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Natriumoxid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Na2O)
Kristallstruktur
Struktur von Natriumoxid
Vorlage:Farbe Na+ 0 Vorlage:Farbe O2−
Allgemeines
Name Natriumoxid
Andere Namen
Verhältnisformel Na2O
Kurzbeschreibung

weißes Pulver<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 215-208-9
ECHA-InfoCard 100.013.827
PubChem 73971
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 61,98 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

2,27 g·cm−3<ref name="GESTIS" />

Schmelzpunkt

1275 °C (Sublimation)<ref name="roempp">Eintrag zu Natriumoxide. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Löslichkeit

zersetzt sich in Wasser<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 314
EUH: 014
P: 280​‐​301+330+331​‐​303+361+353+315​‐​305+351+338+310​‐​304+340<ref name="GESTIS" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Natriumoxid ist ein Oxid des Natriums mit der Summenformel Na2O.

Herstellung

Es kann direkt aus den Elementen gewonnen werden. Hierbei ist es jedoch erforderlich, die Stöchiometrie der Reaktion sowie die Temperatur zu beachten, da sonst bei Sauerstoffüberschuss auch Natriumperoxid und Natriumhyperoxid gebildet werden.<ref name="wiberg1" />

<chem>4Na + O2 -> 2Na2O</chem>

Die Reaktion wird in einem Temperaturbereich von 150 – 200 °C durchgeführt. Höhere Temperaturen begünstigen die Bildung von Natriumperoxid.

Eine weitere Möglichkeit ist durch die Umsetzung von flüssigem Natrium mit Natriumnitrat gegeben.

<chem>10Na + 2NaNO3 -> 6Na2O + N2</chem>

Reines Natriumoxid kann durch die Reaktion von Natriumazid mit Natriumnitrat gewonnen werden.<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band II, Ferdinand Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 951.</ref>

<chem>5NaN3 + NaNO3 -> 3Na2O + 8N2</chem>

Ebenfalls möglich ist die Reaktion von Natriumhydroxid und Natrium.<ref name="brauer" />

<chem>2NaOH + 2Na -> 2Na2O + H2</chem>

Eigenschaften

Es handelt sich um einen farblosen Feststoff, der in einer Antifluoritstruktur kristallisiert.<ref name="roempp" /> Natriumoxid reagiert heftig mit Wasser unter Bildung von Natriumhydroxid<ref name="roempp" />

<chem>Na2O + H2O -> 2NaOH</chem>

Die Standardbildungsenthalpie von Natriumoxid beträgt ΔHf0 = −418 kJ/mol.<ref name="wiberg1">A. F. Holleman, E. Wiberg, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 101. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 1995, ISBN 3-11-012641-9, S. 1173–1176.</ref>

Verwendung

Natriumoxid wird als Ätzmittel bei der Glasherstellung, zur Polymerisation und als Trockenmittel zum Trocknen organischer Lösemittel verwendet.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

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