Zum Inhalt springen

Mistelbach (Gemeinde Großschönau)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mistelbach (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Mistelbach
Mistelbach (Gemeinde Großschönau) (Österreich)
Mistelbach (Gemeinde Großschönau) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Gmünd (GD), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Gmünd in Niederösterreich
Pol. Gemeinde Großschönau
Koordinaten 48° 39′ 59″ N, 14° 56′ 1″ OKoordinaten: 48° 39′ 59″ N, 14° 56′ 1″ O
 {{#coordinates:48,66633|14,93351|primary
dim=1000 globe= name=Mistelbach region=AT-3 type=city
  }}f1
Höhe 636 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 72 (2011)
Gebäudestand 31 (2011)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Postleitzahl 3922 Großschönau
Vorwahl +43/02815f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03628
Katastralgemeindenummer 07321
Bild
Mistelbach von einer Anhöhe aus aufgenommen (Blickrichtung Nordost)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Mistelbach ist eine Katastralgemeinde und Ortschaft von Großschönau im Bezirk Gmünd in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>

Geografie

Mistelbach liegt im nordwestlichen Niederösterreich (Waldviertel) auf einer Seehöhe von ca. 636 Meter südöstlich von Weitra. Östlich vom Ort führt die Greiner Straße (B119) vorbei. Mistelbach wird vom gleichnamigen Bach Mistelbach durchflossen. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Die Ortschaft Mistelbach wurde um das Jahr 1165 von Hadmar II. von Kuenring gegründet. Den Namen erhielt Mistelbach von der Gemahlin Hadmars, Euphemia von Mistelbach im Weinviertel. Erzählungen zufolge wollte Hadmar mit der Benennung einer Ortschaft nach dem Heimatort Euphemias ihr Heimweh etwas lindern.

Nach 1848 war Mistelbach eine eigenständige Gemeinde. Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Mistelbach mehrere Landwirte mit Direktvertrieb ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938, S. 356 (PDF).</ref> Im Jahr 1968 fasste die Ortsgemeinde unter Bürgermeister Leopold Schmidt den Beschluss, zusammen mit umliegenden Gemeinden die Großgemeinde Großschönau zu bilden.<ref>Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref> Aus Mistelbach (Haus Nr. 5) stammte auch der 63. Abt des Zisterzienserstiftes Zwettl (1923 bis 1935) und Theologe Leopold (geborener Sylvester Schmidt), der Träger des Komturkreuzes des österreichischen Verdienstordens war und während seiner Amtszeit als Förderer der katholischen Jugendbewegung aufgetreten ist.

Freiwillige Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Mistelbach wurde im Jahr 1925 gegründet und sorgt für den abwehrenden Brandschutz und allgemeine Hilfe. Zur Löschwasserentnahme existieren in Mistelbach ein Löschwasserteiche, ein unterirdischer Löschwasserbehälter und ein Hydrant.

Datei:Mistelbach Feuerwehrhaus.JPG
Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Mistelbach

Infrastruktur

Mistelbach ist durch die Greiner Straße (B119) an das österreichische Straßennetz angeschlossen. Weiters führt ein Güterweg von Mistelbach in die benachbarte Ortschaft Spital, die bereits zur Stadtgemeinde Weitra gehört. Im Jahr 1987 wurde mit der Planung der ca. drei Kilometer langen "Forststraße Haselberg" begonnen. Aufgrund großer Verzögerungen, die auf Hindernisse bei der Planung zurückzuführen waren, konnte die Forststraße erst 1997 eröffnet werden.

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Commons: Mistelbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Großschönau