Zum Inhalt springen

Omori-Gesetz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Das Omori-Gesetz ist ein 1894 von Fusakichi Ōmori entdecktes<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.wissenschaft-online.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> geophysikalisches Gesetz, nach dem Vor- und Nachbeben in ihrer Häufigkeit zeitlich gemäß einer Potenzverteilung um ein Hauptbeben verteilt sind.<ref>http://www.luchsinger-mathematics.ch/nzznormal.pdf Neue Zürcher Zeitung, 3. Dezember 2008</ref>

Für Vorbeben lautet das Gesetz <math>N_f(t) \propto (t_M - t)^{-q}</math>, wobei <math>N_f(t)</math> die Anzahl der Vorbeben und <math>t_M</math> den Zeitpunkt des Hauptbebens angibt. <math>q</math> ist ein Exponent.<ref name="geolunigraz"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. Oktober 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/geol43.uni-graz.at</ref>

Für Nachbeben lautet das Gesetz <math>N_a(t) \propto (t - t_M)^{-p}</math>, wobei <math>N_a(t)</math> die Anzahl der Nachbeben und <math>t_M</math> den Zeitpunkt des Hauptbebens angibt. <math>p</math> ist ein Exponent.<ref name="geolunigraz" />

Während der Finanzkrise 2008/2009 wurde von einzelnen Mathematikern versucht, den Verlauf von Börsenkursen gemäß dem Omori-Gesetz vorherzusagen.<ref>http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source=/nano/bstuecke/132150/index.html</ref>

Literatur

  • Guglielmi, Anatol Vladimirovich: Omori’s law: a note on the history of geophysics. Physics-Uspekhi 60.3 (2017): 319.
  • Zavyalov, Alexey, Oleg Zotov, Anatol Guglielmi, and Boris Klain (2022): On the Omori Law in the Physics of Earthquakes. Applied Sciences 12, no. 19: 9965. https://doi.org/10.3390/app12199965.

Einzelnachweise

<references/>