Zum Inhalt springen

Milztumor

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Splenic hemangiosarcoma.JPG
Angisarkom der Milz

Milztumoren sind Geschwulste in der Milz. Der Begriff Tumor schließt prinzipiell auch eine allgemeine Vergrößerung der Milz (Splenomegalie) mit ein, wird aber meist nur im Zusammenhang mit gutartigen oder bösartigen Zellwucherungen verwendet. Wie bei allen Organen unterscheidet man primäre Tumoren, bei denen die Zellentartung in der Milz beginnt, und sekundäre Tumoren, die Absiedlungen (Metastasen) von Tumoren anderer Organe sind.

Gutartige Weichgewebstumoren

Gutartige Weichgewebstumoren sind beim Menschen seltene Tumoren und treten meist um das 40. Lebensjahr auf. Sie entstehen nicht aus milztypischem Gewebe. Sie sind meist rundliche, abgekapselte und gekammerte Bildungen mit einem Durchmesser von 5 bis 10 cm. Das eigentliche Milzparenchym wird von der Tumorbildung verdrängt. Zu dieser Gruppe von Tumoren gehören Lipome, Schwannome, Hämangiome und Lymphangiome. Hämangiome und Lymphangiome gehen von den Blut- bzw. Lymphgefäßen aus, bilden keine Ausläufer in das umgebende Gewebe und führen nach Entfernung nicht zu Rezidiven.<ref name="Diebold" details="S. 339" />

Datei:Haemangiom der Milz O - MR - 001.jpg
MRT-Aufnahme eines Hämangioms der Milz

Hämangiom

{{#if: Hämangiom|{{#ifexist:Hämangiom|

|{{#if: |{{#ifexist:{{{2}}}|

→ Haupt{{#if:|seite|artikel}}: [[{{{2}}}{{#if: ||{{{titel2}}}}}]]{{#if: |{{#ifexist:{{{3}}}| und [[{{{3}}}{{#if: ||{{{titel3}}}}}]]|}}|}}

|{{#if: |{{#ifexist:{{{3}}}|

→ Haupt{{#if:|seite|artikel}}: [[{{{3}}}{{#if: ||{{{titel3}}}}}]]

|}}|}}|}}|}}|}}|Einbindungsfehler: Die Vorlage Hauptartikel benötigt immer mindestens ein Argument.}}

Das Hämangiom ist der häufigste gutartige Weichgewebstumor der Milz, wird vorwiegend im mittleren Lebensalter (30–40 Jahre) und etwas häufiger bei Männern beobachtet. Es ist durch beieinander liegende Gefäßlumina gekennzeichnet, zwischen denen schmale Bindegewebsstränge liegen und die keine Kontinuität zum umgebenden Milzgewebe zeigen. Klinisch sind sie meist unauffällig, sie neigen auch nicht zur Blutungen oder Milzrupturen. Sie stellen sich als rötliche oder schwärzliche Knoten dar, die eine dünne Kapsel haben und deren Inneres wabenartig ist. Große Hämangiome können auch weißlich-fibrös aussehen oder blutige Areale enthalten.<ref name="Diebold" details="S. 340–341" />

Pathohistologisch unterscheidet man:<ref name="Diebold" details="S. 342" />

  • Kapilläres Hämangiom: Dieses hat nur kleine, mit einem Endothel ausgekleidete Hohlräume mit zarten Bindegwebssepten.
  • Kavernöses Hämangiom: Die tumorös veränderten Blutgefäße haben variable und größere Hohlräume, die untereinander in Kontakt stehen und schwammartig wie ein Schwellkörper aussehen. Sind Venen betroffen, können sie einen geschlängelten Verlauf zeigen und an eine Malformation erinnern. Es kann zur Einwanderung von Makrophagen, zum Abbau und zur Resorption von Hämoglobin, zur Ablagerung von Hämosiderin oder Verkalkungen kommen.

Beide Formen exprimieren Hämatopoetisches Vorläuferzellantigen CD34 und CD31 sowie Faktor VIII, manchmal auch Macrosialin (CD68). Für den Ausschluss anderer Tumoren ist von Bedeutung, dass sie negativ für CD8 und Komplementrezeptor 2 (CD21) sind.<ref name="Diebold" details="S. 342" />

Lymphangiom

{{#if: Lymphangiom|{{#ifexist:Lymphangiom|

|{{#if: |{{#ifexist:{{{2}}}|

→ Haupt{{#if:|seite|artikel}}: [[{{{2}}}{{#if: ||{{{titel2}}}}}]]{{#if: |{{#ifexist:{{{3}}}| und [[{{{3}}}{{#if: ||{{{titel3}}}}}]]|}}|}}

|{{#if: |{{#ifexist:{{{3}}}|

→ Haupt{{#if:|seite|artikel}}: [[{{{3}}}{{#if: ||{{{titel3}}}}}]]

|}}|}}|}}|}}|}}|Einbindungsfehler: Die Vorlage Hauptartikel benötigt immer mindestens ein Argument.}}

Lymphangiome der Milz sind in der Regel klein und meist nur Zufallsfunde. Sie gehen von den Lymphgefäßen unter der Milzkapsel und in den Milztrabekeln aus. Sie haben meist nur einen Hohlraum, der zystenartig erscheint. Sie werden von einer Lage abgeflachter Endothelzellen ausgekleidet und enthalten eine eiweißreiche Flüssigkeit, Makrophagen und gelegentlich Lymphozyten. Manchmal ist die Auskleidung warzenartig gefaltet, was die Abgrenzung zu einem Angiosarkom erschwert. Die Unterscheidung zu mesothelialen Zysten wird durch den Nachweis von CD31 und CD34 ermöglicht, CD8 wird nur selten nachgewiesen.<ref name="Diebold" details="S. 344" />

Datei:3 18031130010902 sl 4.png
Mikrofoto eines Littoralzellangioms. HE-Färbung.

Littoralzellangiom

{{#if: Littoralzellangiom|{{#ifexist:Littoralzellangiom|

|{{#if: |{{#ifexist:{{{2}}}|

→ Haupt{{#if:|seite|artikel}}: [[{{{2}}}{{#if: ||{{{titel2}}}}}]]{{#if: |{{#ifexist:{{{3}}}| und [[{{{3}}}{{#if: ||{{{titel3}}}}}]]|}}|}}

|{{#if: |{{#ifexist:{{{3}}}|

→ Haupt{{#if:|seite|artikel}}: [[{{{3}}}{{#if: ||{{{titel3}}}}}]]

|}}|}}|}}|}}|}}|Einbindungsfehler: Die Vorlage Hauptartikel benötigt immer mindestens ein Argument.}}

Die Zellen des Littoralzellangioms (Syn. Sinuswandzellenangiom, Uferzellangiom) ähneln den Zellen der Wand der Milzsinus, sind aber im Gegensatz zu diesen CD8-negativ. Das Sinuswandzellenangiom ist gutartig und kommt in allen Altersklassen vor, mit einer Häufung zwischen 40. und 60. Lebensjahr. Es wurde 1991 erstmals beschrieben, ist sehr selten und spezifisch für die Milz. Krankheitserscheinungen wie Oberbauchbeschwerden treten nur im fortgeschrittenen Stadium bei starker Milzvergrößerung auf. Dieser Tumor tritt häufig parallel zu Tumoren anderer Organe auf, weshalb eine umfangreiche Tumordiagnostik vor allem bei stark vergrößerter Milz angezeigt ist.<ref name="Diebold" details="S. 344" />

Bösartige Weichgewebstumoren

Primäres Angiosarkom

{{#if: Angiosarkom|{{#ifexist:Angiosarkom|

|{{#if: |{{#ifexist:{{{2}}}|

→ Haupt{{#if:|seite|artikel}}: [[{{{2}}}{{#if: ||{{{titel2}}}}}]]{{#if: |{{#ifexist:{{{3}}}| und [[{{{3}}}{{#if: ||{{{titel3}}}}}]]|}}|}}

|{{#if: |{{#ifexist:{{{3}}}|

→ Haupt{{#if:|seite|artikel}}: [[{{{3}}}{{#if: ||{{{titel3}}}}}]]

|}}|}}|}}|}}|}}|Einbindungsfehler: Die Vorlage Hauptartikel benötigt immer mindestens ein Argument.}}

Das primäre Angiosarkom ist der häufigste nichtlymphoide Milztumor des Menschen und tritt vor allem ab dem 60. Lebensjahr auf. Im Gegensatz zu den Angiosarkomen der Leber gibt es keinen Zusammenhang mit chemischen Stoffen oder Strahlung. Sie zeigen sich in Völlegefühl und Oberbauchbeschwerden, manchmal tritt eine Thrombozytopenie auf und nicht selten werden die Tumoren erst nach Ruptur entdeckt. Meist ist nur ein Herd vorhanden, der zu einer zunehmenden Zerstörung des Organs führt. Das histologische Bild ähnelt anderen spindelzelligen Sarkomen. Histochemisch sind sie positiv für CD31, CD34 und Faktor VIII.<ref name="Diebold" details="S. 345–347" />

Splenisches Littoralzellenhämangioendotheliom

Sinuswandzellenangiom gelten als gutartig (siehe oben), in Ausnahmefällen sind Tumoren dieser Zellen aber bösartig und haben einen aggressiven Verlauf. Metastasen treten vor allem in der Leber auf.<ref name="Diebold" details="S. 347" />

Kaposi-Sarkom

{{#if: Kaposi-Sarkom|{{#ifexist:Kaposi-Sarkom|

|{{#if: |{{#ifexist:{{{2}}}|

→ Haupt{{#if:|seite|artikel}}: [[{{{2}}}{{#if: ||{{{titel2}}}}}]]{{#if: |{{#ifexist:{{{3}}}| und [[{{{3}}}{{#if: ||{{{titel3}}}}}]]|}}|}}

|{{#if: |{{#ifexist:{{{3}}}|

→ Haupt{{#if:|seite|artikel}}: [[{{{3}}}{{#if: ||{{{titel3}}}}}]]

|}}|}}|}}|}}|}}|Einbindungsfehler: Die Vorlage Hauptartikel benötigt immer mindestens ein Argument.}}

Das Kaposi-Sarkom tritt ausschließlich im Zusammenhang mit einer AIDS-Erkrankung auf. Es kann auch im Anschluss an eine Polychemotherapie oder eine Immunsuppression nach einer Organtransplantation entstehen. Die Manifestation eines Kaposi-Sarkoms in der Milz ist allerdings selten und die Milzeherde werden oft erst bei einer Milzentfernung wegen atypischer Infektionen oder eines Lymphoms nachgewiesen. Es handelt sich um kleine Tumorherde von Spindelzellen, die das Milzgewebe durchsetzen. Die Die Spindelzellen reagieren auf CD31, CD34 und Faktor VIII, ihre Zellkerne und die Endothelzellen auf das latente nukleäre Antigen (LANA) des Humanen Herpesvirus 8.<ref name="Diebold" details="S. 347–348" />

Epitheloides Hämangioendotheliom

Das epitheloide Hämangioendotheliom ist mittelgradig maligne und ist vermutlich eine Übergangsform zwischen Hämangiom und Angiosarkom. Es tritt vor allem in Weichteilgeweben auf, in der Milz ist es sehr selten. Die Endothelzellen reagieren positiv auf CD31, CD34 und Faktor VIII, manchmal auch auf Zytokeratine.<ref name="Diebold" details="S. 349" />

Maligne Lymphome

{{#if: Malignes Lymphom|{{#ifexist:Malignes Lymphom|

|{{#if: |{{#ifexist:{{{2}}}|

→ Haupt{{#if:|seite|artikel}}: [[{{{2}}}{{#if: ||{{{titel2}}}}}]]{{#if: |{{#ifexist:{{{3}}}| und [[{{{3}}}{{#if: ||{{{titel3}}}}}]]|}}|}}

|{{#if: |{{#ifexist:{{{3}}}|

→ Haupt{{#if:|seite|artikel}}: [[{{{3}}}{{#if: ||{{{titel3}}}}}]]

|}}|}}|}}|}}|}}|Einbindungsfehler: Die Vorlage Hauptartikel benötigt immer mindestens ein Argument.}}

Das B-Zell-Lymphom ist der häufigste Milztumor beim Menschen. Es handelt sich um einen sekundären Befall der Milz bei systemischen, also weite Teile des Körpers betreffenden, Lymphomen. Bei der Diagnose Lymphom haben bereits 20 bis 40 % der Patienten Milzherde, in Autopsiestudien ist die Milz in 50 bis 80 % der Fälle befallen. Primäre maligne Lymphome der Milz sind sehr selten, ihre Häufigkeit liegt vermutlich nur bei 1 %. Dann handelt es sich meist um diffuse großzellige B-Zell-Lymphome.<ref name="Marx2025" /> Das Befallsmuster ist stark von Lymphomtyp abhängig und reicht von kleinen Knötchen bis zu einzelnen oder mehreren großen Knoten. Meist sind Patienten in der zweiten Lebenshäfte betroffen (Medianalter 57 Jahre).<ref name="Diebold" details="S. 349–368" />

Nach den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation sind B-Zell-Lymphome der Milz im engeren Sinne solche, die eine regelmäßige Milzbeteiligung haben, bei denen eine Milzvergrößerung ohne Veränderung der peripheren Lympknoten auftritt und die leukämisch sind und das Knochenmark befallen (Stadium IV). Hierzu gehören das splenische Marginalzonenlymphom (SMZL), die Haarzellleukämie (HCL), das splenische diffuse kleinzellige B-Zell-Lymphom der roten Milzpulpa (SDRPL) und das splenische B-Zell-Lymphom/-Leukämie mit prominenten Nukleolen (SBLPN).<ref name="Marx2025" />

Beim Hodgkin-Lymphom kommt es zum Befall der Milz über Lymph- oder Blutweg. Im Anfangsstadium kann die Milz bereits in 40 % der Fälle befallen sein. Die Milzherde können sich durch eine Immun- und Chemotherapie wieder zurückbilden, so dass eine Milzentfernung nicht zwingend erforderlich ist. In 10 % der Fälle kommt es zu einer Milzvergrößerung ohne Tumorbildung, die durch eine Hyperplasie der B-Zell-Regionen der Milz entsteht. Als Differentialdiagnose für die kleinherdigen Formen kommen vor allem Tuberkulose und Sarkoidose in Betracht. T-Zell-Lymphome der Milz sind viel seltener als B-Zell-Formen.<ref name="Diebold" details="S. 349–368" />

Myeloproliferative Erkrankungen

Bei myeloproliferativen Neoplasien kommt es häufig zu einer Milzvergrößerung.<ref name="Diebold" details="S. 368–369" />

Histiozytäre und dendritische Neoplasien

Beim Histiozytären Sarkom wird eine Milzvergrößerung regelmäßig beobachtet, zudem können einzelne oder mehrere Knoten auftreten. Die Prognose ist schlecht. Immunhistochemisch reagieren die Tumorzellen auf CD68, Lysozym, CD11c, CD14 und/oder CD163.<ref name="Diebold" details="S. 369–371" />

Bei einer Langerhans-Zell-Histiozytose kann es zu einer Milzbeteiligung kommen.<ref name="Diebold" details="S. 369–371" />

Ein Sarkom der interdigitierenden dendritischen Zellen kommt primär vor allem in Lymphknoten vor, die Milz ist nur ausnahmsweise betroffen. Die Sarkome sind histochemisch positiv für S100, Fascin, HLA-DR und Vimentin. CD68 reagiert ebenfalls nahezu immer.<ref name="Diebold" details="S. 369–371" />

Das Sarkom der follikulären dendritischen Zellen zeigt sich als Knoten ohne Kapsel. Es kommt zu einer Proliferation des Stromas und entzündlichen Infiltraten. Die Tumorzellen sind spindelig und reagieren auf Marker für dendritische Zellen, vor allem Fascin, variabel auch auf CD23, CD35, Clusterin, CD21, D2-40 und den EGF-Rezeptor. Negative Reaktionen zeigen ALK1, CD31, CD34 und S100.<ref name="Diebold" details="S. 369–371" />

Datei:Milz- und Lebermetastasen bei kolorektalem Karzinom - CT axial und coronar - 001.jpg
MRT-Aufnahmen von Milz- und Lebermetastasen bei Darmkrebs

Milzmetastasen

Metastasen von bösartigen Tumoren anderer Lokalisationen kommen in der Milz nur selten vor, vermutlich verhindert das spezifische Mileau der roten Pulpa und die Aktivität von tumorzerstörender Abwehrzellen solche Absiedelungen. Nur etwa 4 bis 8 % der Patienten, die an einem Karzinom versterben haben Milzmetastasen. Der Befall der Milz erfolgt meist auf dem Blutweg (hämatogen), seltener über den Lymphweg bzw. die Milzlymphknoten oder rückwärts über Venen. Letzteres tritt vor allem bei Tumoren in der nähreren Umgebung der Milz auf.<ref name="Diebold" details="S. 372" />

Die häufigsten Milzmetastasen treten beim Malignem Melanom, kleinzelligen neuroendokrinen Bronchialkarzinom, Brustkrebs, Ovarialkarzinom und Chorionepitheliom auf. Danach folgen Metastasen von Tumoren der Nachbarorgane wie Magenkarzinomen, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Leberkrebs, Gallenblasenkarzinom und Darmkrebs.<ref name="Diebold" details="S. 372" />

Milzmetastasen zweigen sich als weiße, feste Knoten ohne Kapsel, die zwischen weniger als 1 bis zu 15 cm groß sind. Bei größeren Metastasen können Blutungen oder Nekrosen im Zentrum entstehen. Melanommetastasen sind meist weiß, können aber auch durch Melanineinlagerung schwarz sein. Die Diagnose erfolgt histologisch und histochemisch durch Identifizierung der Tumorzelltyps und seines Differnezierungsgrades.<ref name="Diebold" details="S. 372" />

Milztumoren bei Tieren

Datei:Milztumor1.jpg
Hämangiosarkom der Milz bei einem Hund
Datei:Milztumor-Lebermetastasen.jpg
Lebermetastasen eines Hämangiosarkom der Milz bei einem Hund

Das Hämangiosarkom ist ein häufiger Primärtumor der Milz bei Tieren, bei Hunden kommen sie überdurchschnittlich häufig vor und machen 40 % aller Bauchtumoren bei dieser Tierart aus.<ref name="Kessler" /> Gutartige Hämangiome sind dagegen selten. Hämangiosarkome bilden früh Metastasen, vor allem in Leber und Lunge.<ref name="Durham" details="S. 875" /> Lymphome kommen entweder spontan oder bei Rindern infolge der Enzootischen Leukose<ref name="Durham" details="S. 882" /> und bei Katzen infolge einer FeLV-Infektion vor,<ref name="Durham" details="S. 889" /> weshalb sie bei diesen Arten die häufigsten Milztumoren sind. Weitere Primärtumoren der Milz bei Tieren sind Leiomyome, Leiomyosarkome, Fibrosarkome, Myelolipome, Myxosarkome, undifferenzierte Sarkome und sehr selten auch Chondrosarkome.<ref name="Durham" details="S. 875" />

Metastasen anderer Tumoren zeigen sich meist als knotige Herde in der Milz. Insbesondere Sarkome, aber auch Mammatumoren, Prostatakrebs, Lungenkrebs, Analbeutel- und neuroendokrine Karzinome können zu Milzmetastasen führen.<ref name="Durham" details="S. 875" />

Einzelnachweise

<references> <ref name="Diebold">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> <ref name="Marx2025">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> <ref name="Durham">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> <ref name="Kessler">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> </references>