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Montfoort

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Lage und Wirtschaft

Montfoort liegt im Südwesten der Provinz Utrecht in einer malerischen Polderlandschaft. Es liegt 8 km von der nächsten Autobahn, der A 12 UtrechtDen Haag, entfernt. Die nächsten Bahnhöfe sind Utrecht Centraal und Woerden.

Die Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft, dem damit zusammenhängenden Handel und Kleingewerbe und in zunehmendem Maße vom Tourismus. Viele Einwohner pendeln täglich zur Arbeit in die Stadt Utrecht.

Ortsteile

  • Die Kleinstadt Montfoort, Sitz der Gemeindeverwaltung.
  • Das Dorf Linschoten.
  • Die Weiler Achthoven-West, Achthoven-Oost, Blokland, Cattenbroek, Mastwijk und Willeskop.

Geschichte

Um 1170 entstand die erste Besiedlung des Gebietes der jetzigen Gemeinde Montfoort rund um ein Schloss gleichen Namens. Der Name stammt vom Lateinischen „Mons Fortis“, das „starker Berg“ bedeutet. Die Schlossherren aus dem Geschlecht De Rover, welche unter dem Namen Van Montfoort firmierten, waren Burggrafen, die in der Gegend eine erhebliche Macht ausübten. Die Siedlung um das Schloss erhielt 1329 das Stadtrecht. Regelmäßig gab es Konflikte mit dem Landesherrn, dem Utrechter Bischof. Das führte u. a. im Jahr 1387 zu einer Belagerung und Einnahme Montfoorts durch Truppen des Bischofs. Inzwischen hatten sich im Gebiet von Linschoten, das 1172 erstmals urkundlich erwähnt wurde, vier Herren ein eigenes Schloss gebaut, und Bauern hatten sich vom Landesherrn ein Stück Sumpfland erworben, das, nachdem sie es urbar gemacht hatten, ihr Eigentum wurde. Ein solcher Vertrag hieß – wie das neu gewonnene Land – ein cope (Niederländisch: koop; Deutsch: Kauf). Ortsnamen wie Willeskop erinnern noch daran.

Im Jahr 1544 gründete der Orden der Johanniter hier eine commanderij (Kommende) mit Kirche: Siehe das Malteserkreuz in der Stadtflagge. Die Stadt Montfoort geriet Ende des 16. Jahrhunderts in Konflikt mit dem Burggrafen, als sich die Stadt zur Reformation bekannte, der Burggraf jedoch katholisch blieb.

Im Jahr 1629 wurde Montfoort von einem riesigen Feuer nahezu völlig zerstört; 1634 wurde die (jetzt protestantische) Kirche neu eröffnet. Der letzte Burggraf musste 1648 zurücktreten, weil er bankrott war. Im Jahr 1672, als Holland von den Franzosen angegriffen wurde, brannten diese u. a. das Montfoorter Schloss nieder. Danach kamen die Montfoorter mühsam durch das 18. und 19. Jahrhundert; man lebte u. a. von der Herstellung von Knöpfen und Schiffstauen. Später war die Backsteinindustrie von Bedeutung.

Politik

Die Lokalpartei Lokaal Montfoort konnte die Kommunalwahl im Jahr 2022 mit rund 29 Prozent gewinnen und damit erstmals seit ihrer Gründung zur Wahl 2018 den Ausgang für sich entscheiden.

Gemeinderat

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Der Gemeinderat in Montfoort setzt sich seit 1982 folgendermaßen zusammen:

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Lokaal Montfoort 2 4
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ChristenUnie 1 2 1 1 1 1
RPF 1
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Progressief Montfoort 3 3
Protestants Christelijk Montfoort 1
Gesamt 13 13 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15

Vorlage:Sitzverteilung

Anmerkungen

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Sehenswürdigkeiten

  • IJsseltor, das einzig übriggebliebene Stadttor
  • Kirche aus dem 17. Jahrhundert
  • Überbleibsel der commanderij der Johanniter
  • schmale Straße entlang des Flüsschens Linschoten mit den vielen malerischen Bauernhöfen, die das Dorfbild von Linschoten prägen
  • Polderlandschaft mit einigen der typisch holländischen Windmühlen, sehr geeignet für eine Radtour

Söhne und Töchter des Orts

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeinden der Provinz Utrecht

Vorlage:Normdaten