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Marienhof (Fernsehserie)

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Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Genre Seifenoper
Erscheinungsjahre 1992–2011
Länge
  • (Folge 1–52): 50 Minuten
  • (Folge 53–4053): 25 Minuten
Episoden
  • 4053
  • 1 Dokumentation
Titelmusik
Produktions­unternehmen Bavaria Film
Produktion Georg Feil, Wolfgang Wysocki, Ariane Krampe, Michael von Mossner, Martin Bach (Assistent), Stephanie Heckner, Stephan Bechtle, Bea Schmidt, Simon Müller-Elmau.
Musik Joe Dachtler, Florian Erlbeck, Annette Focks, Martin Grassl, Tobi Hang, Didi Holesch, Andrej Melita, Siggi Mueller, Andreas Schmidt-Hoensdorf, Enjott Schneider, u. v. a.
Erstausstrahlung 1. Okt. 1992 auf Das Erste
Besetzung

Marienhof war eine täglich im Vorabendprogramm des Ersten Deutschen Fernsehens gesendete Seifenoper, deren Ausstrahlung am 1. Oktober 1992 begann und am 15. Juni 2011 endete. Sie wurde von der Bavaria Fernsehproduktion GmbH in Grünwald-Geiselgasteig bei München produziert, die Handlung selbst spielte in Köln.

Handlung

Die Serie drehte sich um die Geschichten und Probleme der Bewohner des Marienhofs, eines fiktiven Kölner Stadtteils, in dem zuletzt das Café Dailys, die Bäckerei und Konditorei Back Dat, das Restaurant Wilder Mann, die Kneipe Uns Veedel, die Pension Adler, der behindertengerechte Waschsalon W@sche-on-line, das Erich-Kästner-Gymnasium, die Diskothek Foxy sowie verschiedene Wohnhäuser angesiedelt waren. Hinzu kam eine Krankenstation im Marienhospital. Die Charaktere der Soap waren Lokal- und Ladenbesitzer, Handwerker, Ärzte, Schüler und Lehrer. Insgesamt wurde die Handlung – ganz im Gegensatz zum Handlungsrahmen der zweiten ARD-Soap Verbotene Liebe – anstatt vom wohlhabenden Adel eher vom kleinbürgerlichen Milieu dominiert, ähnlich wie in den anderen bekannten Daily Soaps Unter uns und Gute Zeiten, schlechte Zeiten.

Marienhof ist familiär, ohne verstaubt zu sein, und alltagsnah, ohne zu langweilen – Tag für Tag sind mehr als drei Millionen, vorwiegend junge Zuschauer in dem Kölner Stadtviertel zu Gast. Die Geschichten im Marienhof sind vom Leben abgeschrieben, Glaubwürdigkeit ist ihre größte Stärke. Dieses Stück moderner Fernsehheimat werden wir dem Publikum so lange, wie gewünscht, bewahren.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Günter Struve<ref>Günter Struve, ehemaliger Programmdirektor der ARD, zum 10-jährigen Bestehen der Serie, in: Frieder Scheiffele, Marienhof – Hintergründe und Fakten, Egmont vgs Verlagsgesellschaft mbH, Köln 2002, ISBN 3-8025-2909-X, S. 4.</ref>

Produktion

Planung der Serie

Konzept und erste Rahmenvorschläge

Im April 1989 legte die Arbeitsgemeinschaft Bavaria Film/Film West unter der Leitung von Georg Feil ein erstes Papier vor, in dem Die Serie, die noch keinen eigenständigen Arbeitstitel trug, vorgestellt wurde. Geplant war demnach eine klassische 25-minütige Soap mit Geschichten und Ereignissen aus dem Privat- und Arbeitsleben, die allerdings nicht – wie es etwa bei der Lindenstraße und später bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten der Fall war – von ausländischen Formaten kopiert, sondern eigens von deutschen Autoren geschrieben werden sollten. Die Serie sah drei nach angelsächsischem Vorbild zopfartig verwobene Erzählstränge vor, d. h. pro Folge sollen drei unabhängige Geschichten erzählt werden, die gleichwohl Berührungspunkte haben.

Um die Einhaltung dieses Konzepts sollten sich ein Script Editor und zwei fünfköpfige Autorenteams kümmern. Die AG entwickelte zunächst drei Vorschläge an Örtlichkeiten: Das Kleeblatt, Das Kaufhaus und Das Krankenhaus inmitten der Stadt. Nach der Bearbeitung des Serienpapiers wurden die Stoffe Kleeblatt und Krankenhaus verworfen, übrig blieb ein Vorschlag für das Kaufhaus, der im Mai 1989 der Projektgruppe Langlaufserie der ARDW vorgestellt wurde. Nachdem fast alle Redakteure für eine Weiterentwicklung des Kaufhaus-Stoffes gestimmt hatten, wurden umfangreiche Recherchen bei Langlaufproduktionen anderer europäischer Länder durchgeführt. Im Juli wurde daraufhin ein weiteres, überarbeitetes Papier zur Serie mit Erläuterungen zum dramaturgischen Konzept und der geplanten Manuskriptproduktion vorgelegt, worin der Kaufhaus-Stoff erweitert und abgerundet war. Letztendlich stieß das Kaufhaus Arnheim bei der ARDW-Projektgruppe jedoch auf Ablehnung, da man fürchtete, dass dieser Handlungsort nicht genügend Spielraum für private Geschichten und menschliche Schicksale bieten könnte, weshalb auch alle bisherigen Figuren-Vorschläge verworfen wurden.<ref>Frieder Scheiffele, Marienhof – Hintergründe und Fakten, S. 76–77.</ref>

Suche nach einem geeigneten Schauplatz

In anfänglichen Diskussionen um die örtliche Ansiedelung der Serie im April 1989, aus denen die angeführten Vorschläge entstammten, tauchte bei neuen Gesprächen mit den Redakteuren zum ersten Mal die Idee auf, ein Stadtviertel als Schauplatz zu etablieren. Ein gewachsenes Viertel mit vielen verschiedenen Figuren, die man in ihrem Privat- und Arbeitsleben zeigen kann, schien die Lösung aller Probleme zu sein. Um den idealen Schauplatz zu finden, wurden mehrere deutsche Städte in dieser Hinsicht untersucht, u. a. der Friesenwall in Köln, das Gutleutviertel in Frankfurt, die Hamburger Stadtteile Altona und Ottensen/Mottenburg, die Nordstadt und der Ölberg in Wuppertal, die Neckarstadt in Mannheim, sowie diverse andere Viertel, unter anderem in Berlin, Hameln, München, Salzhemmendorf, Amelgatzen und Bremen. Alle Recherchen ergaben, dass sich ein Stadtviertel hervorragend für eine Langlaufserie eignet. Da es solche Quartiere in vielen Städten gibt, fiel die Auswahl für die Serie nicht leicht. Bei einem Treffen der AG mit den zuständigen Sender-Redakteuren im Spätsommer 1989 einigte man sich zunächst auf Mannheim. Da die meisten Serien in Großstädten spielten, schien es an der Zeit, eine mittlere Stadt als Schauplatz einzuführen, zumal ein Großteil der Bevölkerung und somit die Zuschauer selbst in mittleren Städten und in der Provinz lebten.

Eine neue Präsentation der Serie, der neu angelegten Schauplätze und eingeführten Figuren fand im November 1989 statt. Der Marienhof, wie das Quartier inzwischen genannt wurde, sollte ein idealtypisches, fiktives Viertel in einer konkreten Stadt, nämlich Mannheim, sein. Das neue Serienprojekt erschien der ARDW so zukunftsträchtig, dass Mittel für eine Konkretisierung bereitgestellt wurden. Nach dem Fall der Mauer im November 1989 stellte man Überlegungen an, den Marienhof in Berlin anzusiedeln. Da jedoch die zukünftigen Entwicklungen dort nicht absehbar waren und die Bavaria Film/West Film dort weder Kontakte noch Niederlassungen unterhielt, wurde diese Idee schnell wieder verworfen.

Obwohl bereits eine erste Skizze der Kulissenstadt, die für die Serie aufgebaut werden sollte, vorlag, konnte Mannheim als Schauplatz die Macher letztlich auch nicht überzeugen. Bei einer Studienreise im Januar 1990 schreckte der starke Dialekt die Besucher derart ab, dass befürchtet wurde, Zuschauer außerhalb der Stadt könnten sich nicht hinreichend mit dem Schauplatz identifizieren. Schwierig erschien es zudem, genügend Schauspieler zu finden, die den Dialekt sprechen können. Obwohl die Neckarstadt ansonst großen Anklang fand, entschied man sich, den Marienhof in irgendeiner anderen Stadt anzulegen, und hatte dabei Köln als neuen Schauplatz im Kopf. Die Autoschilder trugen jedoch (auch in der kompletten ersten Staffel) ein fiktives „V“ als Ortskennung, und weder Gebäude noch Sprache oder Ortsbezeichnungen sollten eine Identifizierung der Stadt erlauben.<ref>Frieder Scheiffele, Marienhof – Hintergründe und Fakten, S. 77–79.</ref>

Entwicklung der Figuren

Parallel zum anschließenden Bau der Außenkulisse äußerte die Serienkommission, ein neu gegründeter Unterausschuss der ARDW, den Wunsch, die einzelnen Figuren aus der Präsentation von 1989, die noch Mannheim als Schauplatz vorsah, detaillierter auszuarbeiten. Zunächst blieben alle Rollen erhalten, wurden genauer beschrieben und erhielten eine Vergangenheit, allerdings konnten viele interessante Figuren auf Dauer nicht überzeugen. Eine neue Beschreibung wurde am 22. März 1990 mit der Serienkommission besprochen. Dabei baten die Redakteure darum, die Biografien weniger im sozial niedrigen Milieu anzusiedeln und die Rollen mit einer positiveren Grundhaltung auszustatten. Auch wünschte man sich, dass kleinere Geschichten und das Innenleben der Figuren einbezogen werden.

Bis Juli 1991 sollten der Serienkommission die ersten Drehbücher, die Figurenbiografien, die detaillierte Beschreibung des Spielortes und die gesamte Manuskript- und Produktionsplanung vorliegen. Nebenbei wurden ein Corporate Design, ein Modell für die Zuschauerforschung und erste Besetzungsvorschläge erarbeitet. Die überarbeiteten Biografien enthielt viele neue Namen für die bereits bekannten Akteure und waren schließlich so konzipiert, wie sie dann in den ersten Marienhof-Folgen auch eingeführt wurden.<ref>Frieder Scheiffele, Marienhof – Hintergründe und Fakten, S. 77–79, 80–81.</ref>

Probleme in der Produktionsplanung

Auf der Konferenz am 22. März wurde ebenso festgehalten, dass im ersten Jahr zwei getrennte 25-Minuten-Folgen pro Woche ausgestrahlt werden sollen, deren Dramaturgie es erlaubt, sie direkt hintereinander – eventuell durch einen Werbeblock unterbrochen – senden zu können. Die spätere Präsentation des Marienhofs bei einer Sitzung in München ist von Erfolg gekrönt: Die Verantwortlichen erteilten den Auftrag für 52 × 50 Minuten. Durch diese Planungen musste man damit rechnen, auf Vorrat zu produzieren, und dennoch würde die Produktion irgendwann von der Ausstrahlung eingeholt werden, so dass man eine Sendepause einlegen müsste. Ganz zufrieden waren die Macher mit dem Ergebnis deshalb nicht. Die ursprünglich geplante 25-minütige Serie, die als erste Daily Soap aus deutscher Hand konzipiert war, sollte sich durch einen möglichst kurzen zeitlichen Abstand zwischen Produktion und Ausstrahlung eng an dem orientieren, womit sich die Zuschauer aktuell beschäftigen.

Bis zum nächsten Treffen am 16. Oktober wurden die Drehbücher also auf die neue, längere Sendeform zugeschnitten. Man entwickelte ein langwelliges Zopfmuster, nach dem die Geschichten miteinander verwoben werden. In den Wintermonaten erfolgte die weitere Bearbeitung der Bücher, Outlines und Treatments.

Auch beim Bau der Außenkulisse traten Schwierigkeiten auf: Da die Häuser zwar nagelneu waren, aber alt aussehen mussten, war eine Patinierung der Oberflächen nötig, die trotz verschiedener Tests und Spezialfirmen zunächst nicht gelingen wollte. Auch konnten die neuen Kamerasysteme nicht eingesetzt werden, da sie für Außenaufnahmen und die damit verbundenen Temperaturschwankungen nicht geeignet waren, was sich allerdings erst herausstellte, als sie bereits auf die Stative montiert waren und für erste Tests gefahren wurden. Als weiteres Problem kristallisierte sich das seinerzeit noch nicht erprobte A.V.I.D.-Schnittsystem heraus, das eine schnellere und hinsichtlich der Tonebene störungsfreie Bearbeitung zulässt, da die Festplatten das Material nicht fassen konnten.<ref>Frieder Scheiffele, Marienhof – Hintergründe und Fakten, S. 81–83.</ref>

Dreh der ersten wöchentlichen Staffel

Allen Widerständen zum Trotz fiel die erste Klappe für den Marienhof am 10. Februar 1992, die erste Staffel wurde am 24. November 1992 abgedreht. Um das gewaltige Pensum erfüllen zu können, arbeiteten zum ersten Mal in der deutschen Seriengeschichte zwei Produktionsteams gleichzeitig – das eine produzierte dreieinhalb Tage in der Außenkulisse, das andere in der Filmvilla sowie in diversen Hallen. Zunächst wurde noch nicht chronologisch gedreht, da man verhindern wollte, dass die ersten Folgen noch etwas „hölzern“ daherkommen. Daher wurden zuerst die Folgen 13–22 produziert. Nachdem sich das Team eingespielt hatte, wurden die Folgen 1–12 und schließlich – nun in chronologischer Reihenfolge – die Folgen 23–52 abgedreht. Noch bevor die erste Folge ausgestrahlt wurde, präsentierten sich die Darsteller am 10. Juli in der Außenkulisse.

Der Auftrag für eine zweite Staffel erfolgte bereits im Mai 1992, also während der Produktion der ersten 52 Folgen. Die Auftraggeber strebten eine Langlaufserie an, die eine möglichst enge Bindung des Publikums an den Sender garantieren sollte. Das Auftragsvolumen von 50 Millionen DM deutet die Größenordnung an, in der diese Aufgabe angegangen wurde.<ref>Frieder Scheiffele, Marienhof – Hintergründe und Fakten, S. 83–85.</ref> Bis zur Daily-Umstellung wurde während der ersten zweieinhalb Jahre an 397 Tagen gedreht.

Tod von Claus-Dieter Reents im August 1996

Am 27. August 1996 verstarb der Schauspieler Claus-Dieter Reents während der Dreharbeiten plötzlich und unerwartet an Herzversagen. Dessen Figur Heinz Poppel hatte sich wegen einer Affäre von seiner Frau getrennt und weilte zuvor einige Monate in Brasilien, doch neue Szenen mit ihm waren bereits angedreht, weitere standen bevor. Außerdem waren die Bücher der nächsten drei Monate mit Reents geschrieben und ganze 40 Drehtage fertig koordiniert. Da an jedem Tag eine Folge gesendet wurde, musste auch täglich Material für eine Folge produziert werden. Nach nur drei Tagen musste das Ensemble weiterdrehen.<ref>Frieder Scheiffele, Marienhof – Hintergründe und Fakten, S. 87.</ref>

Noch am selben Tag mussten sich die Verantwortlichen überlegen, wie das Handlungsgeschehen weiter verlaufen sollte. Da Margit Geissler, die Reents’ Seriengattin spielte, nach diesem schockierenden Erlebnis nicht mehr in der Kulisse des Wilden Manns, wo das Unglück geschehen war, drehen wollte, entschied man sich dafür, das bereits aufgezeichnete Material nicht zu verwenden, sondern eine Versöhnung der Eheleute in Brasilien herbeizuführen und sie anschließend beide während ihrer Rückkehr in Folge 698 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommen zu lassen.

Einstellung der Serie

Auf der Fernsehprogrammkonferenz der ARD am 5. und 6. Juli 2010 beschlossen die Programmdirektoren aufgrund der seit Anfang 2008 kontinuierlich schwindenden und darauf anhaltend schlechten Einschaltquoten – 2010 erreichte die Serie nur noch einen durchschnittlichen Marktanteil von 8,5 Prozent<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Soap-Check 2010: Nur RTL gewinnt.] Quotenmeter.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. Januar 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> – einen Produktionsstopp des Marienhofs im Februar 2011.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Produktionsstopp im „Marienhof“.] Abendblatt.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 17. Juli 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Steht die ARD-Soap „Marienhof“ vor dem Aus?] T-Online.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Juli 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Da die Daily in den vorigen Monaten des Öfteren den Richtwert von 10 Prozent Marktanteil bei der werberelevanten Zuschauergruppe erreichen konnte, war anderen Berichten zufolge lediglich eine Umstrukturierung des Vorabendprogramms ab 2011 geplant.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Quotencheck: „Marienhof“.] Quotenmeter.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. Juli 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Am 15. Dezember 2010 gab die ARD jedoch offiziell bekannt, dass die Serie mit Folge 4053 zu Ende gehen und noch bis Anfang Juni 2011 zu sehen sein werde.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig „Marienhof“ verabschiedet sich 2011 von den Zuschauern.] Marienhof.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Dezember 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nach 18 Jahren: Aus für den ARD-„Marienhof“.] T-Online.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 16. Dezember 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Nach genau 19 Jahren endete die Produktion am 11. Februar 2011 mit dem letzten Drehtag.

Infolge der Produktionseinstellung mussten bei der Bavaria Fernsehproduktion die Verträge von über 100 Mitarbeitern gekündigt werden.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Mehr als 100 Entlassungen.] T-Online.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 16. Dezember 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 30 von ihnen konnten für die neue Bavaria-Produktion Herzflimmern – Die Klinik am See, die bereits am 22. November 2010 begonnen hatte, übernommen werden.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig „Marienhof“: Heute fällt die letzte Klappe.] T-Online.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Februar 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Ausstrahlung

Start im Vorabendprogramm „ARD vor 8“

Am 1. Oktober 1992 ging der Marienhof in „ARD vor 8“ zum ersten Mal auf Sendung und erreichte auf Anhieb 2,90 Millionen Zuschauer, was einer Einschaltquote von 24,2 Prozent entsprach. Zunächst wurde die Serie zweimal wöchentlich ausgestrahlt, immer dienstags und donnerstags um 17:35 Uhr. Im Laufe der ersten Staffel konnte mit der am 31. Dezember 1992 gesendeten Silvesterfolge Nr. 26 die insgesamt höchste Einschaltquote der Seriengeschichte erreicht werden, die ihr mit 4,74 Millionen interessierten Zuschauern einen Marktanteil von 27,4 Prozent einbrachte.<ref>Frieder Scheiffele, Marienhof – Hintergründe und Fakten, S. 85.</ref>

Nach 52 Folgen, die nun eine Länge von knapp 50 Minuten hatten und von einem kurzen Werbeblock unterbrochen wurden, ging der Marienhof am 8. April 1993 in die Sommerpause und kehrte erst am 28. September mit Folge 53 und einem neuen Sendeplatz auf die Bildschirme zurück. Die Episoden liefen nun knapp eine Stunde später um 18:25 Uhr und hatten außerdem nur noch eine Länge von 25 Minuten, ausgestrahlt wurde jedoch weiterhin nur dienstags und donnerstags. Kurz zuvor fand am 10. September 1993 das zweite große Sommerfest mit allen Darstellern statt. Eine Sommerpause war 1994 nicht mehr nötig, da nun 104 anstatt wie bisher 52 Folgen zur Verfügung standen.

Umstellung zur Daily Soap

„Back to the roots“: Ab dem 2. Januar 1995 wurde der Marienhof als Daily Soap gesendet – also in der Form, wie er ursprünglich auch geplant gewesen war. Hauptziel des Senders war es, die Programme, die am werbewichtigen Vorabend bis dato von einem überwiegend älteren Publikum gesehen wurden, deutlich zu verjüngen,<ref name="Evermann">Jovan Evermann, Das Lexikon der deutschen Soaps, S. 16.</ref> und als bestes Mittel schienen sich dafür Daily Soaps als aktuelle Trendserien zu eignen. Neben dem neu in Auftrag gegebenen Format Verbotene Liebe, das gleichzeitig mit dem Marienhof auf der aktualisierten Programmschiene startete, wollte man noch eine zweite tägliche Serie und fasste daher den Entschluss, den nach wie vor recht erfolgreichen, jedoch etwas „angestaubten“ Marienhof in ein Daily-Format umzuwandeln.

Der Sendeplatz wurde beibehalten, das Konzept jedoch komplett umgeschrieben. Das Kardinalproblem stellten die vorliegenden Weekly-Drehbücher dar, die man nicht unter Daily-Bedingungen verfilmen konnte. Sie wurden so umgeschrieben, dass die Geschichten fortan in Blöcken à fünf Folgen entwickelt wurden und viele neue, vor allem jüngere Rollen eingeführt werden konnten. Andere Figuren, die nicht mehr in das neue Konzept passten, wurden dafür entfernt. Fünf Darsteller aus der Weekly-Zeit waren nicht bereit, unter den neuen Bedingungen zu drehen (an einem Tag musste nun so viel Material produziert werden wie zuvor in einer Woche). Da die Rollen allerdings durchgängig angelegt waren, wurden sie umbesetzt.<ref>Frieder Scheiffele, Marienhof – Hintergründe und Fakten, S. 86. Es handelt sich vermutlich um die Darsteller von Marco, Ortrud, Hilde, Fränzi und Christina.</ref>

Thematisch wurden nun auch „heißere Eisen“ angefasst, durch die bereits im Vorfeld damit begonnen wurde, diese neue Serien-Ära inhaltlich einzuleiten. So setzten sich beispielsweise die ersten Folgen mit den Problematiken Ausländerfeindlichkeit und Rechtsradikalismus auseinander, als der Gemüsestand des Türken Sülo Özgentürk (dargestellt von Giovanni Arvaneh) einem Brandanschlag zum Opfer fiel. Nur einen Monat später wurde Mariella Lobefaro (Lola Mendes) von ihrem Verlobten Tullio Rostini (Marcus Grüsser) verfolgt, der Mitglied der italienischen Mafia war. Auch die Folgen des Nationalsozialismus fanden – wie auch schon zu Beginn der Serie am Beispiel der Jüdin Rosa Sievenich (Marianne Lindner) – Eingang in den Handlungsverlauf, wobei man den Aspekt der korrekten Kontextualisierung außer Acht ließ: In den Anfangszeiten wurde geschildert, dass der seinerzeit sechsjährige Sohn der Sievenichs von den Behörden geholt worden sei und man nie wieder etwas von ihm gehört hatte, wobei später in der Daily-Handlung erzählt wird, der fünfjährige Erich sei über einen Familienfreund in einen Kinderzug nach London gesetzt worden, den die Deutschen anschließend bombardierten. Als Grund wurde dabei angeführt, das Kind nicht jahrelang gemeinsam mit seiner Mutter im Keller der Kneipe Blauer Engel verstecken zu können, der im Gegensatz zu 1992 nun weitaus größer gebaut war. Laut Karls Aussagen fand seine Frau dort von 1943 bis 1945 Unterschlupf, während Gessner in den ersten Folgen erwähnt, sein Vater habe Rosa dabei geholfen, in ein anderes Land zu flüchten.

Auf optischer Ebene überarbeitete man v. a. das Kulissenkonzept: Das Erich-Kästner-Gymnasium, welches zuvor eine Gesamtschule war, und die Kneipe Wilder Mann wurden ab Folge 175 bzw. 179 in neuen Dekorationen bespielt und bekamen damit einen moderneren Anstrich. Die Außenansicht der Schule befand sich nun außerdem nicht mehr direkt im Stadtviertel, wo sie zuvor über ein Schultor betretbar war, sondern lag etwas außerhalb und auf einer Anhöhung. Der Zeitschriftenladen der Poppels sowie das Café Ortrud’s, die beide seit Folge 1 das Straßenbild des Viertels mitbestimmten, wurden nun in die Galerie integriert, was im Falle des Ortrud’s, das nahtlos von Folge 178 auf 179 wechselte, eine deutliche Flächenverminderung bedeutete, wobei die zuvor mitverkauften Backwaren aber in eine direkt angeschlossene Ladenfläche umgelagert wurden. Der Zeitschriftenladen, welcher zuletzt in Folge 202 in gewohnter Optik zu sehen war, wurde in Erweiterung zum Schreibwarenladen dagegen erst in Folge 213 neu eingeführt, war in Außenansicht jedoch schon im Vorfeld als neue Mietfläche der Galerie zu erkennen. All diese Veränderungen vollzogen sich stillschweigend und wurden im Handlungsgeschehen weder erklärt noch kommentiert.

Somit war der Marienhof, dessen neue, täglich ausgestrahlte Folgen ab dem 24. Oktober 1994 produziert wurden, wieder näher am Puls der Zeit und erzählte spannende Geschichten aus der Mitte des Lebens. Die Umwandlung eines wöchentlichen Serienformats in ein tägliches, mit dessen Planung im November 1993 begonnen wurde, ist bis heute einmalig im deutschen Fernsehen geblieben. Die Produktion der zweiten Daily-Staffel startete am 15. November 1995.

Außerhalb Deutschlands

Marienhof wurde ab 1994 auch in Finnland auf MTV3 gesendet. 2002 wurde die Ausstrahlung dort, trotz großer Beliebtheit, aus Lizenzgründen beendet.<ref>Vilma Vuorio: Kuvat: Muistatko Marienhof-hittisarjan? Tältä tähdet näyttävät nyt. MTV Uutiset, 26. Januar 2016, abgerufen am 8. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach langjähriger Pause wurde die Daily-Soap, mit der Folge 3.614 beginnend, ab 2010 auf MTV Sub ausgestrahlt.<ref>Kaivattu saksalaissarja Marienhof palaa ruutuun tänään! MTV Uutiset, 24. Mai 2010, abgerufen am 8. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Besonderheiten

Kulissen im Wandel der Zeit

Bau der ersten Außenkulisse

Ursprünglich sollte sich der Marienhof von einem Schulhof über die vorhandene Kulisse „Münchner Straße“ bis zur Dekoration für die Produktion Löwengrube erstrecken. Die Idee scheiterte jedoch, weil der Marienhof für seine vielen Figuren wesentlich mehr Handlungsorte benötigte als die bestehenden Kulissen bieten konnten. Zudem sollte die Serie Löwengrube über das Jahr 1991 fortgesetzt werden, und die Szenerie der „Münchner Straße“ war wegen ihrer Häuser und Gebäude im Stil der Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Jahre danach nicht mit den Vorstellungen der neuen Serie zu vereinbaren.

Also sollte der Marienhof eine eigene, in sich abgeschlossene Dekoration bekommen. Mit der Anfertigung des Entwurfs wurde der Schweizer Rolf Engler beauftragt, nach dem schließlich auf 4450 m² Grundfläche ein komplettes Stadtviertel errichtet wurde, deren Grundsteinlegung im April 1991 erfolgte. Mit ihren 18 Wohn- und Geschäftshäusern sowie einer Schule entstand auf dem Gelände der Filmstudios eine der größten Serien-Außenkulissen Europas, deren Fassadenfläche 3170 m² betrug. Fünf Gebäude waren komplett ausgebaut und somit innen wie außen bespielbar. In Halle 7 des Filmgeländes entstanden weitere Wohnungen und Büros sowie Varioflächen für seltene Szenenbilder. Als dritter Drehort beherbergte eine mehrstöckige Filmvilla die Fernsehfamilien Wagner und Pritzwalk sowie die Pension Sievenich. Unter dem Dach residierte stilgerecht in einer Mansardenwohnung der „Arme Poet“ H.W. Jensen.<ref>Frieder Scheiffele, Marienhof – Hintergründe und Fakten, S. 79–81.</ref> Insgesamt standen 40 variable Räume mit einer Gesamtfläche von 3000 m² zur Verfügung. Als 1993 die Galerie-Kulisse gebaut wurde, kamen weitere 20 Räume hinzu, welche Ladenflächen beherbergten.

Ein neues Stadtviertel entsteht

Nachdem über tausend Zuschauer den Wunsch nach mehr Stadtviertelatmosphäre geäußert hatten, beschloss man im Januar 2000 – wahrscheinlich auch wegen der von vielen Fans kritisierten Establishing Shots von Köln – die Außenkulisse wieder stärker in die Serie zu integrieren. Im Mai 2001 wurde mit dem zehnmonatigen Bau einer neuen, erweiterten, aktualisierten und teilbespielbaren Version dieses Straßenzugs begonnen, da die alte Kulisse durch Witterung und Alter stark beschädigt und ein Neubau kostengünstiger und effektiver war. So wollte man vor allem möglichen Gefahren beim Dreh in den alten Kulissen vorbeugen und im Neubau die Häuser wesentlich funktionaler anlegen, als es bisher der Fall gewesen war.

Durch eine Renovierungsaktion innerhalb der Serie wurde langsam damit begonnen, den Zuschauern die künftige Veränderung nachvollziehbar zu vermitteln. Der damalige Produzent Stephan Bechtle trat am 13. August 2001 in Folge 1744 als Galeriebesitzer König auf und präsentierte den Bewohnern ein Modell des umgestalteten Wohnviertels. Die ersten Aufnahmen in der neuen Kulisse begannen am 5. April 2002 mit der Produktion eines neuen Vorspanns, der die Darsteller erstmals seit 1994 nicht mehr in einem artspezifischen Rahmen zeigte, sondern an ihren typischen Wohn- und Arbeitsplätzen.<ref>Frieder Scheiffele, Marienhof – Hintergründe und Fakten, S. 89–90.</ref>

Zuvor wurden bereits einmal im Zuge der Daily-Umstellung neue Kulissen in die Serie eingeführt, jedoch ohne dies dem Zuschauer speziell im Handlungsgeschehen zu erklären, wie es etwa 1993 mit der Errichtung der Galerie geschehen war. So wurde beispielsweise zum einen die veraltete Schulkulisse durch ein moderneres Erich-Kästner-Gymnasium ersetzt, zum anderen integrierte man die Dekorationen des Cafés Ortruds und des Zeitschriftenlädchens von Hilde und Heinz Poppel, die sich beide zuvor direkt im Straßenbild befanden, als neue Ladenflächen der Einkaufspassage.

Der große Relaunch

Als zum Jahresanfang 2009 Simon Müller-Elmau den Posten als Produzent von Bea Schmidt übernahm, kündigte er eine Überarbeitung der Serie auf visueller Ebene an. Diese schlug sich in einer neuen Bildsprache, einer tageslichtgetreuen Lichttechnik sowie einem neuen Vorspann nieder, womit dem Marienhof eine völlig neue Optik verliehen wurde. Den Startschuss für diesen Relaunch lieferte am 17. April 2009 eine organisierte Explosion in den Kulissen der Galerie, die um 13:21 Uhr sechs Schauplätze in Trümmer verwandelte. Die Folgen rund um den Einsturz der Einkaufspassage waren vom 19. bis 29. Juni 2009 im Fernsehen zu sehen, die Explosion selbst am 23. und 24. Juni.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Konzeptioneller Frühjahrsputz: Marienhof startet Relaunch mit großer Explosion.] Bavaria-Film.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. April 2009.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Erstes Anzeichen für die großen Veränderungen war der Umbau des Wilden Manns. Die Kneipen-Kulisse wurde in Folge 3565 von einem Wasserschaden heimgesucht und musste renoviert werden, womit sie gleichzeitig einen Wandel zum italienischen Restaurant durchmachte. Der neue Wilde Mann war in Folge 3591 am 14. Mai 2009 zum ersten Mal zu sehen.

Nach der großen Explosion begannen die Set-Designer und Bühnenbauer der Daily in dem zum Schluss komplett umgestalteten Studio 6 auf dem Bavaria-Filmgelände in Grünwald mit dem Bau weiterer neuer Kulissen, die am 21. Oktober 2009 in Folge 3693 im Rahmen eines Straßenfestes offiziell eingeweiht wurden, allerdings schon ab Folge 3689 zu sehen waren.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Neue Kulissen im „Marienhof“.] T-Online.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 12. Oktober 2009.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig So entstanden die neuen Kulissen – Die Arbeit der Requisite.] Marienhof.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Oktober 2009.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Nach Produktionsschluss

Nach Einstellung des Formats wurde bereits am 14. Februar 2011 – also in der ersten Woche nach dem letzten Drehtag – sofort damit begonnen, sämtliche Dekorationen des Serienviertels abzubauen. Während die Set-Kulissen ebenfalls wenige Tage nach Drehschluss abgerissen wurden, soll die große Außenkulisse aber weiterhin bestehen bleiben.

In der Woche vom 21. bis 26. Februar 2011 konnten Fans aus dem riesigen Kostümfundus einige Erinnerungsstücke käuflich erwerben.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Alles muss raus: „Marienhof“ verhökert Kostüme.] Quotenmeter.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. Februar 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Auch der Kauf kleinerer Requisiten als Andenken war hierbei möglich. Im Juni verloste die Produktion zudem zehn Fanpakete unter verschiedenen Mottos mit den dazugehörigen Artikeln. Zudem war ein letztes Mal der Erwerb von Originalrequisiten, Kostümen, Fotos und Autogrammen möglich. Als Hauptpreis wurde das Brautkleid verlost, welches Sandra Koltai in ihrer Rolle Toni Port während der Hochzeit mit David Verhaag (Christian Volkmann) im September 2008 getragen hatte.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Originalerinnerungen zu gewinnen!] Marienhof.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 23. Mai 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Auszeichnungen

Preise

  • Anlässlich des Weltnichtrauchertags 2004 wurde der Serie das Rauchfrei-Siegel des Aktionsbündnisses Nichtrauchen verliehen, da vielen Zuschauern positiv aufgefallen war, dass die Hauptcharaktere Nichtraucher sind und rauchende Figuren Seltenheitswert besaßen.

Nominierungen

Schleichwerbung

Im September 2005 wurde durch eine von der ARD veröffentlichte Kundenliste bekannt, dass unter anderem die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft 2002 per Schleichwerbung für 58.670 Euro Szenen und Dialoge zu Themen wie „Wirtschaft, schlanker Staat, Steuern“ platziert hatte. Die Gewerkschaft ver.di forderte die INSM daraufhin auf, ihre Aktivitäten in den Medien offenzulegen. Der stellvertretende Verdi-Vorsitzende Frank Werneke kritisierte, ein „solcher Fall von Manipulation“ übertreffe „alle bisherigen Vermutungen über verdeckte Einflussnahmen durch die INSM“. Offenbar scheue man „die offene Auseinandersetzung über die sozialen und beruflichen Perspektiven von Jugendlichen“ und schleiche sich stattdessen in Jugendmedien ein. Weitere Bestellungen betrafen die Darstellung von Apotheken als kompetente Berater, die positive Darstellung von Alkoholkonsum im Allgemeinen und die von Ouzo im Speziellen, Thematisierung bestimmter Krankheiten sowie weitere Meinungsmache, weit über reine Produktplatzierung hinaus, so dass die Manipulationen den gesamten Handlungsverlauf derart beeinflussten, so dass ein reines Weglassen nach Bekanntwerden der Manipulationen gar nicht mehr möglich war.

Der Verein Lobbycontrol kritisiert, dass die Initiative mit der Schleichwerbung den Rundfunkstaatsvertrag sowie professionelle Standards der Öffentlichkeitsarbeit wie den europäischen Code de Lisbonne missachtet habe.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig INSM und Marienhof – Eine kritische Bewertung.] (PDF; 75 kB) Lobbycontrol.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Juli 2009.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die INSM erklärte daraufhin, es sei nur darum gegangen, „Grundkenntnisse über unsere Wirtschaftsordnung“ zu vermitteln und die „Bedeutung eigenen Engagements bei der Suche nach einer Ausbildungs- oder Arbeitsstelle“ zu betonen. Später räumte sie jedoch ein, dass die Medien-Kooperation im Falle der Serie Marienhof ein Fehler war. Der Initiative sei aber von der Produktionsgesellschaft mehrfach versichert worden, dass die Form der Zusammenarbeit in Einklang mit dem Rundfunkstaatsvertrag stehe und die zuständige ARD-Redaktion die Stücke abnehme, was sich als falsch herausgestellt habe. Den Vorwurf, die INSM manipuliere die Medien, den die Gewerkschaft ver.di in ihrer Pressemitteilung vom 20. September 2005 erhoben hatte, wies die Geschäftsführung der Initiative zurück.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Schleichwerbung – Jetzt hat die ARD ihr Watergate.] FAZ.net, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 2. Juni 2005.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Zahlen

Die Serie umfasst 4053 Folgen, die im Zeitraum von 19 Jahren produziert wurden. Als das Format am 1. Oktober 2010 sein 18-jähriges Bestehen feierte, konnten ungefähr 160 Hauptdarsteller, 7300 Nebendarsteller und 88.000 Komparsen, die bis dato in der Serie mitgewirkt hatten, verzeichnet werden. Insgesamt gab es im Handlungsverlauf 27 Hochzeiten, drei weitere außerhalb des Seriengeschehens. 18 Haupt- und 24 Nebenfiguren sowie sechs Komparsenrollen und vier Tiere starben den Serientod, von denen zehn ermordet wurden. Es wurden 13 Kinder geboren und auch 13 während der Schwangerschaft verloren. Außerdem haben 50 Prominente mitgespielt.

An folgenden Tagen beging die Serie ein Jubiläum: 22. März 1994 (Folge 100), 22. Mai 1996 (Folge 500), 19. Juni 1997 (Folge 750), 16. Juli 1998 (Folge 1000), 3. August 2000 (Folge 1500), 26. September 2002 (Folge 2000), 8. November 2004 (Folge 2500), 19. Dezember 2006 (Folge 3000), 4. Februar 2009 (Folge 3500), 23. März 2011 (Folge 4000).

Merchandise

Bücher & Heftromane

Begleitend zum Seriengeschehen bzw. an dieses angelehnt erschienen folgende Romane:

  • Rolf A. Becker, Marienhof – der Roman zur Fernsehserie (Ehrenwirth, 1991/Ullstein TB, 1997)
  • Rolf A. Becker, Marienhof – Mitten ins Herz (Ehrenwirth, 1993)
  • Julia Andersen, Es wird viel passieren (Loewe Verlag, 1998)
  • Julia Andersen, Umwege ins Glück (Loewe Verlag, 1998)
  • Ulrich Mathiessen, Verbrechen und Liebe (Burgschmiet-Verlag, 1999)
  • Ulrich Mathiessen, Wahre Liebe, falsche Freunde (Burgschmiet-Verlag, 1999)

1995 veröffentlichte der Bastei-Verlag die Heftromanreihe Marienhof. Es wird viel passieren. Der aktuelle Roman zur Fernsehserie der ARD. Die Hefte basierten auf den Drehbüchern der Serie und erschienen im wöchentlichen Rhythmus. Nach 25 Ausgaben wurde die Reihe eingestellt.

Das Marienhof Fanbuch. Das Lexikon für den echten Fan. Von A bis Z erschien 1997 im Verlag Herbig und beschreibt vor allem die seinerzeit aktiven Rollen und ihre Darsteller, erklärt aber auch relevante Handlungsstränge unter einzelnen Schlagworten und was bei der Entstehung einer Daily Soap hinter den Kulissen geschieht.

Daneben ist seit 1999 das Kochbuch Marienhof al dente bei Zeitgeist Media erhältlich.

Anlässlich der 2000. Folge sowie dem 10-jährigen Serienbestehen veröffentlichte Frieder Scheiffele im Herbst 2002 sein Buch Marienhof – Hintergründe und Fakten, welches das Seriengeschehen der Folgen 1–2000 zusammenfasst, die Darsteller, die bis dato mitgewirkt hatten, in kurzen Biografien vorstellt und den Produktionsverlauf von der anfänglichen Planung der Serie bis hin zum Umbau der Außenkulisse im Frühjahr 2001 nachzeichnet.

Zeitschriften & Kalender

Zwischen 1997 und 2004 gaben verschiedene Verlagshäuser das offizielle Magazin zur Serie heraus. Das Erscheinen wurde teilweise kurzfristig eingestellt, so dass es noch zu Ankündigungen von Ausgaben kam, die dann nicht veröffentlicht wurden.

  • 1997–1999: OZ Verlag, Rheinfelden (24 Ausgaben)
  • 2000–2001: Verlagsunion Pabel-Moewig, Rastatt (6 Ausgaben)
  • 2001–2003: Schau Verlag, Hamburg (16 Ausgaben)
  • 2004: Attic Futura Verlag, München (1 Ausgabe)

Anlässlich der 1250. Folge erschien eine Sonderausgabe mit dem Titel Stars ’99, die ebenfalls aus dem OZ Verlag stammt.

Über teNeues war zwischen 1999 und 2005 jeweils ein Broschürekalender für das kommende Jahr erhältlich.

CDs & Hörspielkassetten

Von 1995 bis 2002 wurden sechs Tonträger veröffentlicht, die zum einen Verbindungen zur Serie herstellten, etwa durch die jeweiligen Titelsongs,<ref>discogs.com</ref> einige im Handlungsverlauf verwendeten musikalischen Liebesmotive oder Songs von Darstellern, zum anderen aber auch damalige Chart-Erfolge beinhalteten, die nicht direkt auf die Serie bezogen waren:

  • Marienhof (Polystar, 1995)
  • Es wird viel passieren – Marienhof (ZYX, 1995)
  • Marienhof Vol. 2 (Polystar, 1996)
  • Marienhof Vol. 3 (Polystar, 1997)
  • Marienhof – Es ist viel passiert (Warner Music Austria, 1999)
  • Marienhof – Just Love (Warner Music Group, 2002)

Am 3. Juni 2011 erschien unter dem Label Bavaria Sonor Records noch eine Compilation mit dem Titel Marienhof – Deine Songs, die die schönsten Musikstücke aus 19 Jahren beinhaltet. Von Februar bis Mai konnten die Fans auf der offiziellen Website ihre Lieblingssongs für die Playlist wählen. Zu diesem Zweck wurden drei Mal 20 Titel vorgeschlagen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Stimme für deine Lieblingssongs! – Der „Marienhof“-Sampler für die Fans.] Marienhof.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. Februar 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Mit viel Liebe zum Detail wurde zudem ein zwölfseitiges Booklet entworfen, das mit einer kleinen Bildergeschichte die schönsten Momente aus fast zwei Jahrzehnten erzählt. Hierfür wurden auch bisher unveröffentlichte Fotos der Serie und Darsteller verwendet.

1998 waren zwei Hörspielkassetten erhältlich, die jeweils einen Handlungsstrang aus der Serie enthielten. Dabei wurde die Original-Tonspur der Fernsehfolgen verwendet und zusätzlich durch Musik und Passagen, in denen ein Erzähler (Michael Harck) die Handlung erklärt, ergänzt.

  • Tims Entführung (Karussell)
  • Tobias und Lee (Karussell)

Videos & DVDs

1996 wurde mit Und täglich grüßt der Marienhof eine 20-minütige Persiflage auf die Dreharbeiten der Serie produziert. Nach einer Idee von Cyrus David und Peter Zwicker entstand unter Beteiligung vieler Darsteller und Mitarbeiter ein humorvoller Blick hinter die Kulissen des Alltags der Dreharbeiten. Der Film konnte über den Fanclub der Serie auf Video bestellt werden.

1999 produzierten Frieder Scheiffele und Jonny Freifeld die 96-minütige Dokumentation Making of Marienhof, die ebenfalls über den Fanclub der Serie auf Video bezogen werden konnte. Präsentiert wird ein umfassender und chronologischer Einblick in die Geschichte der Serie, der bei ihrer Entstehung ansetzt, die Umwandlung zur Daily Soap behandelt und schließlich nahezu alle im Jahre 1999 aktiven Hauptdarsteller zu Wort kommen lässt. Ausschnitte aus der Serie runden den Film ab.

2002 erschien bei Karussell das Video Hinter den Kulissen des Marienhofs, das ebenfalls unter Anleitung Scheiffeles und Freifelds entstand. Vor allem steht darin der Bau der neuen Außenkulisse im Vordergrund. Zudem wurden einige Spielszenen mit Wolfgang Seidenberg, Sven Thiemann und Berrit Arnold produziert, die den Zuschauer durch den 60-minütigen Film begleiten sollen. Außerdem gewährt er Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen und unterhält durch Interviews, kommentierten Szenen, den schönsten Pannen und allen bisherigen Vorspann-Konzepten.

Am 11. März 2011 veröffentlichte Diamant Video die erste DVD-Box zur Serie, welche die Episoden 170–219, also die ersten 50 Daily-Folgen, beinhaltet.

Zwei Tage nach Ausstrahlung der letzten Episode erschien am 17. Juni 2011 ein zweites Set mit dem Titel Goodbye Marienhof – Die ultimative Fan-Box, das neben den ersten zehn Serienfolgen von 1992 auch 20 Highlight-Episoden beinhaltet (Folge 53, 667, 699, 750, 810, 1000, 1677–1678, 1745, 1920, 1929, 2500–2503, 3000–3001, 3617, 3858 und 4053). Außerdem ist eine Bonus-DVD enthalten, die unter dem Motto „Entstehung und Abschied“ steht. Sie enthält die Dokumentationen Making of Marienhof (1999) und Hinter den Kulissen des Marienhofs (2002), die beiden Alternativfassungen der 1000. Folge, einen Drehtag mit Michael Jäger (Matthias Kruse) und eine Set-Tour mit Antonio Putignano (Stefano Maldini), das Making-of zum Hauseinsturz in der 2500. Folge, Eindrücke vom letzten Drehtag, den Abriss der Kulissen, Outtakes sowie das Special Marienhof in 6 Minuten, in dem Julia Dahmen (Constanze Riemer) einen groben Überblick über das Beziehungsgeflecht zwischen den einzelnen Rollen gibt.

Beide DVD-Kollektionen sind seit dem 16. November 2012 auch zusammen als „Große Geschenkbox“ erhältlich.

Sonstiges

1997 war bei Karstadt eine Marienhof-Schmuckkollektion mit Halskette, Lederband, Armreif, Armband, Ringen und Ohrringen erhältlich.<ref>Marienhof. Das offizielle Magazin. Nr. 9/97, S. 52.</ref>

Besetzung

Hauptdarsteller

Sortiert nach der Reihenfolge des Einstiegs.

Schauspieler Rolle Folgen Jahre
#1 1–173 1992–1995
1–52 1992–1993
geb. von Tronsberg 1–50 1992–1993
geb. Kranz 1–4053 1992–2011
1–107 1992–1994
#1 1–178 1992–1995
Marc & Marian Jung #1 1–185 1992–1995
1–110 1992–1994
#1 1–160 1992–1994
1–181 1992–1995
geb. Möhlmann #1 1–173 1992–1995
(698) 1–599 1992–1996
1–394 1992–1995
1–131 1992–1994
Willi H.M.E. („Hol mal eben“) 1–52 1992–1993
1–49 1992–1993
2–363 1992–1995
2–52 1992–1993
2–490 1992–1996
gesch. Menger, gesch. Busch, geb. Wagner 2–690
1543–2415
1992–1997
2000–2004
3–2xx 1992–1995
4–51 1992–1993
geb. Heinemann 5–351 1992–1995
8–170 1992–1995
gesch. Berger 8–87 1992–1994
9–316 1992–1995
10–87 1992–1994
11–107 1992–1994
20–87 1992–1994
#1 29–1xx 1993–1994
Alexander & Sebastian Gloning #2 39–1xx 1993–1994
46–101
237–243
1993–1994
1995
53–212 1993–1995
53–16x 1993–1994
#1 53–178 1993–1995
Clarissa & Veronika Handel #1 59–1xx 1993–1994
61–287 1993–1995
geb. Sievenich #2<ref>Die Rolle Cassy Robinson wurde in den Folgen 59–61 (1993) bereits von Nora von Collande gespielt.</ref> † 61–390 1993–1995
83–186 1994–1995
85–913 1994–1998
157–1051
1659–2358
2645–2646
2731–2743
3083–3103
3871–3901
3987–3988
1994–1998
2001–2004
2005
2005
2007
2010
2011
(3952) 161–758
970–993
2087–3953
1994–1997
1998
2003–2010
#2 161–247
657–672
1994–1995
1997
<ref>Die Rolle Heiner Schmitz hieß in den Folgen 169–173 (1994–1995) zunächst „Heiner Meier“.</ref> 169–173
250–448
1994–1995
1995–1996
169–173
260–599
1994–1995
1995–1996
169–177
228–713
969–993
1994–1995
1995–1997
1998
169–620 1994–1996
#2 176–409 1995–1996
#2 179–933
2364–2366
1995–1998
2004
179–1449 1995–2000
#2<ref>Die Rolle Matthias Kruse wurde in den Folgen 170–178 (1995) bereits von Herbert Trattnigg gespielt.</ref> 179–2570
2780–2784
3104–3164
1995–2005
2005–2006
2007
#2 † 180–667 1995–1997
geb. Möhlmann #2 † (698) 181–657 1995–1997
182–1110 1995–1998
187–669 1995–1997
geb. Lindner 194–783
1167–3548
3795–3796
3850–3916
1995–1997
1999–2009
2010
2010
#2 195–3157 1995–2007
#3<ref>Die Rolle Fränzi Ginster wurde in den Folgen 180–182 (1995) kurzzeitig von Marijana Kravos gespielt.</ref> 197–313 1995
#3 200–605
855–1063
1290–1291
1995–1996
1997–1998
1999
201–1950 1995–2002
, adopt., geb. Oliveira 223–1193
1414–1444
1731–1735
2864–2958
1995–1999
2000
2001
2006
(933) 236–934 1995–1998
291–4053 1995–2011
312–568 1995–1996
331–639
1936–1937
1995–1997
2002
391–623 1995–1996
, adopt., geb. Lindenfelser 393–2648 1995–2005
422–938 1996–1998
453–1246
1285–1288
1398–1408
3871–3874
1996–1999
1999
2000
2010
464–1442 1996–2000
524–683 1996–1997
524–1906
3153–3164
1996–2002
2007
geb. Riemer 535–3160 1996–2007
547–579
684–4053
1996
1997–2011
#1 564–912 1996–1998
699–1051
1329–1868
1997–1998
1999–2002
709–933
2364–2366
1997–1998
2004
709–1562
2364–2366
1997–2000
2004
(1003) 738–1004 1997–1998
738–1369
1611–1658
1997–2000
2001
738–1633
4040–4049
1997–2001
2011
geb. Taubenrauch 739–1706 1997–2001
760–1323
1757–1768
1997–1999
2001
814–2738
3263–3309
1997–2005
2008
(1678) 870–1679 1997–2001
#1 890–892, 939–941
1052–1058, 1153–1161

1203–1242
1445–1718
1796–1798, 1972–1983
2081–2087
1998
1998, 1999

1999
2000–2001
2001, 2002
2003
896–1130
1476–1482
1998–1999
2000
962–1170 1998–1999
994–1593
4040–4053
1998–2000
2011
1009–4053 1998–2011
1012–1700 1998–2001
, adopt., geb. Mlope 1060–1088
1249–1263
1367–1428
1998
1999
2000
1061–1593 1998–2000
1097–4053 1998–2011
1148–1395 1999–2000
geb. Kim 1210–2431 1999–2004
1238–1907 1999–2002
1301–1852 1999–2002
1311–1542 1999–2000
1354–1493 1999–2000
1480–1907 2000–2002
1481–1852 2000–2002
1481–4053 2000–2011
#2 1516–2166
3159–3164
2000–2003
2007
geb. Maldini #1 1519–2840 2000–2006
#1 1520–2366 2000–2004
1521–4053 2000–2011
1544–4053 2000–2011
geb. Krüger 1544–4053 2000–2011
1669–2483
3882–3888
3954–3958
2001–2004
2010
2010–2011
1694–2067 2001–2003
1704–2132 2001–2003
1709–2415
3537–3539, 3678
2001–2004
2009
1728–1753
1883–2084
2001
2002–2003
1729–2818 2001–2006
1926–2173 2002–2003
1929–2169 2002–2003
1954–2043 2002
2044–4053 2002–2011
(2510) 2058–2511 2002–2004
geb. Weidemann 2230–3056 2003–2007
2304–2581 2004–2005
2362–2673 2004–2005
#2 2372–2401 2004
2380–3903 2004–2010
2409–3363 2004–2008
#3 2426–4053 2004–2011
2426–3632, 3718 2004–2009
2426–3463 2004–2008
, adopt., geb. Bach 2506–3178
3289–3298
3422–3423
2004–2007
2008
2008
2626–2648
2819–3548
3851–3853
3910–3914
2005
2006–2009
2010
2010
geb. Özgentürk 2672–3260
3403–3606
3904–4053
2005–2008
2008–2009
2010–2011
2711–3482
3670–4053
2005–2009
2009–2011
#2 2732–3298
3422–3423
2005–2008
2008
(3226) 2796–3228 2006–2007
gesch. Verhaag, gesch. Port, geb. Maldini #2 2912–4053 2006–2011
geb. Verhaag(3717/18) 3114–3697
3716–3717
3754–3755
3797–3798
2007–2009
2009
2010
2010
3137–3866 2007–2010
geb. Adler 3195–3827, 3829 2007–2010
, anerk., geb. Adler 3195–3632
3824–3826
2007–2009
2010
3202–3478
3711–3713
2007–2008
2009
3216–4053 2007–2011
3305–3792
3796–3798
2008–2010
2010
3574–3598
3665–4053
2009
2009–2011
3617–4053 2009–2011
3641–4027 2009–2011
3641–3792
4009–4014
2009–2010
2011
3723–4053 2009–2011
#3 3881–4053 2010–2011

Nebendarsteller

Sortiert nach der Reihenfolge des Einstiegs.

Schauspieler Rolle Folgen Jahre
1, 27–32 1992, 1993
1–48
1xx–1xx
1992–1993
1994
4–49 1992–1993
5–48 1992–1993
13–22 1992
25–52 1992–1993
26–36 1992–1993
27–39
8x–xx
1993
1994
33–42 1993
geb. Winkelmann 39–44 1993
1xx–1xx
2xx–287
1994
1995
1xx–170 1994–1995
, adopt., geb. Erich Sievenich 185–188 1995
(216) 201–217 1995
218–247 1995
218–3311 1995–2008
236–250 1995
250–2xx
3xx–3xx
1995
#2<ref>Die Rolle Gerhard Behrens wurde 1995 bereits von Manfred Trilling gespielt.</ref> 269–319 1995
287–2470 1995–2004
3xx–3xx 1995
387–451 1995–1996
4xx–49x 1996
420–458
625–639
1996
1996–1997
4xx–47x 1996
569–615 1996
579–804 1996–1997
geb. Oliveira 596–600 1996
619–656 1996–1997
619–698 1996–1997
643–698 1997
(1912) 645–653
746–752
840–841
1286–1288
1997
1997
1997
1999
654–684
921–922
1997
1998
693–713
974–983
1997
1998
746–758
985–993
1997
1998
#1 751–2423
2645–2646
2724–2743
3100–3103
1997–2004
2005
2005
2007
954–1034 1998
994–1107 1998
1204–1232 1999
geb. Stockner 1210–1242
1445–1475
1999
2000
1211–1226
1469–1474
1999
2000
1324–1518 1999–2000
1371–1428 2000
1384–1404
1465–1478
2000
1405–1435
1655–1668
2000
2001
1406–1428 2000
alias Bogdan Vogt 1429–1548
1828–1838
2000
2001–2002
1530–1544
1837–1838
2000
2002
1542–1609 2000–2001
1561–1593 2000
1584–1610 2000–2001
(1645) 1603–1648 2001
1724–3267 2001–2008
#3 1743–2415 2001–2004
1768–1779 2001
1780–1800 2001
1800–1815 2001
1854–1868 2002
1916–1982 2002
1929–2173 2002–2003
1936–2415 2002–2004
(2643) 1999–2009
2603–2644
2002
2005
2021–2035
2090–2091
2157–2168
2289–2295
2321–2323
2002
2003
2003
2003
2004
alias Caris Newton 2023–2033 2002
2123–2141
2259–2268
2003
2124–2141 2003
2156–2167 2003
#1 2167–2179 2003
2194–2216 2003
2234–2250 2003
2328–2349 2004
2328–2358 2004
2344–2357 2004
2437–2533 2004
2557–2638 2005
geb. Schulte 2593–2698
3031–3034
3069–3103
3456–3463
3876–3879
2005
2007
2007
2008
2010
(3601) 2672–3548 2005–2009
2729–2734
3531–3548
2005
2009
2737–4031 2005–2011
2758–2770
3043–3067
2005
2007
2794–2868
2970–2972
2006
#2 2822–2836
2884–2886, 3105
3468–3508
2006
2006, 2007
2008–2009
2884–2886
3499–3508
3552–3573
2006
2009
2009
#2 2885–3548
3679–3681
2006–2009
2009
2892–2948
2973–3045
2006
2006–2007
2918–3056 2006–2007
3007–3033 2006–2007
3038–3113 2007
3141–3247 2007
3144–3176 2007
3300–3446
3529–3627
2008
2009
alias Gabriele Verhaag(3377) 3331–3378 2008
3341–3368
3386–3388
3458–3459
2008
3381–3478
3811–3813
2008
2010
3465–3518
3583–3604
2008–2009
2009
3554–3638 2009
3592–3609 2009
3634–3668 2009
3679–3699 2009
3687–3701
3747–3753
2009
2010
3689–3779 2009–2010
#2 3729–4053 2009–2011
3734–3827, 3829 2009–2010
3766–3799
3827–3917
2010
#3 3784–4053 2010–2011
3794, 3831–3833
3971–4037
2010
2011
3835–3858 2010
3859–3992 2010–2011
#2 3871–4053 2010–2011
3907–4053 2010–2011
3953–3967 2010–2011
3965–3986 2011
3983–3990 2011
3994–4053 2011

Zeitleiste der Charaktere

Vorlage:Klappleiste/Anfang

1990er 2000er 2010er
2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1
Hermine Pritzwalk
Gerti Effenberg
Enno Pritzwalk
Rainer Effenberg
Willi H.M.E.
Kurt Schneider
Elfriede Voss
Stefanie Berger
Hannes Voss
Manfred Busch
Johanna Schwerdtfeger
Rosa Sievenich
H.W. Jensen
Ronny Berger
Branko Semenic
Franz Ginster
Uwe Baumann
Louis Gessner
Charly Tigges
Dr. Karin Wagner
Willem Kranz
Karl Sievenich
Fanny Ginster
Peter Sommer
Fränzi Ginster
Cassy Robinson
Charlotte Meißner
Wolfgang Wagner
Heinz Poppel
Christina Robinson
Heiner Schmitz
Sascha Arenth
Simon Wegener
Babette von Dornhausen
Philipp Wolfengruber
Hilde Möhlmann-Poppel
Marco Busch
Svenja Gerster
Konstantin Deile
Felix Hertel
Boris Magnus
Ortrud Winkelmann
Tom Winkelmann
Nadine Voss
Dr. Robert Eschenbach
Teresa Lobefaro
Bettina Lindner
Hannes Port
Kalle Kuczinski
Paula Poppel
Mascha Gellert
Zoé Voss
Björn Hempken
Andy Hackhofer
Olli Ebert
Bastian Spranger
Tinka Kuczinski
Meike Port
Yvette Westermeier
Lee Neuhaus
Ulla Neuhaus
Jürgen Jungmann
Natalie Hagen
Lennard Fechner
Tobi Kuczinski
Doro Stockner
Corinna Kuczinski
Dr. Roman Westermeier
Anna Förtig
Emanuel Zirkowski
Billy Vogt
Hanna van der Looh
Nik Schubert
Dominik Kessler
Lucy Vogt
Nils Hofer
Elena Zirkowski Elena Zirkowski
Michi Derflinger
Valerie Kniebe
Jo Achebe
Sophie Hofmann
Justus Hofmann
Jenny Deile Jenny Deile
Annalena Töppers Annalena Bergmann
Kim Töppers
Dr. Jochen Berger
Annika Kruse
Feli Hagedorn
Matthias Kruse
Andrea Süsskind
Dr. Sven Port
Kati Fuchs
Luna-Marie Seelig
Trixi van der Looh
Friedrich Dettmer
Regina Zirkowski
Lilli Karuba
Anne Maldini
Jessy Wieland
Robby Stockner Robby Stockner
Kai Süsskind
Pia Busch
Harry Töppers
Sandra Behrens Sandra Behrens
Dr. Jakob Weidemann
Steve Busch
Marie Töppers
Amelie Berger
Sülo Özgentürk Sülo Özgentürk
Susi Schäfer
Kerstin Töppers
David Verhaag
Valentin Ernst
Lea Horvath
Inge Busch
Lisa Busch Dr. Lisa Busch
Frank Töppers
Charly Kolbe
Thorsten Fechner
Frederik Neuhaus
Carlos Garcia
Toni Stein
Dino Maldini Dino Maldini
Marlon Berger
Stefano Maldini
Tanja Maldini
Raul Garcia
Yasemin Garcia
Constanze Riemer
Netty Töppers
Ruth Horvath
Heidi Torg
Dr. Nic Stein
Tarek Berisi
2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1
1990er 2000er 2010er

Vorlage:Klappleiste/Ende

Weblinks

Anmerkungen und Quellen

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein