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Nonne-Milroy-Meige-Syndrom

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Autodominant 01.png
Der autosomal-dominante Erbgang
Klassifikation nach ICD-10
Q82.0 Hereditäres Lymphödem
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Das Nonne-Milroy-Meige-Syndrom beschreibt ein familiäres (autosomal-dominant vererbtes), chronisches, schmerzloses Lymphödem der unteren und in seltenen Fällen auch oberen Extremitäten. Es hat Minderwuchs, Akromikrie, Adipositas (Reithosentyp), Hypogonadismus und mentale Retardierung zur Folge. Die Betroffenen neigen weiterhin zu Geschwüren (Ulzera) und sind anfällig für Sekundärinfektionen.

Benannt ist das Syndrom nach dem deutschen Neurologen Max Nonne (1861–1959), dem US-amerikanischen Internisten William Forsyth Milroy (1855–1942) und dem französischen Internisten Henry Meige (1866–1940).

Der Begriff ist heute eher von historischer Bedeutung und durch andere Bezeichnungen ersetzt,<ref name="flexikon">Eintrag zu Nonne-Milroy-Meige-Syndrom im Flexikon, einem Wiki der Firma DocCheckVorlage:Abrufdatum</ref> da das Krankheitsbild klinisch leicht in zwei separate Entitäten aufgeteilt werden kann:

Literatur

  • Roche Lexikon Medizin. 5. Auflage. Urban & Fischer, 2003.

Einzelnachweise

<references />

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