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Niedernondorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Niedernondorf (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Niedernondorf
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Zwettl (ZT), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Zwettl
Pol. Gemeinde Waldhausen
Koordinaten 48° 32′ 53″ N, 15° 16′ 34″ OKoordinaten: 48° 32′ 53″ N, 15° 16′ 34″ O
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Höhe 586 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 07018
Katastralgemeindenummer 24352
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Niedernondorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Waldhausen im Bezirk Zwettl in Niederösterreich.

Geschichte

Der Ort wird 1292 zusammen mit Gutenbrunn in der Zwettler Stiftsurkunde, in der die Rastenberger eine Schenkung an das Stift tätigen, zum ersten Mal schriftlich erwähnt.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 33 Häusern genannt, der eine eigene Pfarrkirche und Schule besaß. Die Herrschaft Rastenberg besaß die Ortsobrigkeit, die Herrschaft Gföhl übte die Landgerichtsbarkeit aus, die Herrschaft Rastenberg besorgte die Konskription und hatte gemeinsam mit dem Stift Zwettl die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Mit der Aufhebung der Grundherrschaften wurde der Ort 1849 eine eigenständige Ortsgemeinde. Zu dieser zählten auch noch die Katastralgemeinden Niederwaltenreith (mit dem Dorf Gutenbrunn) und Wiesenreith sowie Einzellage Klausen<ref>LGBL. NÖ. 2. Abt. Nr. 1/1855 2. Beilage 2. Abt., Seite 616</ref>.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Niedernondorf ein Arzt, ein Bäcker, ein Fleischer, zwei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler, ein Schmied, zwei Schneiderinnen, ein Schuster, ein Uhrmacher, zwei Viehhändler, zwei Wagner und einige Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 374</ref>

Am 1. Jänner 1968 wurde die Ortsgemeinde dann ein Teil der Gemeinde Waldhausen.<ref>LGBL. NÖ. Nr. 468/1967</ref>

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Niedernondorf insgesamt 97 Bauflächen mit 45.058 m² und 100 Gärten auf 91.095 m², 1989/1990 gab es 106 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 273 angewachsen und 2009/2010 bestanden 131 Gebäude auf 269 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)</ref>

Bodennutzung

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 339 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 141 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 301 Hektar Landwirtschaft betrieben und 181 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 273 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 196 Hektar betrieben.<ref name="bev"></ref> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Niedernondorf beträgt 24,3 (Stand 2010).

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Waldhausen