Naturschutzgebiet Gägelower See
Lage des NSG in Mecklenburg-Vorpommern |
Das Naturschutzgebiet Gägelower See ist ein Naturschutzgebiet südwestlich der namensgebenden Ortschaft Gägelow, nördlich der Bundesstraße 192 zwischen Goldberg und Sternberg.
Das Gebiet wurde am 5. Januar 1983 unter Schutz gestellt und im Jahr 1999 erweitert. Es soll der eutrophe Gägelower See mit breiter Verlandungszone, Röhrichten, Hochstauden und Gebüschen geschützt werden. Der See stellt ein wichtiges Brut- und Rastgebiet für Wasservögel und Limikolen dar. Die Ursache der starken Wasserstandsschwankungen konnte bisher nicht geklärt werden.
Der Gebietszustand wird als befriedigend angesehen, da durch wasserwirtschaftliche Anlagen die den See umgebenden Bereiche entwässert werden.
Es gibt keine Wege im Schutzgebiet. Einblicke sind von der Beobachtungsplattform an der Straße von Gägelow nach Holzendorf möglich.
Das Naturschutzgebiet liegt im Naturpark Sternberger Seenland und befindet sich im Eigentum der Stiftung Umwelt und Naturschutz M-V.<ref>Stiftungseigene Flächen (siehe Nr. 32)</ref>
Literatur
- Gägelower See 124. In: Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete in Mecklenburg-Vorpommern. Demmler-Verlag, Schwerin 2003, ISBN 3-910150-52-7, S. 508 f.
Weblinks
- NSG-Verordnung
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gebietsvorstellung im Landesportal M-V ( vom 27. Oktober 2007 im Internet Archive)
- <ref name="DE-MV_UK">Kartenportal Umwelt des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern (Hinweise) mit Geodaten</ref>
Einzelnachweise
<references />
Alte Elde bei Kuppentin | Binnensalzwiese bei Sülten | Blaues Wasser | Boissower See und Südteil des Neuenkirchener Sees | Bolzer See | Brantensee | Bretziner Heide | Daschower Moor | Dünenkiefernwald am Langhagensee | Durchbruchstal der Warnow und Mildenitz | Döpe | Fischteiche in der Lewitz | Friedrichsmoor | Gägelower See | Gehlsbachtal | Görslower Ufer | Grambower Moor | Großer und Kleiner Serrahn | Großes Moor bei Darze | Jellen | Kläden | Klädener Plage und Mildenitz-Durchbruchstal | Klinker Plage | Krummes Moor | Langenhägener Seewiesen | Marienfließ | Moorrinne von Klein Salitz bis zum Neuenkirchener See | Nieklitzer Moor | Niendorfer-Bernstorfer Binnensee | Nordufer Langhagensee und Kleiner Langhagensee | Nordufer Plauer See | Paschensee | Pipermoor/Mühlbachtal | Plauer Stadtwald | Quaßliner Moor | Ramper Moor | Sabelsee | Schaalelauf | Sonnenberg | Stecknitz-Delvenau | Strangen | Techin | Töpferberg | Trockenhänge am Petersberg | Trockenhänge bei Jülchendorf und Schönlager See | Upahler und Lenzener See | Wallmoor | Wangeliner See | Warnowseen | Warnowtal bei Karnin | Weißes Moor | Wüstemoor am Blanksee
Ehemalige Naturschutzgebiete: Binnendünen bei Klein Schmölen | Bollenberg bei Gothmann | Elbdeichvorland | Elbhang Vierwald | Krainke von Quelle bis Mündung in die Sude | Löcknitztal-Altlauf | Rögnitzwiesen bei Neu Lübtheen | Rüterberg | Schaaleniederung von Zahrendorf bis Blücher | Sudeniederung zwischen Boizenburg und Besitz | Togerwiesen bei Garlitz Vorlage:Klappleiste/Ende
Koordinaten: 53° 41′ 7,2″ N, 11° 53′ 28,8″ O
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