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Militärflugplatz Tel Nof

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Militärflugplatz Tel Nof
Airbase 8
Datei:Tel Nof Airbase Map deutsch.png
Karte des Flugplatzes ↑ und seine Lage in Israel ↓
[[Datei:Vorlage:Positionskarte Israel Mitte|class=noviewer notpageimage|280px|center|Tel Nof Airbase (Vorlage:Positionskarte Israel Mitte)]]
[[Bild:Vorlage:Positionskarte Israel Mitte|Vorlage:Positionskarte Israel MittexVorlage:Positionskarte Israel Mittepx|Tel Nof Airbase (Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ N, Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“O)|alt=|verweis=https://geohack.toolforge.org/geohack.php?pagename=Milit%C3%A4rflugplatz_Tel_Nof&language=de&params=31.83581_N_34.817858_E_dim:10000_region:IL-M_type:airport&title=Tel+Nof+Airbase]]
Tel Nof Airbase
Kenndaten
ICAO-Code LLEK
Koordinaten 31° 50′ 9″ N, 34° 49′ 4″ OKoordinaten: 31° 50′ 9″ N, 34° 49′ 4″ O
 {{#coordinates:31,83581|34,817858|primary
dim=10000 globe= name= region=IL-M type=airport
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Höhe über MSL 59 m  (194 ft)
Basisdaten
Eröffnung 1941 RAF / 1948 IAF
Betreiber Israelische Luftstreitkräfte
Start- und Landebahnen
15R/33L 2388 m × 46 m Asphalt
15L/33R 2387 m × 46 m Asphalt
18/36 2750 m × 46 m Asphalt
09/27 1830 m × 46 m Asphalt
Datei:PikiWiki Israel 13034 Air Force Memorial in Pilots Mountain.jpg
Das Air Force Memorial auf dem „Pilots' Mountain“, Hauptgedenkstätte der IAF für ihre gefallenen Piloten und Flieger, 25 Kilometer östlich von Tel Nof
Datei:JRSLM 17022017 Pilots Mountain 04.jpg
type=landmark }})

Der Militärflugplatz Tel Nof ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Vorlage:Flughafen-Codes) ist der älteste und Hauptflugplatz der Israelischen Luftwaffe (IAF) und befindet sich im Gebiet des Regionalverbands Brenner, Zentralbezirk Israels, etwa 5 Kilometer südlich von Rechovot. Er besitzt 4 Start- und Landebahnen, und es sind zahlreiche Einheiten auf ihm stationiert.<ref name="globalse-Tel_Nof">Tel Nof – Israel Airfields. In: GlobalSecurity.org. Abgerufen am 13. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Tel Nof / RAF Aqir. In: IAF-Website. Abgerufen am 12. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>בסיס תל-נוף. In: IAF. 19. April 2019, abgerufen am 30. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Darunter sind zwei Jagdbomber-Staffeln, zwei Transporthubschrauber-Staffeln, eine Drohnen-Staffel sowie das Flugtestzentrum Manat mit einem Exemplar jedes Jettyps der IAF. Auch die Fallschirmjäger-Brigade, die CSAR-Rettungseinheit 669, sowie mehrere weitere Spezialeinheiten befinden sich hier, siehe auch: Einheiten.

Geschichte

Britisches Mandat

Gegründet von den Briten im Frühjahr 1941 während ihrer Mandatszeit, befand sich hier der Hauptstützpunkt der Royal Air Force in Palästina, RAF Aqir, benannt nach einem nördlich gelegenen palästinensischen Dorf, das 1948 im Palästinakrieg unterging und auf dem Gebiet des heutigen Kirjat Ekron lag. Auf dem Stützpunkt befanden sich während dieser Zeit abwechselnd diverse britische Flugzeug-Staffeln mit zahlreichen Kampfflugzeugen, Bombern und Transportflugzeugen, die vor allem während des Zweiten Weltkrieges von hier aus eingesetzt wurden. Im entsprechenden englischen Wikipedia-Artikel sind diese Staffeln aufgelistet.

Ausbildung von Bomberbesatzungen

Unter den auf RAF Aqir stationierten Einheiten befand sich auch die No. 76 Operational Training Unit der RAF. Aufgestellt am 1. Oktober 1943 und ausgestattet mit Vickers Wellington Mk.III und X zur Ausbildung von Nachtbomberbesatzungen für Staffeln im Nahen Osten, wurde sie am 30. Juli 1945 wieder aufgelöst. Die 76 OTU betrieb zwar Wellingtons, bildete darin aber auch Besatzungen für den US-Bomber B-24 Liberator aus. Nach Abschluss ihres Lehrgangs wurden diese Besatzungen den Liberator-Umschulungseinheiten zugeteilt.<ref>76 Otu - 21-9-1944. In: rafcommand.com. Abgerufen am 2. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Namen der Basis

Nach dem Ende ihres Mandates und dem Abzug der Briten aus RAF Aqir wurde die Luftwaffenbasis im Mai 1948 von den israelischen Streitkräften übernommen und zunächst in ʿEkron Airbase umbenannt, nach der biblischen Stadt Ekron bzw. dem heutigen Kirjat Ekron, das nur etwa einen Kilometer weiter nördlich beginnt. Im Jahr 1950 erhielt sie schließlich ihren heutigen Namen Tel Nof Airbase (deutsch: Aussichtshügel). Dieser stammt aus den 1930er Jahren, als die Gegend unter diesem Namen als Stadtentwicklungsland bekannt war, ähnlich dem damals aufblühenden „Tel Aviv“ (deutsch: Frühlingshügel).

Erste israelische Kampfflugzeuge

Während des Palästinakrieges starteten am 29. Mai 1948 von hier die ersten vier Kampfflugzeuge Avia S-199 der ersten Flugzeugstaffel 101 „First Fighter“ der neuen Israelischen Luftwaffe (IAF) zu ihrem ersten Einsatz. Sie griffen die Brücke (Gescher) ʿAd Halom (deutsch: bis hierher) am östlichen Stadtrand von Aschdod an, die sich in der Hand von ägyptischen Truppen befand, um deren Vormarsch auf Tel Aviv aufzuhalten (siehe Gedenkstein in der Galerie unterhalb). Wichtig war weniger der bescheidene militärische Erfolg dieser Aktion selbst – ein Flugzeug wurde abgeschossen – als der Schock für die ägyptischen Soldaten, da sie mit eigenen Augen sahen, dass Israel nun eine Luftwaffe hat – mit dem Davidstern an Rumpf und Tragflächen. Der weitere Vormarsch verzögerte sich, und dies gab der neuen Israelischen Armee (IDF) genügend Zeit, Bodentruppen heranzuführen und ihn aufzuhalten.

Am 17. August 1948 – noch während des Palästinakrieges – wurde der Militärflugplatz ʿEkron (später Tel Nof) der IAF offiziell und feierlich eröffnet. Die von den Briten übernommenen Basen Chazor (Hatzor) und Ramat David folgten bald darauf. Nach der aus der Tschechoslowakei importieren Avia S-199 – ein Nachbau der Messerschmitt Bf 109 mit aus deutscher Kriegsproduktion übrig gebliebenen Teilen – wurden weitere Kampfflugzeuge aus Beständen der ehemaligen Alliierten beschafft, wie die britische Supermarine Spitfire und die North American P-51 Mustang. Die IAF-Flugakademie, die in den ersten Jahren noch auf Camp Sirkin östlich von Petach Tikwa zu Hause war, wurde ab 1955 auf Tel Nof eingerichtet, bis sie ab 1966 auf den dann neu errichteten Militärflugplatz Chazerim verlegt wurde, wo sie bis heute besteht.

Erste Jets auf Tel Nof in der 119. Staffel „Bat“

Die 119. Staffel „Bat“ wurde 1956 zunächst auf dem Militärflugplatz Ramat David gegründet und sollte Nachteinsätze mit Jets fliegen (daher der Name „Bat“ für Fledermaus). Sie erhielt gebrauchte Gloster Meteor NF.13 (für „Night Fighter“, zweisitzig) von der Royal Air Force, mit denen sie kurz darauf an den Kampfhandlungen der Suezkrise teilnahm. Um die Staffel näher an ihr primäres Einsatzgebiet Ägypten zu bringen, wurde sie Ende 1957 nach Tel Nof verlegt und erhielt im folgenden Jahr zusätzlich mehrere neue SO-4050 Vautour des Herstellers Sud-Ouest aus Frankreich. 1963 wurde die 119. Staffel „Bat“ vorübergehend stillgelegt und ihre Jets an Staffeln auf Ramat David abgegeben.<ref>The Bat Squadron. In: IAF-Website. Abgerufen am 8. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

1964 wurde die 119. Staffel mit neuen französischen Kampfjets vom Typ Dassault Mirage IIICJ Shahak (siehe Galerie) auf Tel Nof wiedereröffnet, die später im Sechstagekrieg über 300 Einsätze flogen und dabei 23 feindliche Flugzeuge abschossen. 1970 wurden die Mirage-Jets an andere Staffeln abgegeben und US-amerikanische F-4E Phantom II Kurnass Jagdbomber beschafft, die bald darauf am Jom-Kippur-Krieg teilnahmen.

Erste Transportflugzeuge

Zu Beginn des Palästinakrieges Ende 1947 wurden zehn Curtiss C-46 Commando Transportflugzeuge aus Beständen der US Air Force gekauft und letztendlich auf der ʿEkron Airbase stationiert. Sie bildeten das Rückgrat der Transportflotte der neu gegründeten Israel(i) Air Force und wurden im Dezember 1948 durch Gründung der 106. Staffel „Spearhead“ zusammengefasst. Diese Maschinen transportierten während des Krieges Ausrüstung und Versorgungsgüter zu den Truppen und Siedlern in der Negev-Wüste im Süden Israels und führten vereinzelt auch Bombenangriffe durch. Wichtige Landeplätze für die Versorgungsflüge waren das Ruhama Airfield 12 Kilometer südöstlich von Sderot (Lage

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  }}) und das Malhata Airfield 20 Kilometer östlich von Beʾer Scheva, der heutige Militärflugplatz Nevatim.

Im März 1949 nahmen die Transportflugzeuge kurz vor Ende des Palästinakrieges auch an der Operation Uvda teil, dem Sichern des südlichen Negev bis an das Rote Meer, so wie es der UN-Teilungsplan von 1947 vorsah. Dazu wurde weit im Süden das provisorische Abraham Flugfeld (Sde Avraham) nahe dem heutigen Militärflugplatz Ovda angelegt. Nach dem Krieg wurden die Maschinen dann von der israelischen Fluggesellschaft El Al weiter genutzt oder der 103. Transportstaffel „Elephants“ überstellt. Die 106. Staffel „Spearhead“ wurde danach wieder stillgelegt und erst im Juni 1982 mit F-15-Jets auf Tel Nof wiedereröffnet (siehe weiter unten: F-15 Kampfflugzeuge).<ref name="spear">The Edge Of The Spear Squadron. In: WayBack-Machine: IAF-Website. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Mai 2019; abgerufen am 22. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>106 Squadron – Unit History. In: aeroflight.co.uk. 12. September 1999, abgerufen am 22. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Mit der 1966 gegründeten 114. Staffel „Night Carriers“<ref name="carriers" /> und der 1970 ins Leben gerufenen 118. Staffel „Night Raptors“<ref name="raptors" /> – beide auf Tel Nof – wurden Versorgung und Truppen- bzw. Verwundetentransporte nun auch durch schwere Transporthubschrauber durchgeführt. Die 114. Staffel flog anfangs die französische Super Frelon Tzirʿa und später zusammen mit der 118. Staffel die US-amerikanische CH-53D Sea Stallion Jasʿur. Siehe auch unter: Jom-Kippur-Krieg und Einheiten.

Fallschirmjäger-Brigade

Bereits während des Palästinakrieges 1948 gab es in Israel eine provisorische Fallschirmjägereinheit, die ab Anfang der 1950er Jahre zu einer regulären Fallschirmjäger-Brigade ausgebaut wurde, deren Hauptquartier und Trainingszentrum sich bis heute auf Tel Nof befindet. Diese Brigade war seitdem an vielen wichtigen Operationen in den Kriegen um Israel beteiligt, wie z. B. der Suezkrise im Herbst 1956, als israelische Fallschirmjäger den strategisch wichtigen Mitla-Pass auf der Sinai-Halbinsel besetzten. Während des Sechstagekrieges eroberten sie die Jerusalemer Altstadt und blieben durch die Einnahme des Tempelberges mit der Klagemauer am 7. Juni 1967 besonders durch ein ikonisches Foto von David Rubinger im Gedächtnis (siehe untere Galerie).

Fallschirmjäger-Hauptgedenkstätte

Anderthalb Kilometer westlich von Tel Nof befindet sich an der Nationalstraße 40 die Fallschirmjäger-Hauptgedenkstätte (Lage

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  }}), die an die Gefallenen dieser Einheiten erinnert. Regelmäßig, insbesondere am Nationalfeiertag Jom haZikaron, werden hier Gedenkfeiern abgehalten.

Nahost-Kriege

Palästinakrieg

Der Militärflugplatz Tel Nof wurde 1948 während des Palästinakrieges von den Israelis noch unter dem Namen Ekron Airbase angelegt bzw. von den Briten übernommen. Siehe dazu oben unter: Erste israelische Kampfflugzeuge

Suezkrise

Während der Suezkrise im Herbst 1956 war Tel Nof neben Ramat David und Chazor einer von drei Militärflugplätzen der Israelischen Luftwaffe (IAF). Von hier aus starteten u. a. die israelischen Fallschirmjäger zur Einnahme strategischer Ziele auf der Sinai-Halbinsel. Siehe dazu oben unter: Fallschirmjäger-Brigade

Sechstagekrieg

Noch im Sechstagekrieg im Juni 1967 spielten französische Kampfjets des Herstellers Dassault Aviation in der IAF eine führende Rolle, wie die Mystère IV, die Super Mystère und die Mirage III. Viele davon waren zu jener Zeit auch auf Tel Nof stationiert. Mitte der 1960er Jahre hatte Israel bei Dassault eine verbesserte Version der Mirage III in Auftrag gegeben, die speziell auf die Bedürfnisse der IAF zugeschnitten war, da man ein Erdkampfflugzeug in einer Wüstenumgebung benötigte. Die ersten Exemplare dieser Mirage 5 genannten Version sollten ab 1967 ausgeliefert werden, wozu es aber nicht mehr kam.

Bis auf die Mirage 5 sind diese französischen Kampfjets heute im IAF-Museum beim Militärflugplatz Chazerim ausgestellt:

Als Reaktion auf den Sechstagekrieg wurde die Auslieferung von 50 bereits produzierten und weitgehend bezahlten Dassault Mirage 5 an Israel von Frankreichs Staatspräsident Charles de Gaulle gestoppt, da er keine neuen Angriffswaffen mehr an den einstigen Verbündeten liefern wollte. Nachdem in der Operation Gift israelische Kommandoeinheiten am Abend des 28. Dezember 1968 auf dem Flughafen Beirut 14 libanesische Verkehrsmaschinen in die Luft gesprengt und dazu französische Transporthubschrauber Super Frelon von Tel Nof und außerdem von Frankreich gelieferte Marineboote benutzt hatten, ließ de Gaulle dann ein totales Waffenembargo gegenüber Israel verhängen.<ref>Naher Osten / de Gaulle: Nichts schreiben. In: Der Spiegel. 12. Januar 1969, abgerufen am 15. August 2024.</ref><ref>Frankreich: Stern übermalt. In: Der Spiegel. 21. November 1971, abgerufen am 15. August 2024.</ref>

Abnutzungskrieg

Als Israel ab dem Sechstagekrieg keine Angriffswaffen mehr von Frankreich erhielt, bemühte man sich um Ersatz aus den USA, da der ab Mitte 1968 beginnende Abnutzungskrieg mit Ägypten erhebliche Ressourcen benötigte. Man erhielt von den Vereinigten Staaten im Laufe der Zeit über 250 schwere Kampfbomber des neuen Typs F-4E Phantom II Kurnass bzw. RF-4E Orev (Aufklärungsvariante), die auch in einer Staffel auf Tel Nof stationiert wurden. Hinzu kamen noch etwa 350 leichte Kampfbomber A-4H/N Skyhawk Ayit, von denen etliche auch auf Tel Nof ihre Basis fanden. Zu Beginn des Abnutzungskrieges konnte man aber immer noch die französischen Jets vom Typ Dassault Mystère IV und Dassault Mirage III auch von Tel Nof aus einsetzen, bis diese im Laufe der Zeit durch Ersatzteilmangel oder Abschüsse immer weniger wurden.

Jom-Kippur-Krieg

Datei:F-4E GivatOlga 081014 01.jpg
Eine F-4E Phantom II Kurnass der 119. Staffel „Bat“ (siehe Heck und vier weitere Staffel-Symbole an der Nase) am Giv'at Olga Technoda (Museum)

Trotz der französischen Waffenembargos von 1967 und 1968 wurde Tel Nof über die Jahre stetig ausgebaut, und während des Jom-Kippur-Krieges im Oktober 1973 operierten nun sieben Flugstaffeln auf dem Stützpunkt. Die französischen Jets waren weitgehend durch Kampfflugzeuge aus US-amerikanischer Produktion ersetzt worden, wie man anhand der folgenden Auflistung der Staffeln auf Tel Nof in dieser Zeit und der unteren Galerie erkennen kann:

  • 119. Staffel „Bat“ mit F-4E Phantom II Kurnass schweren Jagdbombern<ref name="bat">"Bat"-Staffel. In: WayBack-Machine: IAF-Website. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Juni 2019; abgerufen am 15. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 115. Staffel „Flying Dragon“ mit A-4H/N Skyhawk Ayit leichten Jagdbombern<ref>"Flying Dragon"-Staffel. In: WayBack-Machine: IAF-Website. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Juni 2019; abgerufen am 15. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 116. Staffel „Defenders Of The South“ mit A-4H/N Skyhawk Ayit leichten Jagdbombern<ref>"Defenders Of The South"-Staffel. In: WayBack-Machine: IAF-Website. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Juni 2019; abgerufen am 15. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 118. Staffel „Night Raptors“ mit CH-53D Sea Stallion Jasʿur schweren Transporthubschraubern<ref name="raptors">"Night Raptors"-Staffel. In: WayBack-Machine: IAF-Website. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Juni 2017; abgerufen am 16. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 114. Staffel „Night Carriers“ mit Super Frelon Tzirʿa schweren Transporthubschraubern<ref name="carriers">"Night Carriers"-Staffel. In: WayBack-Machine: IAF-Website. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Juni 2019; abgerufen am 16. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 124. Staffel „Rolling Sword“ mit Bell 205 leichten Mehrzweckhubschraubern<ref>"Rolling Sword"-Staffel. In: WayBack-Machine: IAF-Website. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Juni 2017; abgerufen am 16. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 103. Staffel „Elephants“ mit Nord Noratlas Transportflugzeugen<ref name="elephants">"Elephants"-Staffel. In: WayBack-Machine: IAF-Website. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Mai 2019; abgerufen am 16. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die meisten dieser Flugzeuge sind heute im IAF-Museum beim Militärflugplatz Chazerim ausgestellt:

Die insgesamt zwölf (oder sechzehn – je nach Quelle) Super Frelon Tzirʿa Transporthubschrauber, die Israel noch vor dem Embargo von Frankreich erhalten hatte, waren von 1966 bis 1991 in der 114. Staffel „Night Carriers“ auf Tel Nof stationiert und wurden zwischendurch mit leistungsstärkeren US-amerikanischen Triebwerken nachgerüstet, bis sie schließlich alle stillgelegt wurden.<ref name="carriers" /> Die über zwanzig französischen Nord Noratlas Transportflugzeuge der 103. Staffel „Elephants“ auf Tel Nof waren von 1956 bis 1978 dort im Einsatz. Die meisten davon waren ehemalige Maschinen der Luftwaffe der Bundeswehr oder wurden in Lizenz in Deutschland gebaut und ab Anfang der 1960er Jahre an Israel abgegeben bzw. geliefert.<ref name="elephants" />

F-15 Kampfflugzeuge

Ankunft der ersten F-15

Datei:Israeli attacks on Yemen, September 2024. XXV.jpg
Drei F-15C-Jets und eine F-15D (von links) der 133. Staffel „Knights Of The Twin Tail“ von Tel Nof, die alle auch Bodenziele bekämpfen können, Ende September 2024 vor Angriffen auf den Jemen

Ab 1976 wurden mit der 133. Staffel „Knights Of The Twin Tail“ die damals neuen F-15A/B Eagle Baz Kampfjets auf Tel Nof eingeführt (siehe Galerie unterhalb), was Israel zum ersten Land der Welt außerhalb der Vereinigten Staaten machte, das dieses Flugzeug besaß. Weil sich an jenem Freitag, den 10. Dezember 1976 die Landung der ersten drei Flugzeuge hinzog, verzögerte sich auch die Empfangszeremonie und endete erst kurz vor Beginn des Schabbats. Infolgedessen hatten einige Minister der Regierung nicht mehr genug Zeit, um vor Beginn des Schabbats nach Hause zurückzukehren. Dessen „Entweihung“ führte zu einer Regierungskrise und schließlich zum Koalitionsbruch der ersten Regierung von Jitzchak Rabin.<ref>Once it was F-15s on Shabbat; now, hametz: The religious issues that end governments. In: The Times Of Israel. 11. April 2022, abgerufen am 11. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nicht lange nach dem Erhalt der ersten Exemplare der F-15 begann man in Israel damit, die ursprünglich nur für den Luftkampf gebauten Jets auch für einen Einsatz gegen Ziele am Boden auf- und umzurüsten. Dies geschah sowohl mit den einsitzigen A- und C-Varianten, als auch mit den doppelsitzigen B- und D-Trainerversionen, wo der hintere Platz des Fluglehrers nun zum Navigator (israelische Bezeichnung) bzw. WSO umfunktioniert wurde (siehe Foto von umgerüsteten F-15C/D-Jets rechts oben).

Im Juni 1982 wurde mit der Wiedereröffnung der 106. Staffel „Spearhead“ eine zweite Staffel mit weiterentwickelten F-15C/D-Kampfflugzeugen auf Tel Nof eingeführt.<ref name="spear" /> Beide F-15-Staffeln bestehen bis heute, und diese werden ab 2031 die neueste Variante F-15IA (Israel Advanced) erhalten, die auf der F-15EX Eagle II basiert (siehe Galerie unterhalb).<ref name="f-15ia1">Vertrag zum Kauf von 25 modernen F-15IA-Flugzeugen von Boeing unterzeichnet. In: Israel Defense. 9. November 2024, abgerufen am 9. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nuklearwaffen

Es wird angenommen (z. B. durch das Bulletin of the Atomic Scientists), dass Israel seit Ende der 1960er Jahre im Besitz von Atomwaffen ist und Nuklearsprengköpfe irgendwann auf Tel Nof in einem besonders gesicherten Bereich (vermutlich hier: Lage

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   |name=Nuklearwaffenbunker auf der Tel Nof Airbase?
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  }}) neben einer Waffenladestation und auf der benachbarten Luftwaffenbasis Sdot Micha in Bunkern (vermutlich hier: Lage
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   |globe=
   |name=Nuklearwaffenbunker auf der Sdot Micha Airbase?
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  }}) nahe den Stellungen von Jericho-Raketen eingelagert wurden.<ref name="nti-392">Tel Nof Airbase – Facilities – NTI. In: Nuclear Threat Initiative. Abgerufen am 13. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Israeli nuclear weapons, 2021. In: Bulletin of the Atomic Scientists 2022. Abgerufen am 23. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Jagdbomber, die solche Waffen über weite Strecken tragen können, wie heute die F-15 Eagle (siehe Galerie unterhalb) und einst die F-4E Phantom II (siehe Galerie oberhalb), waren auf dem Stützpunkt ab 1970 – als die ersten F-4E Jagdbomber dort in der 119. Staffel „Bat“ stationiert wurden<ref name="bat" /> – bald rund um die Uhr in Alarmbereitschaft. Diese Form der Abschreckung war eine der Konsequenzen, die Israel als Lehre aus den Kriegen mit seinen Nachbarn zog, obwohl das Land bis heute nicht offiziell erklärt hat, dass es Atomwaffen besitzt.<ref>Das Phantom von Dimona. In: Spiegel Online. 25. Januar 2004, abgerufen am 24. Februar 2024.</ref>

Operation Holzbein

Unter dem Namen Operation Wooden Leg (Operation Holzbein) griffen am 1. Oktober 1985 acht zweisitzige F-15B/D von Tel Nof das Hauptquartier der PLO bei Tunis an. Dazu wurden die F-15 auf ihrem über 2300 Kilometer langen Flug bis zum Ziel an der Mittelmeerküste von Tunesien mehrmals von zwei Boeing 707 Re'em aufgetankt. Das Hauptquartier wurde komplett zerstört und – je nach Quelle – 50 bis 75 Kämpfer der PLO getötet, darunter viele Anführer, unter denen sich aber nicht Palästinenserführer Jassir Arafat befand. Die Aktion wurde in der UNO ohne Gegenstimmen verurteilt, auch die USA kritisierten sie, da sie ihr Verhältnis zu Tunesien belastete. Die acht beteiligten F-15-Jets von Tel Nof bekamen ein entsprechendes Symbol (Zielkreuz im rot-weißen Kreis mit blauem Holzbein, siehe Bild in der unteren Galerie).<ref>The Long Leg. In: WayBack-Machine: IAF-Website. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Januar 2023; abgerufen am 2. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

F-15-Varianten auf Tel Nof

Gegenwart

Auf Tel Nof sind zwei Kampfflieger/bomber- und zwei Transporthubschrauber-Staffeln sowie eine Drohnenstaffel beheimatet. Auch das Flugtestzentrum Manat mit jeweils einem Exemplar aller Flugzeugvarianten (siehe F-15I Raʿam in Galerie oberhalb und F-35I Adir in Galerie unter „Einheiten“) befinden sich hier. Mehrere Spezialeinheiten der Israelischen Streitkräfte (IDF) liegen ebenfalls hier, darunter die Einheit 669 der Airborne Combat Search and Rescue (CSAR) und das Trainingszentrum für die Israelische Fallschirmjäger-Brigade.<ref name="SPON-127393">Elitetruppe: Die israelischen Fallschirmjäger. In: Spiegel Online. 8. April 2001, abgerufen am 13. April 2020.</ref>

  • Seit Januar 2019 gibt es auf Tel Nof die sogenannte „Red Baron“-Staffel zur Ausbildung israelischer und deutscher Soldaten an der Heron TP Eitan Drohne. IAI (Israel Aerospace Industries) hat der Deutschen Luftwaffe ihre eigene Version dieser Drohne gebaut, deren Crews nun von israelischen Soldaten und Technikern ausgebildet werden. Diese Einheit ist die einzige nicht komplett israelische Staffel innerhalb der IAF.<ref name="Red Baron">The IAF Squadron that trains German Crews. In: IAF-Website. 2. Juli 2020, abgerufen am 25. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Im November 2020 landete eine fabrikneue F-35I aus den USA direkt auf Tel Nof. Diese speziell ausgerüstete Maschine dient im dortigen Flugtestzentrum Manat als Testplattform für die weitere Verbesserung dieses Stealth-Jets (siehe Galerie unter „Einheiten“).<ref>Flight Testing Center Receives First Experimental "Adir". In: WayBack-Machine: IAF-Website. 11. November 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Dezember 2020; abgerufen am 2. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Israel hat Ende 2021 für zwei Milliarden Dollar zwölf neue Sikorsky CH-53K King Stallion Wild Transporthubschrauber in den USA bestellt, welche die CH-53D Sea Stallion Jasʿur ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) auf Tel Nof in den nächsten Jahren ergänzen werden. Im Juli 2023 wurde die 114. Staffel „Night Carriers“ vorübergehend aufgelöst und mit der 118. Staffel „Night Raptors“ zusammengelegt. Erstere wird in Zukunft wiedereröffnet werden und die neuen CH-53K aufnehmen, sobald diese aus den USA eintreffen (siehe unter „Einheiten“).<ref name="king0">The IAF's Future Helicopter. In: WayBack-Machine: IAF-Website. 25. Februar 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. September 2022; abgerufen am 2. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="king1">Israel wählt CH-53K. In: Flugrevue. 26. Februar 2021, abgerufen am 25. September 2023.</ref><ref name="king2">Israel unterschreibt für CH-53K und KC-46A. In: Flugrevue. 1. Januar 2022, abgerufen am 25. September 2023.</ref><ref name="king3">Ende eines Abschnitts: 114. Staffel fusioniert mit 118. Staffel. In: WayBack-Machine: IAF-Website. 5. Juli 2023, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Juli 2023; abgerufen am 2. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Lockheed Martin-Sikorsky wird in die CH-53K-Hubschrauber auch neueste israelische Systeme einbauen, damit diese optimal an die Anforderungen der IAF angepasst sind.<ref name="king4">The Air Force is Renewing: New "Wild" Helicopters Will Incorporate Advanced Israeli Systems. In: Israel Defense. 25. März 2025, abgerufen am 25. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mit der Montage des ersten Exemplars für Israel wurde im August 2025 begonnen, und die ersten fertigen Modelle sollen ab 2028 ausgeliefert werden. Zu den bereits bestellten 12 Maschinen könnten zukünftig noch 6 weitere hinzukommen.<ref name="king5">Israels erster CH-53K-Hubschrauber in den USA am Fließband. In: Israel Defense. 17. August 2025, abgerufen am 18. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Seit Beginn des Gaza-Krieges im Oktober 2023 sind Drohnen des Typs IAI Heron TP Eitan von Tel Nof 24 Stunden über Gaza in der Luft, um die IDF mit Zieldaten für ihre Angriffe gegen Stellungen der Terrormiliz Hamas zu versorgen.<ref>The Israeli Air Force’s Heron UAV Squadron: the IDF’s Largest Target Provider. In: Israel Defense. 8. November 2023, abgerufen am 8. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nachdem Israel sich lange nicht dazu geäußert hatte, ist seit dem Gaza-Krieg klar, dass diese Drohnen auch mit gelenkten Waffen Ziele am Boden anzugreifen können.

Einheiten

  • 106. Staffel „Spearhead“ – F-15C/D Eagle Baz Kampfflugzeuge<ref name="spear" />
  • 114. Staffel „Night Carriers“ – CH-53K King Stallion Wild Transporthubschrauber (stillgelegt bis 2028 die neuen CH-53K eintreffen)<ref name="carriers" /><ref name="king3" /><ref name="king5" />
  • 118. Staffel „Night Raptors“ – CH-53D Sea Stallion Jasʿur Transporthubschrauber<ref name="raptors" /><ref name="king3" />
  • 133. Staffel „Knights Of The Twin Tail“ – F-15C/D Eagle Baz Kampfflugzeuge<ref>Knights Of The Twin Tail Squadron. In: WayBack-Machine: IAF-Website. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Juni 2019; abgerufen am 2. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 210. Staffel „White Eagle“ – IAI Heron TP Eitan Drohnen<ref>"White Eagle" Squadron Looking Ahead. In: WayBack-Machine: IAF-Website. 29. Dezember 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Juni 2017; abgerufen am 2. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>The 210th Squadron Turns 10. In: IAF-Website. 12. August 2011, abgerufen am 25. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 5601. Staffel Flugtestzentrum Manat mit jeweils einem Jet für jeden Flugzeugtyp<ref>Flugtestzentrum. In: IAF-Website. Abgerufen am 14. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Probieren Sie es nicht zu Hause. In: IAF-Website. 28. Dezember 2005, abgerufen am 14. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Weniger als 48 Stunden. In: IAF-Website. 27. August 2006, abgerufen am 14. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Einheit 555 „Sky Crows“ – Elektronische Kampfführung EloKa/Electronic Warfare EW<ref>And they struck them with blindness. In: The Jerusalem Post. 29. September 2010, abgerufen am 25. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Einheit 669 „Flying Cats“ – Combat Search and Rescue CSAR mit CH-53 Hubschraubern (auch auf Palmachim mit dortigen UH-60 Black Hawk)<ref>Unit 669. In: IDF-Website. 27. Dezember 2021, abgerufen am 25. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>A Rare Peek into SAR Unit 669. In: WayBack-Machine: IAF-Website. Mai 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. November 2018; abgerufen am 2. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Officially Cats: End of 669 Course. In: IAF-Website. 13. Juli 2023, abgerufen am 2. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Einheit 888 Refaʾim – multidimensionale Spezialeinheit<ref>Die Geister der IDF. In: epig-group.com. 4. August 2022, abgerufen am 8. November 2023.</ref>
  • Fallschirmjäger-Trainingszentrum und Hauptquartier
  • „Red Baron“-Staffel zur Ausbildung israelischer und deutscher Soldaten an der Heron TP Eitan Drohne<ref name="Red Baron" />

Hinweis: Flugzeuge der IAF lassen sich meist über die Symbole am Heck ihrer jeweiligen Staffel zuordnen.

Unfälle

Datei:4X-FAE.jpg
Eine baugleiche Nord Noratlas 2501D im IAF Museum bei Chazerim
  • Am 19. April 1974 kollidierten zwei CH-53 Hubschrauber aus Tel Nof über dem Flughafen Rosh Pina im Norden Israels. Einer der beiden Hubschrauber konnte sicher landen, während der andere abstürzte und in Flammen aufging. Alle acht IDF-Soldaten an Bord starben. Als Grund wurde von der IAF menschliches Versagen eines der Piloten ermittelt, obwohl zu diesem Zeitpunkt mehrere Hubschrauber gleichzeitig landeten und der Fluglotse offensichtlich überfordert war.<ref>Zwei Yas'ur-Hubschrauber kollidieren bei der Landung in Mahanayim miteinander. In: IAF-Website. 19. April 1974, abgerufen am 10. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Am 10. Mai 1977 stürzte ein CH-53 Hubschrauber aus Tel Nof während einer nächtlichen Übung im Jordantal ab. Alle 54 Insassen (einschließlich der 10-köpfigen Besatzung) kamen dabei ums Leben, was den schlimmsten Absturz eines einzelnen Luftfahrzeugs in Israel darstellt. Der Absturzort befand sich im Westjordanland, etwa 5 Kilometer nördlich von Jericho in einem Wadi. Als Ursache wurde das Fliegen in zu geringer Höhe während der Dunkelheit ermittelt, was dazu führte, dass der Hubschrauber eine Erhebung streifte, abstürzte und explodierte (CFIT, Controlled flight into terrain).<ref>Judge Blames Pilot for Helicopter Crash in Which 54 Israelis Died. In: Jewish Telegraphic Agency. 11. Juli 1977, abgerufen am 14. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Air Crash - Copter Falls Killing 54 Israeli Soldiers. In: The Evening Independent. 11. Mai 1977, abgerufen am 14. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Datei:2024-10-26 Israeli strikes on Iran, F-15D -957 before the attack 2.jpg
Die 1983 an der Kollision beteiligte F-15D Baz #957 vor dem israelischen Vergeltungsangriff auf den Iran in der Nacht vom 25./26. Oktober 2024
  • Im Mai 1983 kollidierten eine F-15D Eagle Baz #957 aus Tel Nof und eine A-4 Skyhawk Ayit während einer Übung über der Negev-Wüste in Südisrael in der Luft. Während der Pilot der A-4 mit dem Schleudersitz ausstieg, schaffte es die zweisitzige F-15D, sicher auf dem nahegelegenen Militärflugplatz Ramon zu landen, obwohl ihr rechter Flügel bei der Kollision fast vollständig abgerissen wurde. Dies war nur möglich, weil der F-15-Pilot die Nachbrenner einschaltete und so den fehlenden Auftrieb ausglich. Die Landung erfolgte mit etwa der doppelten Geschwindigkeit wie normal, und der Jet kam – abgebremst durch Fanghaken und Kabel – erst kurz vor dem Ende der Runway zum Stehen. Der Flugzeughersteller McDonnell Douglas war so beeindruckt von dem Geschehen, dass er kostenlos einen neuen rechten Flügel übersandte. Die Maschine mit der Nummer 957 wurde repariert und wieder in Dienst gestellt.<ref>How an Israeli F-15 Eagle managed to land with one wing. In: theaviationist.com. 15. September 2014, abgerufen am 5. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>CREW'S STORIES: NO WING F15. In: uss-bennington.org. 9. August 2001, abgerufen am 5. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Als die IAF in der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober 2024 in einer Vergeltungsaktion den Iran angriff, war diese Maschine #957 daran beteiligt, denn sie wurde anschließend von der IDF in einem kurzen Video über die Operation gezeigt – mehr als 41 Jahre nach dem Unfall (siehe Foto oben/rechts).<ref>Das geschah in der Nacht des Angriffs auf den Iran. In: IDF-Website. 26. Oktober 2024, abgerufen am 12. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Insgesamt verlor die IAF zwischen 1979 und 1998 acht F-15-Jets und neun Piloten/Navigatoren durch Unfälle während des normalen Flug- und Kampftrainings. Diese Maschinen waren allesamt auf Tel Nof stationiert. Siehe dazu auch in der englischen Wikipedia im Artikel „List of F-15 losses“ den Abschnitt „Israel“ mit den entsprechenden Verweisen.
  • Am 4. Februar 1997 kollidierten zwei CH-53 Hubschrauber der 118. Staffel aus Tel Nof über Nordisrael, als sie in den Abendstunden dabei waren, Soldaten in die israelische Sicherheitszone im Südlibanon zu transportieren. Beide Maschinen stürzten ab und alle 73 Insassen kamen dabei ums Leben – allesamt männliche Militärangehörige. Die beiden Absturzstellen befanden sich im Moschav Scheʾar Jaschuv ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), heute Gedenkstätte: Lage
 {{#coordinates:33,222984|35,641142|
   |dim=
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   |name=Gedenkstätte des Hubschrauber-Absturzes 1997
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   |type=landmark
  }}) und auf freiem Feld nahe des Kibbuz Dafna. Der Absturz, der das bisher schlimmste Unglück in der israelischen Luftfahrt darstellt, löste eine landesweite Trauer aus und gilt als einer der Hauptgründe für die Entscheidung Israels, sich im Jahr 2000 aus dem Südlibanon zurückzuziehen.<ref>Hubschrauberunglück vor 25 Jahren – „Wie eine Decke über dem Land“. In: Israelnetz. 4. Februar 2022, abgerufen am 25. September 2023.</ref> Als Unglücksursache wird angenommen, dass die beiden Hubschrauberpiloten den Blickkontakt und die Orientierung zueinander verloren hatten, als sie in der Dunkelheit mit vorschriftsmäßig ausgeschaltetem Licht auf die Grenze des Libanon zuflogen.
Datei:Flickr - Israel Defense Forces - Yasur Crash Site, Romania.jpg
Die Absturzstelle in bergigem Gelände in Rumänien im Juli 2010
  • Am 26. Juli 2010 stürzte ein CH-53D Hubschrauber der 118. Staffel aus Tel Nof während einer rumänisch-israelischen Militärübung in den Karpaten in der Nähe der Stadt Brașov in Rumänien ab. Alle sieben Insassen starben: vier israelische Piloten, zwei israelische Mechaniker und ein rumänischer Verbindungsoffizier. Eine Untersuchung ergab, dass der Absturz höchstwahrscheinlich auf menschliches Versagen zurückzuführen war.<ref>IDF soldiers killed in Romania helicopter crash. In: ynetnews.com. 27. Juli 2010, abgerufen am 25. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Israelische Luftstreitkräfte Stützpunkte