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Oberkircher Winzer

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Oberkircher Winzer eG

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Oberkircher Winzergenossenschaft logo.svg
Rechtsform eingetragene Genossenschaft
Gründung 14. Oktober 1951
Sitz Oberkirch, Deutschland
Leitung Geschäftsführender Vorstand: Sebastian Hill, Vorstandsvorsitzender: Franz Männle, Aufsichtsratsvorsitzender: Manuel Graf , Vorstandsmitglieder: Jürgen Huber, Hubert Vogt
Mitarbeiterzahl 27<ref name="BA_18" >Jahresabschluss zum 30. Juni 2018 im elektronischen Bundesanzeiger</ref>
Umsatz 19,5 Mio. EUR<ref name="BA_18" />
Branche Winzerei
Website www.oberkircher-winzer.de
Stand: 30. November 2019

Die Oberkircher Winzer eG,<ref>Impressum. Oberkircher Winzer, abgerufen am 1. Juli 2022.</ref> mit Sitz in Oberkirch in Baden-Württemberg, ist mit 672 Hektar Ertragsrebfläche eine der größten Winzergenossenschaften im Weinbaugebiet Baden. Ihr angeschlossen sind knapp 600 Winzer als Mitglieder aus den Gemeinden Lautenbach, Ringelbach, Tiergarten, Haslach, Ulm (Renchen), Stadelhofen, Bottenau, Butschbach-Hesselbach, Ödsbach, Nesselried und Nußbach rund um Oberkirch und aus Kappelrodeck.<ref>Bericht in der Acher-Rench-Zeitung vom 12. Mai 2010</ref>

Geschichte

Gegründet wurde die Oberkircher Winzergenossenschaft am 14. Oktober 1951, damals als „Renchtäler Winzergenossenschaft“, von 21 Winzern, die zu Beginn rund 28 ha Weinbergsfläche bewirtschafteten. Heute ist die Oberkircher Winzer eG ein bedeutender Arbeitgeber im Renchtal.<ref>60 Jahre Oberkircher Winzer</ref> Im Jahr 2009 investierte die Oberkircher Winzer eG im Bereich der Abfüllung 3,5 Mio. EUR um schneller, flexibler und technisch auf dem neuesten Stand die Weine abfüllen zu können.<ref>Badische Zeitung: Oberkircher Winzer investieren in die Zukunft - Oberkirch - Badische Zeitung. (badische-zeitung.de [abgerufen am 23. September 2018]).</ref> Im Jahr 2015 wurden 250.000 EUR in Maischegärbehälter<ref>Winzer eG investiert 250.000 in Maischegärungsbehälter. In: Nachrichten der Ortenau - Offenburger Tageblatt. (bo.de [abgerufen am 23. September 2018]).</ref>, sowie im Jahr 2017<ref>Oberkirch hat ein »Vinotorium«. In: Nachrichten der Ortenau - Offenburger Tageblatt. (bo.de [abgerufen am 23. September 2018]).</ref> 3,6 Mio. Euro in neue Kellerräume, ein halbautomatisches Palettenlager, Barriquekeller und einen Showroom (Vinotorium) investiert.

Seit 2013 kooperiert die Oberkircher Winzergenossenschaft mit dem Winzerkeller Hex vom Dasenstein in Kappelrodeck in den Bereichen Abfüllung, Logistik und Vertrieb. Seit Juli 2018 finden Fusionsgespräche der beiden Genossenschaften statt. Zu den 485 ha Rebfläche der Genossenschaft kämen dann noch rund 185 ha auf der Gemarkung Kappelrodeck hinzu.<ref>Weitere Fusion bei Winzergenossenschaften zeichnet sich ab. In: Badische Neueste Nachrichten. 30. Juli 2018 (bnn.de [abgerufen am 18. September 2018]).</ref>

Am 27. November 2018 fand in Kappelrodeck, sowie am 28. November 2018 in der Klingelberghalle in Oberkirch-Haslach die Generalversammlungen zur Fusion der Oberkircher Winzer eG mit dem Winzerkeller Hex vom Dasenstein eG statt. In geheimer Abstimmung stimmten die Mitglieder in Kappelrodeck mit 85 % sowie in Oberkirch mit 88 % der anwesenden Mitglieder einer Verschmelzung beider Betriebe zu. Somit steht einer Zusammenlegung der beiden Betriebe zu einem neuen Betrieb von dann 672 ha Rebfläche nichts mehr im Wege.<ref>Oberkircher und Kappelrodecker Winzer fusionieren: Doppeltes Ja aus den Mitgliederversammlungen. Abgerufen am 9. Januar 2020.</ref>

Nach der Fusion zum 1. Juli 2018 sind die Oberkircher Winzer 672 Hektar groß. Im vergangenen Geschäftsjahr (2017/2018) erzielten die Oberkircher Winzer einen Rekordumsatz von 13,2 Mill. Euro mit 3,7 Mill. Liter Wein und Sekt, die Hex vom Dasenstein steigerte ihr Geschäft auf 6,3 Mill. Euro mit 1,7 Mill. Liter Wein. Zusammen sind sie die drittgrößte Genossenschaft Badens und eine der zehn größten Deutschlands.<ref>Klare Mehrheiten für die Fusion. Abgerufen am 1. Juli 2022.</ref>

Rebsorten

Ursprünglich war der Riesling (im Renchtal auch Klingelberger genannt) die am meisten angebaute Rebsorte. Im Laufe der Jahre hat sich dies hin zum Blauen Spätburgunder verschoben. Zurzeit werden folgende Rebsorten von den Winzern der Genossenschaft in Oberkirch und Kappelrodeck bewirtschaftet:

Ertragsrebfläche Oberkircher Winzer eG, Oberkirch

Ertragsrebfläche Winzerkeller Hex vom Dasenstein, Kappelrodeck

Auszeichnungen und Prämierungen

Weblinks

Einzelnachweise

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Koordinaten: 48° 32′ 22,3″ N, 8° 4′ 14,1″ O

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