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Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker

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Datei:Wien - Haus des Wiener Musikvereins (1).JPG
Wiener Musikverein
Datei:Wien - Musikverein, großer Saal.JPG
Der Große Saal im Wiener Musik­vereins­gebäude (rund 2 Stunden nach Ende des Neujahrskonzertes 2015)

Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker ist das bekannteste Neujahrskonzert der Welt und ist vor allem den Werken der Strauss-Dynastie gewidmet, vorrangig Kompositionen von Johann Strauss (Sohn). Das Konzert findet seit 1941 alljährlich am späten Vormittag des Neujahrstags im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins statt. Es wird seit 1941 im Rundfunk und seit 1959 auch im Fernsehen live übertragen – nach Angaben der Wiener Philharmoniker in mehr als 150 Länder, mit mehr als 50 Millionen Zusehern.

Geschichte

Ursprünge

Die Tradition der Neujahrskonzerte im Goldenen Saal des Musikvereins begann im Grunde im Jahr 1871, als Eduard Strauß dort mit der Strauß-Kapelle, einem 60-Mann-Orchester, ein Konzert zu Neujahr gab, wobei nicht nur Walzer und Polkas, sondern auch Auszüge aus Opern und Liedern aufgeführt wurden. Topos konnotiert dies so: „Diese Form der populären Unterhaltungsmusik trug durchaus etwas Revolutionäres durch ihre Ausgelassenheit und die Körpernähe der neuen Tanzformen in sich.“<ref name="b944">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Straussmania, Kapitel 31: Die umkämpfte Tradition des Neujahrskonzerts.] In: ORF Topos. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Januar 2026.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Neujahrskonzerte geleitet von Eduard Strauß gab es auch 1875 und 1900.<ref name=Theis >Wiener Philharmoniker: Vom Konzert zu Neujahr zum Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, Artikel von Ernst Theis, abgerufen am 10. Jänner 2025</ref>

Fünfzig Jahre später, am 21. April 1921, begann am selben Ort auch die Tradition der philharmonischen Johann-Strauss-Konzerte bzw. Konzerte, die ausschließlich Werken der Strauss-Familie gewidmet sind. Die Wiener Philharmoniker ehrten an diesem Tag gemeinsam mit dem Wiener Männergesang-Verein den Komponisten. Es sangen Berta Kiurina und Albin von Rittersheim, es dirigierten Rudolf Nilius, Karl Luze und Viktor Keldorfer.<ref>Wiener Philharmoniker: Johann-Strauß-Konzert, abgerufen am 2. Jänner 2025</ref> Am 26. Juni 1921 wurde im Wiener Stadtpark das goldene Johann-Strauß-Denkmal enthüllt. Wieder spielten die Wiener Philharmoniker auf, nunmehr unter Leitung von Arthur Nikisch. Gegeben wurden drei Walzer – Künstlerleben, An der schönen blauen Donau und Wein, Weib und Gesang.<ref>Wiener Philharmoniker: Enthüllung Johann Strauß Denkmal, abgerufen am 5. Jänner 2025</ref>

Seither pflegen die Wiener Philharmoniker mit einer gewissen Regelmäßigkeit die Werke von Johann Strauss im Konzertsaal. Nachgewiesen sind reine Strauss-Konzerte in den Jahren 1925 (einmal geleitet Felix Weingartner, einmal von Franz Schalk), 1928 (geleitet von Erich Kleiber) und 1931 (geleitet von Clemens Krauss). Bei den Salzburger Festspielen gaben die Wiener Philharmoniker von 1929 bis 1933 alljährlich ein solches Konzert, jeweils geleitet von Clemens Krauss, dann wieder im Sommer 1939. Benefizkonzerte mit Werken des sogenannten Walzerkönigs gab es 1926 im Musikverein (geleitet von Felix Weingartner) und 1934 bei den Salzburger Festspielen (geleitet von Bruno Walter). Auch ein Johann Strauß Fest-Konzert im Schlosspark Schönbrunn (geleitet 1925 von Franz Schalk)<ref>Wiener Philharmoniker: Johann Strauß Fest-Konzert, abgerufen am 2. Jänner 2025</ref> und ein Ravag-Konzert (geleitet 1934 von Oswald Kabasta)<ref>Wiener Philharmoniker: Rundfunk Konzert, abgerufen am 2. Jänner 2025</ref> finden sich in den Annalen der Philharmoniker. Bei der Deutschland-Tournee der Wiener Philharmoniker des Jahres 1925, die u. a. nach Berlin, Hamburg und München führte, wurde jedes der sieben Konzerte mit dem Donauwalzer beendet.<ref>Wiener Philharmoniker: Konzertarchiv, abgerufen am 10. Jänner 2025</ref>

Von 1928 bis 1932 dirigierte Johann Strauss III. alljährlich ein im Radio übertragenes Neujahrskonzert im Goldenen Saal des Musikvereins. Es spielte das Wiener Sinfonieorchester. Diese Reihe kann als direkter Vorläufer der philharmonischen Neujahrskonzerte gelten.<ref name=Theis /><ref>Ernst Theis: Ernst Theis on his Findings, abgerufen am 6. Jänner 2025</ref>

Außerordentliches Konzert zu Silvester 1939

Am 13. August 1939 leitete Clemens Krauss bei den Salzburger Festspielen ein reines Johann-Strauss-Sohn-Programm, darin enthalten auch die Pizzicato-Polka, welche gemeinsam mit dem Bruder Josef Strauss komponiert worden war. Eine Reprise dieses Konzerts mit exakt demselben Programm wurde am 31. Dezember 1939 im Wiener Musikverein gegeben, nunmehr als Benefizveranstaltung für das Kriegswinterhilfswerk (Kriegs-WHW). Der Historiker Fritz Trümpi stellte später in den Raum, dass das Konzert Bestandteil von Joseph Goebbels’ Propagandamaschinerie gewesen sei.<ref>Fritz Trümpi: Politisierte Orchester: Die Wiener Philharmoniker und das Berliner Philharmonische Orchester im Nationalsozialismus. Böhlau Verlag, Wien 2011, S. 257.</ref><ref>Rubrik Von Tag zu Tag. In: Tageszeitung Wiener Neueste Nachrichten, 22. Dezember 1939, S. 4; anno.onb.ac.at</ref><ref>Rubrik Kleiner Kunstspiegel. In: Wiener Neueste Nachrichten, 28. Dezember 1939, S. 5; anno.onb.ac.at</ref><ref name="DiePresse1">Das Neujahrskonzert und so manch unhaltbare Legende. diepresse.com, 29. Dezember 2015; abgerufen am 1. Jänner 2016.</ref> Ein Jahr später fand das Nachfolgekonzert erstmals am Neujahrstag statt. Die Liebe des Dirigenten Clemens Krauss zur Walzermusik, insbesondere der der Familie Strauss – „und wohl auch sein Drang zu großen Auftritten“<ref name="fono-forum"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wiener „Neujahrskonzert“ –Von Braun zu Gold gewalzert. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. August 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fonoforum.de Fono Forum; abgerufen am 1. Jänner 2016.</ref> – verbanden sich in seiner Person mit Goebbels’ Absicht, Wien als Stadt „des Optimismus, der Musik und der Geselligkeit“ zu inszenieren. Die ersten sechs Neujahrskonzerte – und nach dem Untergang des NS-Regimes weitere sieben – standen unter der Leitung von Clemens Krauss.

Weitere Konzerte zu Neujahr während der NS-Herrschaft

Trümpi belegt in seinem Buch Politisierte Orchester, dass in der Zeit des Nationalsozialismus – außerhalb der der Tradition verpflichteten Abonnement-Konzerte – die Zahl der Aufführungen von Werken der Strauss-Familie durch die Wiener Philharmoniker sprunghaft zunahm. Das Orchester war nach der Annexion Österreichs zwar Goebbels zugeordnet worden, diesem aber, anders als die Berliner Philharmoniker nicht unterstellt: Das Engagement für den NS-Staat war also von den Wiener Philharmonikern weitestgehend eigenbestimmt und eigenverantwortet. Trümpi zitiert aus einem Vertrag zwischen den Wiener Philharmonikern und der Reichsrundfunkgesellschaft:

„[…] das Orchester verpflichtet sich, Schwarzplatten-Aufnahmen für den Großdeutschen Rundfunk mit Wiener Musik, in erster Linie natürlich mit Werken Johann Strauß' mit einem, die Wiener Note besonders beherrschenden Dirigenten, zu machen“

Prot. KS, 7. Oktober 1940, HAWPh, A-Pr-030, 17.<ref>Hier zitiert nach: Fritz Trümpi: Politisierte Orchester: Die Wiener Philharmoniker und das Berliner Philharmonische Orchester im Nationalsozialismus. Böhlau Verlag, Wien 2011, S. 257.</ref>

Die NS-Machthaber hatten bereits vor der Zeit des Zweiten Weltkriegs die Idee entwickelt, „mittels so genannter ‚leichter Musik‘, die ‚Volksgemeinschaft‘ zu stärken“. Die „Moral an der Front und in der Heimat“ aufrechtzuerhalten, trat historisch erst ab etwa 1940/41 (also erst nach dem ersten Neujahrskonzert) dazu: Das erste Neujahrskonzert – noch nicht so bezeichnet – fand also in Wien zugunsten des Winterhilfswerkes des Deutschen Volkes statt, dem sich Zehntausende Wiener auch innerlich verpflichtet fühlten.

Seit dem 1. Jänner 1941 findet das Konzert am Neujahrstag statt und wird im Radio übertragen.<ref name="b944"/> Bis 1945 war es ein Benefizkonzert zugunsten der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude.<ref>Rubrik Kunst und Kultur. In: Tageszeitung Neuigkeits-Welt-Blatt, Wien, 22. Dezember 1940, S. 11.</ref> Die Zählung der Wiener Philharmoniker beginnt mit dem Konzert am Neujahrstag 1941.

Eine kritische Aufarbeitung der Geschichte des Konzerts und Orchesters fand ab 2013 statt.<ref name="b944"/>

Kontinuität nach 1945

Erst seit dem Dirigat von Josef Krips am 1. Jänner 1946 heißt dieses Konzert tatsächlich „Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker“. Josef Krips dirigierte bereits während der Direktion Clemens Krauss’ (1929–1934) an der Wiener Staatsoper. Als sogenannter „Halbjude“ durfte er während der NS-Zeit nicht mehr auftreten. Er übernahm die Neujahrskonzerte in den Jahren 1946 und 1947, danach dirigierte wieder Clemens Krauss.

In einer nach 1945 bisher einzigen Ausnahme fand das traditionelle Neujahrskonzert nicht am 1. Jänner statt: 1951 wurde es auf Grund des Todes von Bundespräsident Karl Renner am 31. Dezember 1950 auf den 14. Jänner 1951 verschoben.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Neujahrskonzert 1951. (Memento vom 16. Januar 2022 im Internet Archive) musikverein.at</ref>
Seit 31. Dezember 1952 wird das Programm des Neujahrskonzerts am Silvesterabend als Silvesterkonzert voraufgeführt. Am 30. Dezember 1962 wurde erstmals eine zweite Voraufführung angesetzt; diese war bis 1997 jeweils eine geschlossene Veranstaltung für Angehörige des österreichischen Bundesheeres, seit 1998 wird ein Teil der Karten verkauft.<ref>Neujahrskonzert – Tradition und Geschichte des Neujahrskonzerts. Wiener Philharmoniker; abgerufen am 9. Jänner 2022.</ref>

Internationalisierung

1959 fand die erste Fernsehübertragung statt, und damit setzte auch die Internationalisierung des Konzerts durch Eurovision ein, wobei es ab 1966 ebenfalls durch Intervision übertragen wurde und ab 1972 sich die regelmäßige Übertragung nach Übersee etablierte.<ref name="b944"/>

Der Blumenschmuck für das Neujahrskonzert war von 1980 bis 2013 traditionell ein Geschenk der italienischen Stadt Sanremo.<ref name="sanremo">Blumenschmuck beim Neujahrskonzert seit 25 Jahren aus San Remo. Rathauskorrespondenz vom 21. Oktober 2005. Stadt Wien, abgerufen am 15. November 2024.</ref> 2014 wurden die Blumen erstmals von den Wiener Philharmonikern zur Verfügung gestellt.<ref>Neujahrskonzert 2014: Floristen-Team begeisterte mit Frühlingsblumenschmuck. ots.at, APA-Meldung, 2. Jänner 2014: abgerufen am 5. Jänner 2015.</ref> Der Konzertsaal wird von den Floristen jedes Jahr mit rund 30.000 Blumen dekoriert, 2015 erstmals in Kooperation mit den Wiener Stadtgärten.<ref>Neujahrskonzert 2015: Blumenschmuck von den Wiener Stadtgärten. ots.at, Pressemeldung der Stadt Wien über APA, 22. Dezember 2014; abgerufen am 2. Jänner 2015.</ref>

2008 wurde erstmals live im Goldenen Saal getanzt, ebenso wieder 2011, als 15-jährige Eleven (Mädchen und Burschen) der Ballettschule der Wiener Staatsoper auftraten. 2014 haben Kathrin Menzinger und Vadim Garbuzov nach ihrer eigenen Choreographie im Saal zum Walzer An der schönen blauen Donau live getanzt.<ref>„Neujahrskonzert 2014“ live im ORF: Michael Beyer setzt Wiener Philharmoniker und Wiener Staatsballett in Szene. APA-Meldung, 7. Dezember 2013; abgerufen am 5. Jänner 2015.</ref>

Anlässlich des 75-Jahre-Jubiläums des Konzertes wurde 2015 die Edition Neujahrskonzert: Die gesamten Werke veröffentlicht, eine aus 23 Compact Discs bestehende Sammlung aller 319 Werke, die seit 1941 bei der Veranstaltung gespielt wurden.<ref name="ORF2015">Neujahrskonzert „fast etwas Heiliges“. orf.at, 29. Dezember 2015; abgerufen am 29. Dezember 2015.</ref>

Musikprogramm

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Der Löwenanteil der im Lauf der Jahrzehnte aufgeführten Kompositionen stammt von Johann Strauss (Sohn) (167 Opuszahlen), gefolgt von Werken seines Bruders Josef Strauss (87). Alle Angaben beziehen sich auf die Konzerte bis 2026. Es folgen Johann Strauss (Vater) (29) und der dritte der Brüder, Eduard Strauß (25). Während Johann d. J. und Josef Strauss seit 1941 im Musikprogramm präsent sind, werden die Werke des Vaters seit 1946, die von Eduard erst seit 1964 gespielt. Werke anderer Walzerkomponisten, wie Joseph Hellmesberger junior (16), Joseph Lanner (11) oder Carl Michael Ziehrer (10), werden seit dem Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 1961 regelmäßig ins Programm aufgenommen. Zusätzlich finden sich seit 1978 auch Werke musikalischer Jahresregenten, in diesem Jahr beginnend mit dem 150. Todestag von Franz Schubert, im Programm des Neujahrskonzertes. Seit 2025 stehen auch Werke weiblicher Komponisten auf dem Programm. Das erste Werk einer Frau beim Neujahrskonzert war der Ferdinandus-Walzer von Constanze Geiger.

In der Regel werden in einem Konzert nicht nur bekannte, sondern auch bis dahin in einem Neujahrskonzert nicht gespielte Werke in das Programm eingebunden. Bis in die 1980er-Jahre wurden sie nach Wiener Tradition auch als „Novitäten“ (bezogen auf das Neujahrskonzert) bezeichnet, dies ist seitdem unüblich geworden. Ausnahmen davon bilden die Neujahrskonzerte 1986 und 1987, in denen nur bereits aufgeführte Stücke auf dem Programm standen. Die bisher höchste Zahl von solchen „Novitäten“ bot das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2023 mit dreizehn (nach Angabe der Wiener Philharmoniker: vierzehn, was allerdings nicht zutrifft, siehe dort) neu aufgeführten Werken; dies ist allerdings auch der Tatsache geschuldet, dass die Neujahrskonzerte der 1940er und der frühen 1950er Jahre zehn, höchstens zwölf Musikstücke im gesamten Programm vorsahen.

Datei:Musikverein Goldener Saal.jpg
Der Große Saal

Der Ablauf folgt seit 1958 einer Tradition: Während bis 1957 Zugaben, in der Regel die kürzeren Musikstücke, je nach Stärke des Beifalls wiederholt wurden, wurde der 2. Teil des Neujahrskonzertes, das ab 1959 im Fernsehen und auch international übertragen wird, mit nur einer einzigen (freien) Zugabe beendet, die zwischenzeitlichen Wiederholungen entfielen. Die darauf folgende zweite Zugabe ist folgend seitdem der Walzer An der schönen blauen Donau von Johann Strauss (Sohn), op. 314 (1867). Dabei ist der Donauwalzer, eingeführt durch Clemens Krauss, seit dem Neujahrskonzert 1945 mit Ausnahme der Jahre 1947 sowie 1955 bis 1957 immer Zugabe eines Neujahrskonzertes gewesen.<ref name="D198">Kurt Dieman: Seid umschlungen, Millionen: Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Österreichischer Bundesverlag, Wien 1983, ISBN 978-3-215-05116-6, S. 198.</ref>

Als abschließende und damit dritte Zugabe wird – 1946, 1950 bis 1954 und seit 1958<ref name="D198" /> mit zwei Ausnahmen – traditionell der Radetzky-Marsch (Johann Strauss (Vater), op. 228, 1848), in einer instrumentell verdickten und adaptierten Bearbeitung von Leopold Weninger,<ref>Jeroen H.C. Tempelman: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />On the Radetzky March (Memento vom 19. November 2012 im Internet Archive) (PDF-Datei; 221 kB), Seite 5</ref> nicht im Original, gespielt. In diesem Zusammenhang wurde auch der Neujahrsgruß Prosit Neujahr mit eingebracht, bis er schließlich an den Auftakt des Donauwalzers rückte.

Als weiteres traditionelles Ritual gilt ab den späten 1980er-Jahren, da ohnehin der Walzer An der schönen blauen Donau in der Introduktion durch Beifall unterbrochen wurde und wird, dass dieser Gruß nunmehr nach dieser Unterbrechung erfolgt. Weitere Wünsche können sich anschließen: An dieser Stelle konnten am 1. Jänner 2007 Bulgarien und Rumänien von Zubin Mehta als Teil der Europäischen Union begrüßt werden. Danach wird der Walzer komplett aufgeführt.

Beim Radetzky-Marsch klatscht das Publikum traditionell im Takt nach Dirigat mit. 1975, aus Anlass des 150. Geburtstages von Johann Strauss (Sohn), entfiel er als Zugabe.<ref>Er wird zwar im Archiv der Wiener Philharmoniker als aufgeführt vermerkt, das Konzert endete aber mit dem Donauwalzer, siehe den Youtube-Beleg der Fernsehsendung.</ref> 2005 wurde der Radetzky-Marsch in Gedenken an die Opfer des Erdbebens vom 26. Dezember 2004 in Asien nicht gespielt. 2014 verzichtete Daniel Barenboim darauf, den vom Orchester gespielten Marsch zu dirigieren, und schüttelte stattdessen jedem Musiker die Hand. 2026 stieg Yannick Nézet-Séguin vom Podium und dirigierte den Marsch vom Saal aus, inmitten des Publikums.<ref>BR Klassik: Charmeoffensive mit Nézet-Séguin, 1. Jänner 2026</ref>

Die Aufnahmen des Konzertes (deren erste erschien 1975 unter dem Label „DECCA“ der Firma Teldec) waren von 2001 bis 2026 jedes Jahr auf Platz eins der österreichischen Album-Charts zu finden.<ref name="austriancharts">Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. austriancharts.at; abgerufen am 4. März 2015.</ref>

Fernsehübertragung

Seit 1959 wird das Konzert vom Österreichischen Rundfunk (ORF), der öffentlich-rechtlichen österreichischen Rundfunkanstalt, nicht nur im Radio, sondern mit seinem 2. Teil (nach der Konzertpause) auch im Fernsehen übertragen; die Übertragungen dauerten 75 Minuten. Erster technischer Leiter dieser Übertragungen war zwar Wilfried Scheib, von Anfang an war jedoch Hermann Lanske „die“ treibende Kraft, der mit immer neuen Ideen die Fernsehübertragungen ausgestaltete und sie perfektionierte.

Seit dem Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 1969 wird die Fernsehsendung in Farbe ausgestrahlt. Von Anfang an durch Eurovision übertragen, ist eine detaillierte öffentliche Statistik derzeit nur bis 1983 öffentlich verfügbar. Aus dieser ergibt sich, dass mit dem Neujahrskonzert 1966 die erste Übertragung in die damalig sozialistischen Länder (in Kooperation mit der Internationale Rundfunk- und Fernsehorganisation (Intervision), deren damaligen Fernsehverbund, an dem auch Österreich beteiligt war) erfolgte, das Neujahrskonzert 1970 wurde erstmals in einen nicht-europäischen Staat übertragen (Australien), nach einer Pause fanden ab dem erstmals umfangreiche Fernsehübertragungen nach Übersee statt (1972 waren dies Brasilien, Hongkong, Singapur und Taiwan), was ab da jedes Jahr erfolgte und Jahr für Jahr weiter ausgebaut wurde.<ref name="Dieman203">Kurt Dieman: Seid umschlungen, Millionen: Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Österreichischer Bundesverlag, Wien 1983, ISBN 978-3-215-05116-6, S. 203–204.</ref> Die Zahl der Länder, in die das Konzert übertragen wird, erhöhte sich von 46 im Jahr 2004<ref name="vienna.at 2004 v187">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 46 Länder übertragen Neujahrskonzert.] In: vienna.at. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Januar 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> auf bereits neunzig im Jahr 2013.<ref>Ljubiša Tošić: Daniel Barenboim: „Als man mich einlud, habe ich gezögert“. derstandard.at, 27. Dezember 2013; abgerufen am 27. Dezember 2013.</ref> Das Neujahrskonzert 2015 wurde nach Angaben der Wiener Philharmoniker in 92 Länder der Welt übertragen und von mehr als 50 Millionen TV-Zuschauern verfolgt.<ref name="wpnj2015"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Neujahrskonzert 2015 mit Zubin Mehta. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. Mai 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wienerphilharmoniker.at wienerphilharmoniker.at; abgerufen am 2. Jänner 2015.</ref> 2016 wurde das Neujahrskonzert nach ORF-Angaben erstmals auch nach Brasilien (eigentlich wieder, nach der einmaligen Übertragung von 1972<ref name="Dieman203" />), Pakistan und Vietnam übertragen,<ref name="ORF2015" /> seither sind weitere Länder hinzugekommen.

Die Produktion des Konzertes fand seit 1970 gemeinsam durch den ORF und das deutsche ZDF statt, seit 1991 ist der ORF alleiniger Produzent.

1961 wurden erstmals einzelne Musikstücke mit Ballettaufnahmen unterlegt. Es tanzten Mitglieder des Balletts der Volksoper Wien, die Choreographie übernahm die Ballettmeisterin Dia Luca.<ref>Kurt Dieman: Seid umschlungen, Millionen: Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Österreichischer Bundesverlag, Wien 1983, ISBN 978-3-215-05116-6, S. 169–170.</ref> Getanzt wurde zunächst live nach der originalen Musik, die direkt in den benachbarten Brahmssaal des Musikvereins übertragen wurde, wo die Aufnahmen der Balletttänzerinnen und -tänzer stattfanden, die wiederum durch geschickte Bildführung in Aufnahmen der Kassettendecke einblendet wurden (was bedeutet, dass die Ballettaufnahmen von Anfang an nur dem Fernsehzuschauenden zugängig waren). Ab 1963 wurde mit vorproduzierten Playback-Aufnahmen des Balletts gearbeitet.<ref>Kurt Dieman-Dichtl: Wiens goldener Klang. Geschichten um die Wiener Philharmoniker und ihr Neujahrskonzert. Amalthea, Wien 1996. ISBN 3-85002-391-5. S. 78.</ref> Seit 1987 gelegentlich auch wieder, wie bereits 1959 bis etwa Ende der 1960er Jahre praktiziert, wird auch live getanzt. Getanzt wird vom Wiener Staatsballett (entstanden aus der Fusion der früher unregelmäßig wechselnd auftretenden Ballettensembles von Wiener Staatsoper und Volksoper), dem Ballett der Bayerischen Staatsoper sowie von internationalen Gaststars. Als Untermalung der Fernsehübertragung werden bei manchen Werken auch thematisch zugehörige Bilder oder Filmsequenzen, wie etwa aus dem Schloss Schönbrunn, für die Fernsehzuschauenden eingeblendet.

Seit 1991 strahlt der ORF das Konzert in voller Länge aus. Weil die Tempi in den verschiedenen Aufführungen (Voraufführung, Generalprobe, Konzert) variieren können, ist die Pause in den einzelnen Aufführungen teilweise unterschiedlich lang: Sie wird deshalb mit einem längenflexiblen, rund 25-minütigen Pausenfilm überbrückt, der speziell für das Neujahrskonzert gedreht wird.<ref>TV-Media: Prosit Neujahr: Riccardo Muti dirigiert das 60. TV-Neujahrskonzert. app.myreadit.com, TV-Media, Ausgabe 1/2018, S. 8–11; abgerufen am 1. Jänner 2018.</ref> Dieser Pausenfilm wurde bislang von Regisseuren wie Felix Breisach, Georg Riha, Hannes Rossacher, Werner Boote, Patrick Pleisnitzer, Gernot Friedel und Anton Reitzenstein in Szene gesetzt, mit dem Anliegen, Österreich mit seinen Kulturschätzen und Naturgütern zu präsentieren. Der Film muss ohne Worte verständlich sein, da auch dieser weltweit gesehen wird, wobei er nicht von allen Stationen übernommen wird.<ref>„Backstage – Das Neujahrskonzert 2014“: Felix Breisachs ORF-Film zur Konzertpause blickt hinter die Kulissen.ots.at, APA-Meldung, 19. Dezember 2013; abgerufen am 7. Jänner 2015.</ref> Aufgrund der weltweiten Übertragung ist der Wiedereinstieg in den zweiten Teil seit Beginn an, 1959, zeitlich fixiert.

Die Bildregie führte bisher am längsten Hermann Lanske, der für 21 Neujahrskonzerte (1959–1979) verantwortlich zeichnete und kurz vor der Aufführung des Neujahrskonzertes 1980 während einer Probe für dieses kollabierte und auf dem Transport ins Krankenhaus verstarb. Ihm folgten Clemens Viller (1980, dieser allerdings als bisheriger Assistent und nunmehr Verantwortlicher durch den plötzlichen Tod von Hermann Lanske) und anschließend Hugo Käch (ab 1981). Die Bildregie führte schließlich 1989, von 1991 bis 2009 und im Jahre 2011 der englische Regisseur Brian Large. 2010 und 2012 wurde diese Aufgabe von Karina Fibich übernommen, 2014 bis 2017, 2020 und schließlich 2022 bis 2025 von Michael Beyer. 2018, 2019 und 2021 zeichnete Henning Kasten verantwortlich.<ref name="vater-tochter-koll">Vater und Tochter spielen bei Neujahrskonzert. orf.at, 27. Dezember 2014; abgerufen am 2. Jänner 2015.</ref><ref>„Neujahrskonzert 2014“ live im ORF: Michael Beyer setzt Wiener Philharmoniker und Wiener Staatsballett in Szene. ots.at, APA-Meldung, 10. Dezember 2013; abgerufen am 5. Jänner 2015.</ref><ref name="vorbereitungen2016">„Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker“ 2016 im ORF: Vorbereitungen zur 58. Live-Übertragung begonnen. ots.at, APA-Meldung, 22. Dezember 2015; abgerufen am 22. Dezember 2015.</ref>

Seit 2023 wird das Konzert für die ORF- und ZDF-Zuschauer von Teresa Vogl kommentiert.<ref>Neujahrskonzert erstmals mit Chormädchen. wien ORF at, 1. Januar 2023, abgerufen am 1. Januar 2023 (Agenturen red).</ref> Von 2008 bis 2022 wurde das Konzert im deutschsprachigen Fernsehen von Barbara Rett kommentiert, die damit die Nachfolge von Ernst Grissemann antrat, der das Konzert zuvor 25 Jahre lang als Kommentator begleitet hatte.<ref>Klassisch-elegantes Neujahrskonzert 2008. wien.orf.at, 1. Jänner 2008; abgerufen am 12. Juli 2025.</ref> Weitere Neuerung war 2010, dass der ORF erstmals in HDTV und im Internet als Live Stream übertrug.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Französisch-italienische Liebeserklärung: "Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker". (Memento vom 12. Januar 2012 im Internet Archive) Neujahrskonzert 2010 „in ORF 2 in HD, auf Ö1 und als Live-Stream“. programm.orf.at, 1. Jänner 2010; abgerufen am 2. Jänner 2011</ref>

Dirigenten

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 from:1991  till:1992 shift:($dx,$dy)    color:ITA	   text:Claudio Abbado
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 from:2026  till:2027 shift:($dx,$dy)    color:CDN	   text:Yannick Nézet-Séguin  
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Italien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Claudio Abbado (1933–2014) 1988, 1991
ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg/IsraelDatei:Flag of Israel.svg Daniel Barenboim (* 1942) 2009, 2014, 2022
OsterreichÖsterreich Willi Boskovsky (1909–1991) 19551979, 1980 (Voraufnahme Balletteinspielung)
VenezuelaDatei:Flag of Venezuela.svg Gustavo Dudamel (* 1981) 2017
OsterreichÖsterreich Nikolaus Harnoncourt (1929–2016) 2001, 2003
Lettland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Mariss Jansons (1943–2019) 2006, 2012, 2016
OsterreichÖsterreich Herbert von Karajan (1908–1989) 1987
OsterreichÖsterreich Carlos Kleiber (1930–2004) 1989, 1992
OsterreichÖsterreich Clemens Krauss (1893–1954) 1939, 19411945, 19481954
OsterreichÖsterreich Josef Krips (1902–1974) 1946, 1947
Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Lorin Maazel (1930–2014) 1980 (Live-Übertragung), 19811986, 1994, 1996, 1999, 2005
IndienDatei:Flag of India.svg Zubin Mehta (* 1936) 1990, 1995, 1998, 2007, 2015
Italien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Riccardo Muti (* 1941) 1993, 1997, 2000, 2004, 2018, 2021, 2025
Lettland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Andris Nelsons (* 1978) 2020
KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Yannick Nézet-Séguin (* 1975) 2026
JapanJapan Seiji Ozawa (1935–2024) 2002
Frankreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Georges Prêtre (1924–2017) 2008, 2010
RusslandRussland Tugan Sochijew (1977) 2027
DeutschlandDeutschland Christian Thielemann (* 1959) 2019, 2024
OsterreichÖsterreich Franz Welser-Möst (* 1960) 2011, 2013, 2023


Der zum Zeitpunkt des Dirigats jüngste Dirigent war Gustavo Dudamel (35 J., 2017), der zu diesem Zeitpunkt älteste Georges Prêtre (85 J., 2010).

Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 1980 wurde von Lorin Maazel live dirigiert. Gleichwohl hatte Willi Boskovsky die Voreinspielungen der Ballettaufzeichnungen mit den Wiener Philharmonikern dirigiert, die im Frühsommer aufgenommen wurden und in der Fernsehübertragung im Playback eingespielt wurden. Korrekterweise hat dieses Neujahrskonzert in der Fernsehaufzeichnung demzufolge zwei Dirigenten, Willi Boskovsky und Lorin Maazel – als bisher einziges aller Neujahrskonzerte.<ref>Kurt Dieman: Seid umschlungen, Millionen: Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Österreichischer Bundesverlag, Wien 1983, ISBN 978-3-215-05116-6, S. 170.</ref>

Weitere Neujahrskonzerte Wiener Orchester

Traditionell wird am 30. und 31. Dezember und am 1. Jänner die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven von den Wiener Symphonikern im Wiener Konzerthaus aufgeführt.

Das Wiener Hofburg Orchester veranstaltet am 31. Dezember und 1. Jänner in den prunkvollen Sälen der Wiener Hofburg seine traditionellen Silvester- und Neujahrskonzerte. Das Programm setzt sich aus den bekanntesten Melodien der Walzer- und Operettenmusik von Johann Strauss (Sohn), Emmerich Kálmán, Franz Lehár und Opernarien von Wolfgang Amadeus Mozart zusammen.

Parallel zu den Konzerten der Wiener Philharmoniker gab es früher auch am Abend des 31. Dezember und 1. Jänner das Neujahrskonzert des Vienna Art Orchestra (1977–2010) unter dem Titel „All that Strauss“ im Wiener Club „Porgy & Bess“.

Seit 1994 bestreitet das Symphonieorchester der Volksoper Wien das Neujahrskonzert in der Suntory Hall von Tokio. Das Programm, bestehend aus Wiener Tänzen und Märschen, wird alljährlich – vor der Abreise des Orchesters nach Fernost – am 27. Dezember im burgenländischen Oberschützen gespielt.<ref>Des Cis. Ö1, 13. November 2017.</ref>

Im Wiener Ehrbar-Saal wird seit 2024 eine feministische Variante des Neujahrskonzerts veranstaltet. La Philharmonica ist ein Kammermusik-Ensemble bestehend aus sechs weiblichen Mitgliedern der Wiener Philharmoniker – klassische Streichquartett-Besetzung, Klarinette und Fagott – sowie einer Kontrabassistin als Gast, Anna Grundmann-Bernau. 2024 war das Programm ausschließlich Komponistinnen gewidmet, seit 2025 werden halbe/halbe Werke weiblicher und männlicher Komponisten vorgestellt. Maßgeblich an der Konzeption beteiligt war die ORF-Redakteurin Irene Suchy, für die Arrangements konnte Ursula Erhart-Schwertmann gewonnen werden. Zu den Komponistinnen, die im Ehrbar-Saal vorgestellt wurden, zählten Leopoldine Blahetka, Gisela Frankl, Constanze Geiger, Mathilde Kralik, Anna von Stubenberg und Josephine Weinlich.<ref>Neujahrskonzert der Komponist:innen. ehrbarsaal.at; abgerufen am 1. Januar 2025.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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Liste der aufgeführten Kompositionen

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