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Leroy (Film)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Handlung

Leroy ist ein 17-jähriger Junge und lebt in Berlin. Er liest bevorzugt Goethe, spielt Cello und ist vor allem den Mädchen gegenüber eher schüchtern und zurückhaltend. Mit einem Vater, der dank seines in Japan sehr erfolgreichen Anti-Handystrahlen-Gürtels seine Zeit mit weiteren Erfindungen von zweifelhaftem Nutzen verbringen kann, einer links-liberalen Mutter und einer aufdringlichen Nachhilfeschülerin ist Leroy eigentlich ausgelastet, als er sich ausgerechnet in die schöne Eva verliebt.

Als sie seine Zuneigung erwidert, könnte das Glück perfekt sein. Leroy ist zwar Deutscher, allerdings dunkelhäutig und Eva heißt mit Nachnamen Braune und ihr Vater ist Politiker einer rechtsgerichteten Partei. Auch ihre Brüder sind ausgemachte Neonazis. So sind Probleme rund um den suizidgefährdeten Kanarienvogel Rommel, dumme, aber bösartige Skinheads, einen schwulen, jüdischen Bekannten Evas und die ausländischen Freunde Leroys programmiert. Die Situation eskaliert, als die von Evas Brüdern angestifteten Rechtsradikalen bei einem Angriff auf Leroy ausgerechnet Eva verletzen. Leroy gerät in eine tiefe Identitätskrise, über die ihm die Begegnungen mit Blacula, Ikonen der Black-Power-Bewegung und seiner freizügigen Deutschlehrerin hinweghelfen. So geht er mit seinen Freunden zum Gegenangriff über und kann in einem ins Absurde übersteigerten Filmende sogar den gesamten Rechtsradikalismus überwinden, indem er mit Evas Brüdern einen Song aufnimmt, der die Geschichte des Films widerspiegelt („Alle Subkulturen sind mit der Zeit verschwunden. Der Rock, der Punk. Alles wurde nach und nach von der Musik zu Grunde gemacht. Wenn ich es schaffe, den Nationalsozialismus zu kommerzialisieren, wird auch er vernichtet.“).

Kritiken

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Soundtrack

Der Soundtrack zu Leroy wurde teilweise von Berliner Musikern aber auch deutschland- und weltweit bekannten Bands zusammengesetzt. So wirken unter anderem Blumentopf, Seeed, Denyo, Clueso und Bela B. mit eigenen Liedern mit. Der Rapper Afrob hat neben seinem Gesangspart für den Soundtrack auch eine Sprechrolle im Film und spielt den Blacula, der Leroy in einer Schlüsselszene zur Vernunft bringt. Neben den realen Bands taucht im Abspann weiterhin noch die fiktive Skinhead-Band Skin’Sync auf, mit deren Hilfe Leroy gedenkt, die rechtsradikale Skinheadbewegung zu kommerzialisieren und somit zu zerstören.

Auszeichnungen

Der Kurzfilm Leroy räumt auf, auf dem der Kinofilm basiert, wurde mit dem „film+“-Award für Filmschnitt und Montagekunst ausgezeichnet. Außerdem gewann er auf dem Time to Live Film Festival in Sankt Petersburg im April 2006 die Auszeichnung als „bester Kurzfilm“. Der Film wurde außerdem am 14. Juli im ARTE mit anderen Kurzfilmen gezeigt.

Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2008 erhielt Leroy die Auszeichnungen in zwei Kategorien: Beste Filmmusik und Bester Kinder- und Jugendfilm. Außerdem gewann der Film noch zwei Preise bei internationalen Festivals.<ref>nordmedia.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20140916201447

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             | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Wert des Parameter 'archiv-datum' ist ungültig oder hat ein ungültiges Format.|1}}
          |  }} 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Pflichtparameter 'archiv-datum' wurde nicht angegeben.|1}}
      }}
    | {{#if: 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Parameter 'archiv-datum' ist nur in Verbindung mit 'archiv-url' angebbar.|1}}
      }}
  }}{{#if:{{#invoke:URLutil|isHostPathResource|http://www.nordmedia.de/content/foerderung/gefoerdert_von_nordmedia/preistraeger/subcontent/preise_fuer_nordmedia_gefoerderte_film-_und_tv-produktionen/index.4117.html}}
    || {{#if:  || }}
  }}{{#if: Preise für nordmedia geförderte Film- und TV-Produktionen
    | {{#if: {{#invoke:WLink|isBracketedLink|Preise für nordmedia geförderte Film- und TV-Produktionen}}
        | {{#if:  || }}
      }}
    | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt
  }}{{#switch: 
    |addlarchives|addlpages= {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: enWP-Wert im Parameter 'format'.|1}}
  }}{{#ifeq: {{#invoke:Str|find|http://www.nordmedia.de/content/foerderung/gefoerdert_von_nordmedia/preistraeger/subcontent/preise_fuer_nordmedia_gefoerderte_film-_und_tv-produktionen/index.4117.html%7Carchiv}} |-1
    || {{#ifeq: {{#invoke:Str|find|{{#invoke:Str|cropleft|http://www.nordmedia.de/content/foerderung/gefoerdert_von_nordmedia/preistraeger/subcontent/preise_fuer_nordmedia_gefoerderte_film-_und_tv-produktionen/index.4117.html%7C4}}%7Chttp}} |-1
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              | abendblatt.de | daserste.ndr.de | inarchive.com | webcitation.org = 
              | #default = {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/URL}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Archiv-URL im Parameter 'url' anstatt URL der Originalquelle. Entferne den vor der Original-URL stehenden Mementobestandteil und setze den Archivierungszeitstempel in den Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive.today' oder 'archive-is' ein, sofern nicht bereits befüllt.|1}}
            }} 
       }}
  }}, abgerufen am 23. Februar 2013</ref>

Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat wertvoll.

Tabellarische Übersicht der Auszeichnungen und Nominierungen
Jahr Auszeichnung Für Kategorie Resultat
2007 Tokyo Sakura Grand Prix beim Tokyo International Film Festival Leroy Bester Film Nominiert
Publikumspreis beim Tokyo International Film Festival Publikumspreis Gewonnen
2008 Deutscher Filmpreis Ali N. Askin Beste Filmmusik Gewonnen
Leroy Bester Kinder- und Jugendfilm Gewonnen
Grifone d’Oro beim Giffoni Film Festival Leroy Bester Film Gewonnen

Literatur

  • Mihaela Petrescu: Undoing Hegemonic Erasure: Afro-German Berlin in Armin Völckers’s Film Leroy (2007). In: Seminar: A Journal of Germanic Studies. University of Toronto Press, Bd. 51, Nr. 4, 2015, S. 333–356. (Digitalisiert bei Project MUSE, muse.jhu.edu/article/597922).

Weblinks

Einzelnachweise

<references />