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Nicole Belstler-Boettcher

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Nicole Belstler-Boettcher (eigentlich Marnie-Nicole Belstler-Boettcher; * 6. März 1963 in West-Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin. Bekannt wurde sie vor allem durch die Fernsehserie Marienhof, sie wirkte aber auch in anderen Fernsehproduktionen mit.

Leben

Herkunft

Nicole Belstler-Boettcher ist die Tochter der Schauspielerin Grit Boettcher und des Fernsehredakteurs Wolfgang Belstler (1927–1969) und wuchs zunächst in West-Berlin und später dann in München auf.

Karriere

Sie absolvierte zunächst ein Germanistikstudium, später nahm sie von 1991 bis 1994 Schauspielunterricht.<ref>Nicole Belstler-Boettcher - Filmmakers. Abgerufen am 26. Januar 2026.</ref>

Einem breiten Publikum wurde Belstler-Boettcher durch ihre Rolle der Sandra Behrens in der Seifenoper Marienhof bekannt, die sie zunächst von 1995 bis 1997 und dann von 1999 bis 2009 spielte. In den Jahren 2010 und 2011 hatte sie Gastauftritte in der Serie. Zudem wirkte sie auch in Fernsehserien wie beispielsweise Die schnelle Gerdi, In aller Freundschaft und Das Traumschiff mit.<ref>imfernsehen GmbH & Co KG: Filmografie Nicole Belstler-Boettcher. 23. Januar 2026, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref><ref>OFDb - Nicole Belstler-Boettcher (Darstellerin). Abgerufen am 26. Januar 2026.</ref> 2013 hatte sie eine kleine Rolle im RTL-Film Helden – Wenn dein Land dich braucht.<ref>Nicole Belstler-Boettcher, Schauspielerin, Sprecherin (Agentur Mosblech). Abgerufen am 26. Januar 2026.</ref>

Belstler-Boettcher hatte zahlreiche Auftritte am Theater. Sie war Moderatorin bei VIVA Zwei. Sie ist auch als Synchronsprecherin tätig, so beispielsweise für One Piece.<ref>Deutsche Synchronkartei | Sprecher | Nicole Belstler-Boettcher. Abgerufen am 26. Januar 2026.</ref>

Im August 2018 war sie Kandidatin der 6. Staffel der Reality-Show Promi Big Brother. In der dritten Runde wurde sie von vier Mitbewohnern auf die Auswahlliste gesetzt und erhielt nicht genug Zuschaueranrufe, sodass sie das Haus verlassen musste.

Im Januar 2026 war Belstler-Boettcher Teilnehmerin der 19. Staffel der Reality-TV-Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!.<ref>Max Häussler: Dschungel-Nicole litt unter dem Ruhm ihrer Mutter Grit Boettcher: 'Konnte nicht einschätzen'. 26. Januar 2026, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref>

Privates

Nicole Belstler-Böttcher lebt in München und hat zwei Töchter.<ref>Nicole Belstler-Boettcher: Wer ist der Mann an ihrer Seite? 25. Januar 2026, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref>

Filmografie

Theater

  • 1989: Jetzt nicht, Liebling (Regie: Gerd Vespermann, Theater Komödie Frankfurt)
  • 1991–1992: Zwiebelbrot und Butterplätzchen (Komödie im Bayerischen Hof)
  • 2000–2001: Hals und Beinbruch (Komödie am Max II)
  • 2013: Omma Superstar (Regie Rene Heinersdorf, Contra-Kreis-Theater, Bonn, Theater am Dom, Köln)
    • 2013: Omma Superstar (Komödie an der Kö, Düsseldorf)
    • 2014: Omma Superstar (Komödie im Bayerischen Hof, München)
  • 2016: Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt (Regie: Oliver Geilhardt, Komödie am Altstadtmarkt, Braunschweig)
  • 2019: Eine ganz heiße Nummer (Regie: Jan Bodinus, Komödie am Altstadtmarkt, Braunschweig)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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