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Oktay Özdemir (Schauspieler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

İnanç Oktay Özdemir (* 6. Oktober 1986 in Berlin) ist ein deutschtürkischer Schauspieler.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Oktay Özdemir.] In: castforward.dd. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. August 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Leben

Özdemir wuchs in Berlin auf und ist türkischer Abstammung. Er war langjähriges Mitglied des Berliner Cabuwazi-Zirkus.<ref> Circus Cabuwazi. Kinder- & Jugend-Zirkus e. V.</ref> Hier wurde Özdemir im Alter von 12 Jahren auch als Darsteller „gecastet“, obwohl er noch keinen Schauspielunterricht genommen hatte.<ref name="taz">Susanne Lang: Eigentlich ein Lieber. Berlinale Star-Album (4): Oktay Özdemir, taz, 14. Februar 2006.</ref> Özdemir schreibt und inszeniert in seiner Freizeit auch kleine Theaterprojekte. Sozial engagiert er sich bei integrativen Theaterprojekten und Workshops für Jugendliche.<ref> „Der andere Dreh: Ein Fest für Handyfilme“, Tagesspiegel, 30. September 2006.</ref>

Özdemirs Filmkarriere begann mit einer Nebenrolle in König der Diebe (2004) von Regisseur Ivan Fíla. Hiernach erhielt er seine erste Hauptrolle in Jargo (2003). Nach einem kleinen Auftritt in dem Fernseh-Zweiteiler Zeit der Wünsche (2004) erreichte er durch seine Rolle des Theo in dem Kinofilm Ein Freund von mir mit Daniel Brühl und Jürgen Vogel größere Bekanntheit in Deutschland.

Als Filmschauspieler verkörpert Özdemir häufig kriminelle, gewaltbereite Männer, nach Jargo auch in den späteren Knallhart (2006) und Wut (2006).<ref>Viel Wut, wenig Mut, Hamburger Abendblatt, 26. September 2006.</ref> Die Filmkritik hob in diesem Zusammenhang die realistische Darstellungskunst und physische Präsenz des Schauspielers hervor.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />epd.de (Memento vom 6. März 2009 im Internet Archive)</ref>

Özdemir ist Vater eines Sohnes.<ref>Paul Verhoben: Oktay Özdemir: Absturz eines der größten deutschen Filmtalente, Klatsch-Tratsch.de, 4. März 2021.</ref> Aufgrund einer Kokainsucht verringerte sich die Zahl der Rollenangebote an ihn, sodass er Arbeitslosengeld II bezog und 2022 obdachlos war.<ref>Redaktion KuT: Schockbilder von Oktay Özdemir: Neuer Absturz des einst gefeierten Jungstars, Klatsch-Tratsch.de, 14. April 2022.</ref><ref>Sebastian Tews: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Von Koks-Dealer zusammengeschlagen! Der tiefe Fall von Schauspieler Oktay Özdemir (Memento vom 21. Juni 2023 im Internet Archive), RTL, 14. April 2022.</ref>

Filmografie

Filme

Fernsehserien und -reihen

Musikvideos

  • 2019: Authentic Company

Theater

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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