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Nickel(II)-carbonat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von NiCO3)
Strukturformel
Strukturformel von Nickel(II)-carbonat
Allgemeines
Name Nickel(II)-carbonat
Andere Namen

Nickelcarbonat

Summenformel NiCO3
Kurzbeschreibung

hellgrüner geruchloser Feststoff<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 222-068-2
ECHA-InfoCard 100.020.063
PubChem 18746
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 118,70 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

2,6 g·cm−3<ref name="GESTIS" />

Schmelzpunkt

120–350 °C (Zersetzung)<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser (93 mg·l−1 bei 25 °C)<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.020.063">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 302​‐​332​‐​315​‐​317​‐​334​‐​341​‐​350i​‐​360D​‐​372​‐​410
P: 280​‐​284​‐​301+330+331​‐​302+352​‐​304+340​‐​312​‐​333+313<ref name="GESTIS" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Nickel(II)-carbonat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Nickelverbindungen und Carbonate welche in mehreren Hydratformen vorkommt.

Vorkommen

Nickel(II)-carbonat kommt in der Natur als Mineral Hellyerit (Hexahydrat) sowie Zaratit, Nullaginit und Otwayit (Hydroxycarbonate) vor.

Gewinnung und Darstellung

Datei:Uhličitan nikelnatý.PNG
Nickel(II)-carbonat

Nickel(II)-carbonat-Hydrate können durch Elektrolyse von mit Kohlendioxid gesättigtem Wasser an Nickelelektroden gewonnen werden. Wasserfreies Nickel(II)-carbonat kann durch Reaktion einer Natriumhydrogencarbonat-Lösung mit einer mit Salzsäure angesäuerten Nickel(II)-chlorid-Lösung bei hohen Temperaturen und hohem Druck gewonnen werden. Es existiert auch eine gelbe Modifikation, die bei anderen Druck-, Temperatur und Konzentrationsverhältnissen entsteht.<ref name="Brauer">Georg Brauer: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie.</ref> Nickel(II)-carbonat entsteht auch bei der Zersetzung von Nickeltetracarbonyl.<ref name="inchem">Environmental Health Criteria (EHC) für Vorlage:Linktext-CheckVorlage:Abrufdatum</ref>

Eigenschaften

Nickel(II)-carbonat und seine Hydrate sind hellgrüne geruchlose Feststoffe, die sich bei Temperaturen größer als 120 °C in Kohlendioxid und Nickel(II)-oxid zersetzen. Wasserfreies Nickel(II)-carbonat ist unlöslich in Wasser und Säuren, dessen Hydrate sind jedoch leicht löslich in Säuren. Es kristallisiert rhomboedrisch mit der Raumgruppe R3c (Raumgruppen-Nr. 161)Vorlage:Raumgruppe/161 (a = 780,7 pm, α = 48°40').<ref name="Brauer" /><ref name="inchem" /> Wasserfreies Nickelcarbonat ist nur schwer herstellbar. Die im Handel befindlichen Nickelcarbonate sind basisch (Nickelhydroxycarbonat, auch: Nickelhydroxidcarbonat, NiCO3 · x Ni(OH)2 · x H2O, CAS-Nummer: Vorlage:CASRN, Vorlage:CASRN oder Vorlage:CASRN) und schwer wasserlöslich.<ref name="GESTIS" /> Sie entstehen durch Fällung von Nickelsalzlösungen mit Natriumcarbonat.

Verwendung

Nickel(II)-carbonat wird als Katalysator bei der Fetthärtung und zur Herstellung von Nickel(II)-oxid, keramischen Farben (Pigment) und Glasuren sowie beim Galvanisieren verwendet.<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise

Nickel(II)-carbonat ist wie viele Nickelverbindungen als krebserzeugend und reproduktionstoxisch eingestuft.<ref name="GESTIS" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />