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Oeynhausen (Gemeinde Traiskirchen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Oeynhausen (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Oeynhausen
Oeynhausen (Gemeinde Traiskirchen) (Österreich)
Oeynhausen (Gemeinde Traiskirchen) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Baden (BN), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Baden
Pol. Gemeinde Traiskirchen
Koordinaten 47° 59′ 8″ N, 16° 17′ 31″ OKoordinaten: 47° 59′ 8″ N, 16° 17′ 31″ O
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Höhe 212 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Gebäudestand 357 (2001) f2
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Postleitzahl 2512f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03403
Katastralgemeindenummer 04022
Zählsprengel/ -bezirk Oeynhausen (30639 020)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Oeynhausen [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɔɪ̯nˈhaʊ̯zn̩]<ref>Pfarrkirtag in Oeynhausen</ref> ist eine Ortschaft und Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Traiskirchen im Bezirk Baden in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1971 war Oeynhausen eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion" />

Lage

Der Ort liegt an der Wiener Neustädter Straße B 17, die in Nord-Süd-Richtung den Ort durchquert, während die B 210 den Ort in Ost-West-Richtung teilt.

Nachbarorte

Traiskirchen
Tribuswinkel Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Oberwaltersdorf
Teesdorf

Geschichte

Der verwitweten Gräfin Schulenburg-Oeynhausen gehörten zunächst die Herrschaften Tribuswinkel und Oberwaltersdorf. Nachdem Kaiserin Maria Theresia die planmäßige Anlage eines Dorfes namens Theresienfeld angeordnet hatte, wollte es ihr die Gräfin gleichtun. Im Jahr 1768 wurde ein Patent erlassen, wonach sich Bauern auf herrschaftlichen Hutweiden ansiedeln durften. Das „Wienerische Diarium“ vom 16. Jänner 1771 verkündete die Ansiedelung auf dem großen ungenutzten Gebiet zwischen Tribuswinkel und Oberwaltersdorf. Am 9. November 1771 wurde die Anlage des Dorfes an der Hochstraße (Poststraße) zwischen Traiskirchen und Günselsdorf bewilligt. Es erhielt den Namen der Gründerin. Zuerst wurden Hütten aus Holz gebaut, neben denen Häuser aus Bruchsteinmauerwerk errichtet wurden.

1832 waren 23 Wohnhäuser auf beiden Seiten der Straße und ein Wirtshaus dokumentiert. 1873 wurde die Freiwillige Feuerwehr Oeynhausen gegründet. 1874 wurde die Kirche und 1878 die Schule geweiht.

1920 wurde die Katastralgemeinde Oeynhausen von der Gemeinde Tribuswinkel getrennt und eine eigene Gemeinde. Während des Zweiten Weltkriegs übernahm die Stadtgemeinde Traiskirchen im Jahr 1943 die Gemeindeverwaltung des Ortes. Im Krieg wurde der Ort stark beschädigt. 1945 wurde Oeynhausen wieder selbständig. Mit 1. Jänner 1972 wurden im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständigen Gemeinden Oeynhausen und Tribuswinkel nach Traiskirchen eingemeindet.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

2003 wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Oeynhausen eine Feuerwehrjugend<ref>Feuerwehrjugend</ref> gegründet, um den Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Oeynhausen Kirche.jpg
Pfarrkirche Oeynhausen

Literatur

Weblinks

Commons: Oeynhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Traiskirchen