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Militärflugplatz Chazerim

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Militärflugplatz Chazerim
Airbase 6
Datei:Hatzerim Airbase Map deutsch.png
Karte des Flugplatzes ↑ und seine Lage in Israel ↓
[[Datei:Vorlage:Positionskarte Israel Süd|class=noviewer notpageimage|280px|center|Hatzerim Airbase (Vorlage:Positionskarte Israel Süd)]]
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Hatzerim Airbase
Kenndaten
ICAO-Code LLHB
Koordinaten 31° 14′ 0″ N, 34° 39′ 45″ OKoordinaten: 31° 14′ 0″ N, 34° 39′ 45″ O
 {{#coordinates:31,233358|34,662558|primary
dim=10000 globe= name= region=IL-D type=airport
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Höhe über MSL 220 m  (722 ft)
Basisdaten
Eröffnung 1966
Betreiber Israelische Luftstreitkräfte
Start- und Landebahnen
10R/28L 2750 m Asphalt
10L/28R 2440 m Asphalt
15/33 1750 m Asphalt
10/28 (Nordwest) 1900 m Asphalt
Datei:Hatzerim 280616 Stearman 01.jpg
Die Boeing Stearman PT-17 Kaydet war einst Schulungsflugzeug der IAF-Flugakademie – hier ein weiterhin flugfähig gehaltenes Exemplar 2016 beim Kunstflug über der Chazerim Airbase

Der Militärflugplatz Chazerim ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), deutsch: Gehöfte, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Vorlage:Flughafen-Codes) ist ein Stützpunkt der Israelischen Luftwaffe (IAF). Er liegt am Rande der Negev-Wüste im Südbezirk Israels, etwa 6 Kilometer westlich von Be’er Scheva beim Kibbuz Chazerim und besitzt vier Start- und Landebahnen mit unterschiedlichen Längen. Neben zwei Staffeln mit einsatzbereiten Kampfjets beherbergt er die IAF-Flugakademie mit ihren verschiedenen Flugzeugtypen, das IAF-Kunstflugteam und das IAF-Museum.

Geschichte

Der weiträumige Militärflugplatz wurde in den 1960er Jahren errichtet und am 3. Oktober 1966 in Betrieb genommen.<ref>Hatzerim. In: GlobalSecurity.org. 9. Juli 2011, abgerufen am 26. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Es war die erste Airbase Israels, die nicht von den Briten übernommen, sondern von Grund auf neu gebaut wurde. Von 1968 bis 2015 gab es hier eine Hubschrauber-Staffel mit Bell UH-1/205/212 und zuletzt UH-60 Black Hawk Maschinen, die dann auf die Luftwaffenbasis Palmachim umzog. Seit 1969 bis heute ist auf Chazerim die „Flying Tiger“-Staffel mit Strahltrainern zu Hause, die über viele Jahre die zweisitzige TA-4H Skyhawk Ayit (siehe Galerie unterhalb), aber auch deren einsitzige Kampfversion A-4H/N geflogen hatte.

Flugakademie und Kunstflugteam

Nach Eröffnung der Basis 1966 wurde die IAF-Flugakademie vom Militärflugplatz Tel Nof hierher verlegt und nutzt seitdem hauptsächlich den nordwestlichen Teil des Flugplatzes und dessen Runway zur Schulung von Piloten auf Propeller-Flugzeugen. Auf dem wesentlich größeren südlichen Areal mit seinen drei Runways sind zweisitzige Turboprop-Schulungsflugzeuge stationiert, die auch vom IAF-Kunstflugteam geflogen werden. Auch Strahltrainer-Jets befinden sich hier, neben einsatzbereiten Kampfjets der IAF. Der Nordbereich besitzt auch einen Heliport, der aber seit dem Abzug der letzten Hubschrauber-Staffel 2015 nur noch von den Schulungshubschraubern der Flugakademie genutzt wird (siehe auch die Karte).

Schon auf dem Militärflugplatz Tel Nof hatte die Flugakademie seit 1960 die zweisitzige Fouga CM.170 Magister Tzukit als Strahltrainer geflogen, die sie insgesamt 50 Jahre in verschiedenen Varianten bis zur Ausmusterung im Jahr 2010 behielt und in dieser Zeit auch vom Kunstflugteam geflogen wurde (siehe Galerie direkt unterhalb). Diese leichten Kampfjets von Chazerim wurden auch während des Sechstagekrieges eingesetzt, um Angriffe auf feindliche Radarstationen und Flugabwehrgeschütze durchzuführen und Close Air Support für Bodentruppen zu leisten.<ref name="akademie">Flight Academy. In: WayBack-Machine: IAF-Website. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. März 2019; abgerufen am 3. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ab 2010 wurden die Flugakademie und das Kunstflugteam dann mit der Beechcraft T-6 Texan II Efroni ausgestattet, einem zweisitzigen Turboprop-Flugzeug, das ein ähnliches Flugverhalten wie ein leichter Jet besitzt und für beide Einsatzzwecke hervorragend geeignet ist.<ref name="kunstflug" /> Es kommt weltweit in über einem Dutzend Luftwaffen für Schulungszwecke zum Einsatz (siehe unter Einheiten).

Ende Mai bzw. Ende November 2024 erhielt die Flugakademie neue AgustaWestland AW119Kx Ofer Hubschrauber zur Schulung ihrer IAF-Piloten. Diese wurden mit israelischen Systemen ausgerüstet und lösen die noch aus den 1970er Jahren stammenden Exemplare der Bell 206 Sayfan ab (siehe untere Galerie). Insgesamt 12 neue Ofer Hubschrauber wurden angeschafft.<ref>Neuer Hubschrauber in der Flugschule der Luftwaffe. In: Israel Defense. 28. Mai 2024, abgerufen am 28. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Die IAF erhält neue Trainingshubschrauber: "Ofer" löst "Saipan" ab. In: Israel Defense. 28. November 2024, abgerufen am 28. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

69. Staffel „Hammers“

Die bereits 1948 auf dem Militärflugplatz Ramat David gegründete und 1949 zur Ekron Airbase (später: Tel Nof) verlegte 69. Staffel „Hammers“<ref name="hammers">The Hammers Squadron. In: WayBack-Machine: IAF-Website. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Juni 2019; abgerufen am 3. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> erhielt ihren Namen wegen der damals eingesetzten B-17 Flying Fortress Bomber. Sie flog ab 1969 die F-4E Phantom II Kurnass (siehe Galerie direkt unterhalb) und erhielt ab 1998 – dann auf Chazerim – die an israelische Bedürfnisse angepasste F-15I Ra'am, die von der F-15E Strike Eagle der USAF abgeleitet ist.

107. Staffel „Knights Of The Orange Tail“

Die 1953 ebenfalls auf Ramat David noch unter anderem Namen gegründete 107. Staffel befand sich ab 1971 unter dem neuen Namen „Knights Of The Orange Tail“<ref name="orange">Knights Of The Orange Tail Squadron. In: WayBack-Machine: IAF-Website. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Juni 2019; abgerufen am 3. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> auf Chazerim, wo auch sie die F-4E Phantom II Kurnas flog. Ab 2006 erhielt sie schließlich die an israelische Bedürfnisse angepasste F-16I Sufa, abgeleitet von der zweisitzigen F-16D Block 50/52 Plus (siehe auch „Einheiten“ mit Galerie weiter unten).

Galerie ehemaliger Flugzeuge

Operation Orchard

Am 6. September 2007 flogen unter dem Decknamen Operation Orchard (deutsch: Operation Obstgarten; auch bekannt als Operation Outside the Box) vier F-15I der „Hammers“-Staffel auf Chazerim und vier F-16I vom Militärflugplatz Ramon einen Angriff auf den fast fertigen al-Kibar-Reaktor in Syrien und zerstörten ihn. Erst mehr als 10 Jahre später gab Israel den Angriff offiziell zu. Man wollte damals verhindern, dass Syrien aus dem gewonnenen nuklearen Material Atombomben bauen kann (siehe Foto des zerstörten Reaktors in der Galerie direkt unterhalb).<ref>"Outside the box": Die Operation zum Angriff auf den syrischen Reaktor. In: IAF-Website. 21. März 2018, abgerufen am 5. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>After a decade Israel admits: We bombed Syria nuclear reactor in 2007. In: The Jerusalem Post. 22. März 2018, abgerufen am 27. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Die Kampfjets, die den syrischen Reaktor angegriffen haben, wurden markiert. In: IAF-Website. 7. September 2018, abgerufen am 30. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Gegenwart

Datei:IAFM 2008 (cropped).JPG
Das IAF-Museum auf Chazerim 2008 am israelischen Unabhängig­keitstag – aktuelle Kampfflugzeuge in der vorderen Reihe

Neben zwei Staffeln mit einsatzbereiten Kampfbombern sind auf dem Gelände des Flugplatzes auch die IAF-Flugakademie<ref name="akademie" />, das IAF-Kunstflugteam<ref name="kunstflug">A National Symbol. In: IAF-Website. 13. April 2021, abgerufen am 26. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und – außerhalb des Sicherheitsbereichs – das Museum der Israelischen Luftwaffe<ref>Welcome to the IAF Museum. In: WayBack-Machine: IAF-Website. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. Februar 2023; abgerufen am 3. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Israeli Air Force Museum. In: touristisrael.com. Abgerufen am 3. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> untergebracht. Erstere schult angehende Piloten und Pilotinnen u. a. auf der deutschen Grob G 120A-I Snunit, dem AgustaWestland AW119Kx Ofer Hubschrauber, dem Beechcraft King Air Tzofit Transportflugzeug und in italienischen M-346 Lavi Strahltrainern.<ref>Italy wins IAF with combat trainer jet bid. In: The Jerusalem Post. 16. Februar 2012, abgerufen am 26. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Alle Piloten des Kunstflugteams sind auch als Ausbilder in der Flugakademie tätig und fliegen in beiden Einrichtungen dieselben Maschinen, aktuell zweisitzige Beechcraft T-6 Texan II Efroni Turboprop-Flugzeuge (siehe auch „Einheiten“ und die Galerie darunter). Vier dieser T-6-Maschinen sind mit den Doppel-Gans-Symbolen des Kunstflugteams versehen und besitzen Rauchgeneratoren, um während der Vorführungen farbigen Rauch ausstoßen zu können.

Nuklearwaffen

Das Bulletin of the Atomic Scientists vermutet, dass der Flugplatz Chazerim neben dem von Tel Nof eine Rolle bei der nuklearen Abschreckung Israels spielt, da auf beiden Basen Kampfbomber vom Typ F-15 stationiert sind, die eine große Reichweite besitzen und mit Atomwaffen bestückt werden können. Ob in dem Fall solche Waffen außer auf Tel Nof und in den Depots der Luftwaffenbasis Sdot Micha auch auf Chazerim gelagert werden – was dazu notwendig wäre – ist unbekannt. Allerdings ist der neuere Typ der F-15I Ra'am, der nur auf Chazerim stationiert ist, noch besser zum Transport dieser Waffen geeignet als die älteren Exemplare auf Tel Nof. Laut dem Bulletin könnten auch die hier stationierten F-16I Sufa für diesen Zweck vorgesehen sein, sie haben allerdings eine geringere Reichweite und Nutzlast als die F-15-Jets.<ref name="bulletin">Israeli nuclear weapons, 2021. In: Bulletin of the Atomic Scientists 2022. Abgerufen am 23. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wenige hundert Meter östlich der mittleren Runway gibt es innerhalb der Basis einen zusätzlich eingezäunten und gesicherten rechteckigen Bereich mit zwei oberirdischen, erdbedeckten Bunkern, die als Nuklearwaffenspeicher dienen könnten, um im Verteidigungsfall die F-15I- und F-16I-Kampfflugzeuge mit diesen Waffen zu bestücken (Lage

 {{#coordinates:31,236226|34,678777|
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   |name=Nuklearwaffenbunker auf Chazerim AB?
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  }}, siehe aktuelle Satellitenbilder und Karte oberhalb). Da normale Waffenlager innerhalb von Basen nicht so aufwendig gesichert sind, spricht vieles für ein Atomwaffenlager, und man kann davon ausgehen, dass dies zur Abschreckung so auffällig eingerichtet wurde, obwohl Israel bis heute nicht zugegeben hat, dass es Atomwaffen besitzt.<ref name="bulletin" />

F-15I+ und F-15IA

Datei:Israeli Air Force fighter jets on their way to attack Iran, June 2025. II.jpg
Acht F-15I Ra'am Jagdbomber der 69. Staffel „Hammers“ von Chazerim hoch über Israel im Juni 2025 während des israelisch-iranischen Krieges (Zwölftagekrieg)

Die 25 Exemplare der noch aus den 1990ern stammenden F-15I Ra'am der „Hammers“-Staffel auf Chazerim sollen ab 2031 auf den neuesten Stand F-15I+ gebracht werden, d. h. dieselbe Avionik und Systeme erhalten wie die neue F-15EX Eagle II der USAF.<ref>Israel formally requests 25 F-15 EX from the US. In: breakingdefense.com. 19. Januar 2023, abgerufen am 24. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Parallel dazu werden die noch älteren F-15A/B/C/D Modelle auf Tel Nof durch 50 neue F-15IA (Israel Advanced) – die israelische Variante der F-15EX – ersetzt werden.<ref>Senior Boeing official in Israel to push sale of advanced F-15 jets for Iran strike. In: The Times Of Israel. 20. Februar 2023, abgerufen am 13. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>USA genehmigen neue Milliarden für Israel. In: heute Nachrichten. 14. August 2024, abgerufen am 14. August 2024.</ref><ref>Israel Officially Cleared To Buy 50 New F-15IAs, Upgrade 25 F-15Is. In: The War Zone. 14. August 2024, abgerufen am 14. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Israel Executes Long Awaited Buy Of F-15IA Advanced Eagle Fighters. In: The War Zone. 7. November 2024, abgerufen am 7. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Vertrag zum Kauf von 25 modernen F-15IA-Flugzeugen von Boeing unterzeichnet. In: Israel Defense. 9. November 2024, abgerufen am 9. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Erneuerung der F-15-Jets hatte sich lange hinausgezögert – einerseits aus Budgetgründen, andererseits wegen der politischen Instabilität in den vergangenen Jahren.

Terrorangriff der Hamas 2023

Beim Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 kamen bewaffnete Palästinenser bis auf wenige Kilometer an den Flugplatz heran, der etwa 25 Kilometer vom Gazastreifen entfernt liegt. Da man anfangs nicht wusste, wie sich die Situation weiter entwickelt, waren die Kampfjets auf Chazerim schon zur Evakuierung vorbereitet worden. In die nördlich des Flugplatzes gelegene Stadt Ofakim waren die Terroristen bereits eingedrungen, hatten Einwohner getötet oder als Geiseln genommen und wurden erst am folgenden Tag von der IDF nach heftigen Kämpfen wieder vertrieben oder getötet.<ref>In Ofakim, one woman’s graceful bravery offers precious solace to a grieving nation. In: The Times Of Israel. Abgerufen am 11. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Einheiten

Hinweis: Flugzeuge der IAF lassen sich meist über die Symbole am Heck ihrer jeweiligen Staffel zuordnen.

Zwischenfälle

Datei:Iniohos 2021 International Exercise, April 2021. III.jpg
Vier F-16I Sufa der 107. Staffel „Knights Of The Orange Tail“ über dem Mittelmeer im April 2021

Absturz einer F-16I Sufa

Am 7. Juli 2013 übten vier F-16I Sufa der „Knights Of The Orange Tail“-Staffel über dem Mittelmeer Luftkämpfe, als bei einer der Maschinen plötzlich das Triebwerk aussetzte. Nachdem alle Versuche, es wieder zu zünden fehlgeschlagen waren, stiegen der Pilot und der Navigator mit dem Schleudersitz aus und wurden gerettet. Etwa eine Woche später wurde der Jet geborgen und das Triebwerk ausgiebig untersucht. Es wurde schließlich ein grundsätzliches Problem an diesem gefunden, woraufhin eine Verbesserung an allen anderen Triebwerken dieses Typs eingebaut wurde, sogar weltweit.<ref>Wegen eines "Sufa"-Unfalls: verbesserte Triebwerksversion. In: IAF-Website. 18. Juni 2017, abgerufen am 5. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Absturz einer Grob G 120A-I Snunit

Am 24. November 2020 stürzte 15 Kilometer nördlich der Basis eine Grob G 120A-I Snunit der IAF-Flugakademie bei einem Schulungsflug in der Nähe des Kibbuz Mischmar ha-Negev auf freiem Feld ab. Der 42-jährige Fluglehrer und sein 19-jähriger Flugschüler kamen dabei ums Leben. Im März des folgenden Jahres gab das Militär nach ausführlichen Untersuchungen bekannt, dass der Unfall durch einen Strömungsabriss in zu niedriger Höhe, also durch menschliches Versagen, verursacht worden war. Die aus Deutschland stammenden übrigen 15 Flugzeuge dieses Typs auf Chazerim hatten nach dem Absturz für einen Monat Startverbot bekommen. Es war der erste tödliche Zwischenfall dieser Art seit 2008 gewesen, als ein Fluglehrer und ein Schüler an Bord eines anderen Schulungsflugzeug-Typs ums Leben gekommen waren.<ref>IDF concludes November training plane crash likely due to low altitude stall. In: The Times Of Israel. 17. März 2021, abgerufen am 17. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Israelische Luftstreitkräfte Stützpunkte