Naturschutzgebiet Ahrenshäger See
Naturschutzgebiet Ahrenshäger See
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Infotafel im Naturschutzgebiet Ahrenshagener See | ||||||
| Lage | Nordöstlich von Krakow im mecklenburgischen Landkreis Rostock | |||||
| Fläche | 41 ha | |||||
| Kennung | LU MV 227 (PDF; 217 kB) | |||||
| WDPA-ID | 162050 | |||||
| Natura-2000-ID | {{#property:p3425}} | |||||
| Geographische Lage | 53° 40′ N, 12° 17′ O
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| Meereshöhe | von 55 m bis 85 m | |||||
| Einrichtungsdatum | 1. Oktober 1990 | |||||
| Verwaltung | LUNG | |||||
Das Naturschutzgebiet Ahrenshäger See ist ein 41 Hektar großes Naturschutzgebiet in Mecklenburg-Vorpommern drei Kilometer nordöstlich von Krakow am See. Die Unterschutzstellung erfolgte am 1. Oktober 1990. Das Schutzgebiet umfasst den Ahrenshäger See mit angrenzendem Verlandungsgürtel und einem Moor am Nordufer des Krakower Sees.
Der aktuelle Gebietszustand wird als gut eingeschätzt. Störend wirkt sich die gelegentlich – unerlaubt – durchgeführte Angelnutzung aus. Das Seeufer kann von der Landstraße Krakow–Teterow eingesehen werden, die unmittelbar nördlich an den See grenzt. Hinweistafeln informieren über das Gebiet.
Das Naturschutzgebiet ist Bestandteil des FFH-Gebietes Nebeltal mit Zuflüssen, verbundenen Seen und angrenzenden Wäldern.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Standarddatenbogen FFH-Gebiet Nebeltal mit Zuflüssen, verbundenen Seen und angrenzenden Wäldern (PDF; 59 kB) ( des Vorlage:IconExternal vom 23. Oktober 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Geschichte
Der Ahrenshäger See geht auf eine isoliert liegende Toteisform zurück, die während der letzten Eiszeit entstand. Er ist ein Quellsee, der von kalkhaltigem Grundwasser gespeist wird und heute Wassertiefen bis zu acht Metern aufweist. Noch auf der Wiebekingschen Karte aus dem Jahr 1786 ist ein Zufluss aus einem nördlich gelegenen Moor verzeichnet. Dieser wurde durch den Straßenbau zugeschüttet. Eine Siedlung am Nordostufer des Sees wurde im Laufe der Zeit wieder aufgegeben. In den 1960er Jahren wurden auf mineralischen Standorten vereinzelt Fichten gepflanzt. Der See wird regelmäßig von Fischern genutzt.
Pflanzen- und Tierwelt
Der nährstoffarme See weist noch umfangreiche Grundrasen mit Armleuchteralgen auf. Ein schmaler Gehölzsaum mit Erlen, Birken und Weiden umgibt den See. Das Moor im westlichen Gebietsteil ist mit Sumpfporst, Erlen, Birken, Torfmoosen, Moosbeere, Sumpfkalla, Trunkelbeere und Heidelbeere bedeckt.<ref>Biotopbogen Bruchwald am Ahrenshagener See (PDF; 20 kB)</ref> Große Bestände von Wasserfeder finden sich in Entwässerungsgräben. Auf Mineralboden wachsen Eichen und Hasel sowie auf den umliegenden Hängen Rotbuchen und Kiefern.<ref>Biotopbogen Seggenreiches Gehölz östlich v. Ahrenshäger See (PDF; 18 kB)</ref> Brutvögel im Gebiet sind Mittelspecht, Schwarzspecht und Kleinspecht, Hohltaube, Waldlaubsänger, Kleiber, Kernbeißer, Gartenbaumläufer sowie Trauer- und Zwergschnäpper. Wasserfledermaus und Siebenschläfer sind Vertreter der Säugetiere.
Literatur
- Ahrenshäger See 227. In: Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete in Mecklenburg-Vorpommern. Demmler-Verlag, Schwerin 2003, ISBN 3-910150-52-7, S. 542 f.
Weblinks
- <ref name="DE-MV_UK">Kartenportal Umwelt des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern (Hinweise) mit Geodaten</ref>
Einzelnachweise
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Ahrenshäger See | Beketal | Binsenbrink im Teterower See | Bockhorst | Breeser See | Brooksee | Conventer See | Cossensee | Dammer Postmoor | Durchbruchstal der Warnow und Mildenitz | Ehmkendorfer Moor | Entenmoor Moitin | Freienholz | Göldenitzer Moor | Gramstorfer Berge | Griever Holz | Groß Potremser Moor | Großes Holz | Gruber Forst | Gültzsee | Gutower Moor und Schöninsel | Hohe Burg und Schwarzer See | Hütter Klosterteiche | Kösterbeck | Krakower Obersee | Maibachtal | Nebel | Peetscher See | Recknitzwiesen | Reppeliner Bachtal | Ribnitzer Großes Moor | Riedensee | Rugenseemoor | Schlichtes Moor | Stegendieksbach | Teterower Heidberge | Teufelsmoor bei Horst | Teufelssee bei Thelkow | Trebeltal | Unteres Warnowland | Upahler und Lenzener See | Wüste und Glase | Wustrow | Zehlendorfer Moor Vorlage:Klappleiste/Ende
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