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Niederbühl

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Vorlage:Hinweisbaustein

Niederbühl
Stadt Rastatt
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2360)&title=Niederb%C3%BChl 48° 51′ N, 8° 13′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2360) 48° 50′ 34″ N, 8° 13′ 11″ O
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Höhe: 120 m
Einwohner: 2360 (15. Mai 2022)<ref>Citypopulation. Abgerufen am 11. Dezember 2025.</ref>
Eingemeindung: 1. Mai 1972
Postleitzahl: 76437
Vorwahl: 07222

Niederbühl ist ein Stadtteil der Stadt Rastatt in Baden-Württemberg.

Geografie

Es liegt am Fuße des Nordschwarzwalds und ist durch die Bahnstrecke Mannheim–Basel vom Hauptort Rastatt räumlich getrennt. Der Stadtteil hat heute rund 3000 Einwohner. Zu Niederbühl gehört der kleine Ort Förch, der bereits um 1700 nach Niederbühl eingemeindet wurde. Er liegt südöstlich am Ausgang des Murgtals in die Rheinebene. In unmittelbarer Nähe des Dorfes steht das Schloss Favorite aus dem 18. Jahrhundert inmitten eines herrschaftlichen Parks. Durch Niederbühl fließen die Murg, der Ooser Landgraben sowie der Krebsbach. Südlich von Niederbühl lag der Landsee, der in der frühen Neuzeit trockengelegt wurde.

Geschichte

Eine erste schriftliche Nennung erfolgt in einer Urkunde aus dem Jahr 1157. Im Zuge der Gebiets- und Kreisreform wurde Niederbühl am 1. Mai 1972 mit Förch nach Rastatt eingemeindet.<ref></ref>

Von 1942 bis Herbst 1943 und erneut von Frühjahr 1944 bis April 1945<ref>Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“: Arbeitserziehungslager Niederbühl. In: bundesarchiv.de. 27. März 2001, abgerufen am 3. März 2023.</ref> befand sich in Niederbühl ein Arbeitserziehungslager der Geheimen Staatspolizei (Gestapo).<ref>Haus der Geschichte Baden-Württemberg: Arbeitserziehungslager Rastatt-Niederbühl. In: virtuell.geschichtsort-hotel-silber.de. Abgerufen am 3. März 2023.</ref> Die Lager dienten in erster Linie der Disziplinierung und Umerziehung von Andersdenkenden, politischen Gegnern, Langzeit-Arbeitslosen und ausländischen Zwangsarbeitern. Nach Auflösung des Lagers im Jahr 1945 wurden die Insassen ins Konzentrationslager Dachau verlegt.<ref>Stefan Westermann: Entrechtung in mondäner Atmosphäre - NS-Zwangsarbeit in Baden-Baden. In: Universität Heidelberg, Historisches Seminar. Abgerufen am 6. März 2023.</ref>

Auf der Rheintal-Bahnstrecke kam es im August 2017 im Bereich von Niederbühl bei der Errichtung des Tunnel Rastatt im Zuge der Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel zu einer Gleisabsenkung. Sie verursachte eine mehrwöchige Sperrung der Rheintalbahn.

Wappen

Das Wappen zeigt in Rot eine gestürzte goldene Pflugschar.

Datei:Niederbuehl-St Laurentius-10-gje.jpg
St. Laurentius

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

In Niederbühl geboren oder im Ort gewirkt

  • Franz Schmitt (1842–1920), Hotelier und Abgeordneter des Provinziallandtages der Provinz Hessen-Nassau
  • Albert Kiefer (1918–2018), Maler, Pädagoge und Hochschullehrer

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Niederbühl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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