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Miriam Vogt (Skirennläuferin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Miriam Vogt Vorlage:SportPicto
Nation DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag 20. März 1967 (59 Jahre)
Geburtsort Starnberg, Deutschland
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G, Riesenslalom,
Slalom, Kombination
Status zurückgetreten
Karriereende 2001
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Alpine Skiweltmeisterschaften
Gold Morioka 1993 Kombination
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 1986
 Einzel-Weltcupsiege 1
 Gesamtweltcup 4. (1992/93)
 Abfahrtsweltcup 3. (1991/92)
 Super-G-Weltcup 11. (1991/92)
 Riesenslalomweltcup 23. (1993/94)
 Slalomweltcup 13. (1992/93)
 Kombinationsweltcup 2. (1991/92)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 1 2 3
 Super-G 0 0 1
 Kombination 0 0 1
 

Miriam Vogt (* 20. März 1967 in Starnberg) ist eine ehemalige deutsche Skirennläuferin.

Biografie

Zu Beginn ihrer Karriere betrieb die Tochter von Hans und Katharina Vogt im Winter den Skisport, im Sommer dagegen den Rudersport, in dem es ihr Bruder Markus Vogt bei den Weltmeisterschaften 1991 zu Edelmetall brachte. Nach Intervention ihres damaligen Trainers Willi Lesch konzentrierte sie sich jedoch schließlich auf das Skifahren. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 1985 in der ČSSR belegte Vogt im Slalom den 8. Platz. Ihr Debüt im Weltcup feierte sie am 10. Januar 1986 im Rahmen des Abfahrtsrennen in Bad Gastein. Dort wurde sie mit der hohen Startnummer 44 Elfte.<ref>Arbeiterzeitung Wien vom 11. Januar 1986, Seite 21</ref> Anfänglichen guten Resultaten folgte ein Tief im Jahre 1989, das vorübergehend zur Rückstufung Vogts aus der Nationalmannschaft in den Förderkader des DSV führte.

Die 1,80 Meter große Abfahrtsspezialistin, die für den WSV Unterammergau an den Start ging, wechselte mehrfach in ihrer Karriere den Skiausrüster. Nachdem die Starnbergerin zunächst auf Rossignol unterwegs war, wechselte sie zur Völkl und später im Sommer 1992 auf Blizzard.<ref>Miriam Vogt – im Alleingang zur Weltmeisterschaft, Sport-Bild vom 10. Februar 1993, S. 49</ref> Sie gewann in ihrer Laufbahn ein Weltcuprennen (12. Dezember 1992 in Vail) und wurde bei den Alpinen Skiweltmeisterschaften 1993 in Morioka Weltmeisterin in der Kombination. 1998 beendete sie ihre Laufbahn, nahm aber noch im Jahr 2000 an den Schweizer und im Jahr 2001 an den Österreichischen Meisterschaften aktiv teil.

Nach ihrer Skikarriere wurde Vogt, die während ihrer sportlichen Laufbahn Betriebswirtschaft studiert hatte,<ref>Autogramme, Sport-Bild vom 10. Februar 1993, S. 41</ref> Geschäftsführerin eines Beratungsunternehmens. Von 2005 bis 2014 war sie Präsidentin des Bayerischen Skiverbandes. 2013 wurde sie zur Vizepräsidentin des DSV gewählt, mit dem aktuellen Schwerpunkt Sportentwicklung. Seit 2018 ist Vogt Mitglied des Gutachterausschusses der Deutschen Sporthilfe.<ref name="dosb">Skiweltmeisterin Miriam Vogt im Sporthilfe-Gutachterausschuss. In: dosb.de. Abgerufen am 16. Februar 2026.</ref> Vogt ist Initiatorin der seit 2003 bestehenden jährlichen Winterbenefizveranstaltung „Schneekristall – stark sein, wenn’s zählt“.<ref>„Schneekristall“ Kinderskitag – Ein Funken, der überspringt! vom 28. Februar 2013, abgerufen am 7. Februar 2014</ref>

2017 erhielt sie den Bayerischen Verdienstorden.<ref>Ralf Empl: Bayerischer Verdienstorden: Verleihung 2017. Abgerufen am 13. Juli 2017.</ref>

Sie studierte Wirtschaftswissenschaft und Sportökonomie und arbeitet als Geschäftsführerin eines Instituts für Personal- und Organisationsentwicklung.<ref name="dosb" /> Vogt seit 2010 mit ihrem Mann verheiratet.<ref>Miriam Vogt die einzige Starnberger Weltmeisterin. In: merkur.de. Abgerufen am 16. Februar 2026.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1932: Rösli Streiff | 1933: Inge Wersin-Lantschner | 1934: Christl Cranz | 1935: Christl Cranz | 1936: Evelyn Pinching | 1937: Christl Cranz | 1938: Christl Cranz | 1939: Christl Cranz | 1948: Trude Jochum-Beiser | 1954: Ida Schöpfer | 1956: Madeleine Berthod | 1958: Frieda Dänzer | 1960: Anne Heggtveit | 1962: Marielle Goitschel | 1964: Marielle Goitschel | 1966: Marielle Goitschel | 1968: Nancy Greene | 1970: Michèle Jacot | 1972: Annemarie Moser-Pröll | 1974: Fabienne Serrat | 1976: Rosi Mittermaier | 1978: Annemarie Moser-Pröll | 1980: Hanni Wenzel | 1982: Erika Hess | 1985: Erika Hess | 1987: Erika Hess | 1989: Tamara McKinney | 1991: Chantal Bournissen | 1993: Miriam Vogt | 1996: Pernilla Wiberg | 1997: Renate Götschl | 1999: Pernilla Wiberg | 2001: Martina Ertl | 2003: Janica Kostelić | 2005: Janica Kostelić | 2007: Anja Pärson | 2009: Kathrin Zettel | 2011: Anna Fenninger | 2013: Maria Höfl-Riesch | 2015: Tina Maze | 2017: Wendy Holdener | 2019: Wendy Holdener | 2021: Mikaela Shiffrin | 2023: Federica Brignone Vorlage:Klappleiste/Ende

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