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Neno Ašćerić

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Basketballspieler
Basketballspieler
Neno Ašćerić
Neno Ašćerić als Coach der österreichischen Basketball-Nationalmannschaft
Spielerinformationen
Voller Name Nedeljko Ašćerić
Spitzname Neno
Geburtstag 29. August 1965 (60 Jahre und 272 Tage)
Geburtsort Šašinci, Jugoslawien
Größe 198 cm
Position Flügelspieler
Vereine als Aktiver
0 0 0–1985 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Sloboda Šašinci
1985–1987 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Srem Sremska Mitrovica
1987–1988 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Bačka Palanka
1988–1989 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Nap Novi Sad
1989–1998 OsterreichÖsterreich UKJ St. Pölten
1998–2000 FrankreichFrankreich PSG Racing Paris
000002000 Jugoslawien Bundesrepublik 1992Datei:Flag of Yugoslavia (1992–2003).svg KK Roter Stern Belgrad
2000–2003 FrankreichFrankreich Le Mans Sarthe Basket
2003–2005 FrankreichFrankreich Hyères Toulon Var Basket
2005–2006 FrankreichFrankreich JA Vichy
000002006 OsterreichÖsterreich UKJ St. Pölten
Nationalmannschaft
1996–2001 Österreich 22 Spiele
Vereine als Trainer
0 000 2007 FrankreichFrankreich JL Bourg-en-Bresse
2007–2008 FrankreichFrankreich Saint Quentin BB
2008–2009 MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Lechugueros de Leon
2010–2012 OsterreichÖsterreich Oberwart Gunners
0 000 2012 DeutschlandDeutschland Oettinger Rockets Gotha
2012–2013 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Szolnoki Olaj KK
0 000 2014 OsterreichÖsterreich BC Zepter Vienna
2015–2017 FrankreichFrankreich Lille Metropole Basket
0 000 2017 FrankreichFrankreich Hermine de Nantes
2020–2024 FrankreichFrankreich ALM Évreux Basket
Nationalmannschaft als Trainer
2008–2013 OsterreichÖsterreich Österreich
seit 2025 0 Guinea-aDatei:Flag of Guinea.svg Guinea

Nedeljko „Neno“ Ašćerić (* 29. August 1965 in Šašinci, Jugoslawien) ist ein österreichischer Basketballtrainer und ehemaliger -spieler. Als Spieler gewann der Small Forward fünf österreichische Meistertitel sowie drei Titel im österreichischen Cup mit UKJ St. Pölten. Nach der Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft im Jahr 1995 bestritt Ašćerić bis 2001 22 Spiele für die österreichische Nationalmannschaft, für die er von 2008 fünf Jahre lang als Nationaltrainer fungierte.

Karriere

Als Spieler

Der gebürtige Serbe begann seine Karriere in Jugoslawien, wo er bis von 1985 bis 1989 für mehrere Vereine aus der zweiten Division tätig war. 1989 wechselte Ašćerić in die österreichischen Bundesliga zu UKJ St. Pölten. In St. Pölten verbrachte Ašćerić seine sportlich erfolgreichste Zeit. Zwischen 1993 und 1998 gewann er fünf Meistertitel sowie dreimal den Cup. 1997 wurde er darüber hinaus als „Spieler des Jahres“ der Bundesliga ausgezeichnet.

Ašćerić wechselte 1998 zu Paris Basket Racing nach Frankreich. In den folgenden Jahren spielte er für mehrere Vereine der französischen Ligue Nationale de Basket sowie für Roter Stern Belgrad. Mit 41 Jahren beendete Ašćerić im Herbst 2006 nach einem kurzen Intermezzo als spielender Co-Trainer seine Karriere als Spieler bei UKJ St. Pölten.<ref>ÖBV-Teamchef Asceric neuer Coach in Oberwart. In: Oe24.de. 6. Februar 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 15. August 2025.</ref>

Als Trainer

Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn war Ašćerić Trainer von Jeunesse laïque aus Bourg-en-Bresse in der ersten französischen Liga LNB Pro A und für den Basketballklub aus Saint-Quentin in der zweiten Liga Pro B. Im Dezember 2008 übernahm er den mexikanischen Verein Lechugueros de Leon, gewann 16 von 22 Spielen und führte die Mannschaft in die Meisterrunde.<ref>Neno Asceric sorgte in Mexiko für Furore. In: Sportlive.at. 16. Februar 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. September 2015; abgerufen am 6. Februar 2010.</ref>

2008 wurde er Trainer der österreichischen Basketballnationalmannschaft. Im Februar 2010 übernahm er darüber hinaus den Posten des Cheftrainers des österreichischen Bundesligisten Oberwart Gunners, mit denen er in der Spielzeit 2010/11 österreichischer Meister werden konnte und seinen ersten Titelgewinn als Trainer feierte. Trotz eines laufenden Vertrages trat er nach dem Ausscheiden in den Viertelfinal-Play-offs eine Spielzeit später von seinem Amt in Oberwart zurück.

Ende November 2012 wurde Ašćerić Cheftrainer beim deutschen Zweitligisten Oettinger Rockets Gotha.<ref>Wolfgang Gleichmar: Asceric gibt Debüt als Trainer der Oettinger Rockets Gotha. In: Thüringer Allgemeine. 30. November 2012, abgerufen am 15. August 2025.</ref> Er übernahm die Mannschaft auf dem 14. Tabellenplatz, nachdem der bisherige Trainer Marko Simić von seinem Amt zurückgetreten war, und blieb jedoch kaum eine Woche, bevor er wieder um Auflösung des Vertrages bat. Im Dezember 2012 unterschrieb er dann einen Vertrag beim ungarischen Meister Olaj KK aus Szolnok, der auch als Gastmannschaft in der ABA-Liga spielte.<ref>Megvan a Szolnoki Olaj új edzője. In: 24.hu. 5. Dezember 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 15. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jänner 2013 wurde Ašćerić von Werner Sallomon als neuer Trainer der österreichischen Nationalmannschaft abgelöst. Sowohl den ungarischen Pokaltitel als auch die Meisterschaft musste Szolnok 2013 jedoch an Alba Fehérvár hergeben. Nach einem mäßigen Saisonauftakt mit Szolnok in der ungarischen Meisterschaft und in der ABA-Liga beendete man Ašćerić’ Vertrag in Ungarn nach ziemlich genau einem Jahr im Dezember 2013<ref>Férfi kosár: Ascericcsel szerződést bontottak Szolnokon. In: Nemzetisport. 11. Dezember 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 15. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und er wurde Anfang Februar 2014 Nachfolger von Darko Russo beim österreichischen Meister und Titelverteidiger BC Zepter Vienna.<ref>Ex-Teamchef Asceric neuer BC-Vienna-Trainer. In: Kleine Zeitung. 6. Februar 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. September 2014;.</ref>

Im Januar 2015 wurde er Cheftrainer des französischen Zweitligisten Lille Metropole Basket.<ref>Génial de travailler avec Neno Asceric. In: L'Aisne Nouvelle. 4. Mai 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 15. August 2025.</ref> Er blieb bis zum Ende der Saison 2016/17 im Amt und wechselte dann innerhalb der Liga zu Hermine de Nantes.<ref>Neno Asceric, l'entraineur de Lille, signe à Nantes. In: La Voix du Nord. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 15. Februar 2024.</ref> In Nantes wurde er am Jahresende 2017 entlassen. Er hatte mit der Mannschaft im vorherigen Verlauf der Saison 2017/18 drei Siege geholt und sieben Partien verloren.<ref>Nantes basket Hermine: L'entraîneur Neno Asceric est écarté. In: 20 Minutes. 21. Dezember 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 2. März 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Anfang März 2020 wurde er als Trainer eines weiteren Zweitligisten Frankreichs, ALM Évreux Basket, vorgestellt.<ref>Arrivée de Nedeljko Ašćerić. In: ALM Basket Évreux. 1. März 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 2. März 2020.</ref> Ašćerić wurde im März 2024 in Évreux entlassen, die Mannschaft stand zu diesem Zeitpunkt auf einem Abstiegsplatz.<ref>Basket : Neno Ašćerić, l'entraîneur de l'ALM Évreux, suspendu par le club de Pro B. In: France Bleu. 12. März 2024, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 12. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Februar 2025 trat er das Amt des Nationaltrainers Guineas an.<ref>Neno Asceric nommé sélectionneur de la Guinée, Alpha Diallo devrait décliner la convocation. In: Bebasket.fr. 20. Februar 2025, abgerufen am 20. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er betreute die Mannschaft bei der Afrikameisterschaft 2025.<ref>Qui a illuminé la journée d'ouverture de l'AfroBasket 2025? Diallo, Amin, Gueye ou quelqu'un d'autre? In: FIBA. 13. August 2025, abgerufen am 15. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erfolge als Spieler

  • Fünffacher österreichischer Meister mit UKJ St. Pölten (1993, 1995, 1996, 1997, 1998)
  • Dreifacher österreichischer Pokalsieger mit UKJ St. Pölten (1994, 1996, 1998)
  • Spieler des Jahres 1997
  • Allstar-Team 1997

Erfolge als Trainer

Persönliches

Sein Sohn Luka Ašćerić wurde ebenfalls Berufsbasketballspieler.<ref>Verstärkungen für Traiskirchen. In: La Ola. 2. Juli 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 15. August 2025.</ref>

Weblinks

Commons: Nedeljko Ašćerić – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />