. In Ectoparasites of Panama, Wenzel and Tipton (Hg.): S. 753–796. Chicago, Illinois: Field Museum of Natural History.</ref>
Literatur
- John Frederick Eisenberg, Kent Hubbard Redford: Mammals of the Neotropics: The southern cone: Chile, Argentina, Uruguay, Paraguay. Band 3. University of Chicago Press, 1992. ISBN 978-022-670-682-5:S. 72–73
- Gardner, A. L. 2007. Order Didelphimorphia. In: A. L. Gardner (Hg.), Mammals of South America, S. 669. University of Chicago Press, Chicago, USA.
- Nowak, R. M. 1999. Walker's Mammals of the World. The Johns Hopkins University Press, Baltimore, USA und London, UK.
Einzelnachweise
<references> <ref name="Beolens">Beolens, Watkins & Grayson: The Eponym Dictionary of Mammals. JHU Press, 2009, S. 301 (Osgood).</ref> </references>
Weblink
- [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Solari, S. & Patterson, B., 2008. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.