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Militärorden Michael der Tapfere

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Datei:Tweede Klasse Orde van Michael de Dappere 1916.jpg
Militärorden Michael der Tapfere II. Klasse (1. Modell)

Der Orden Michaels des Tapferen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist die höchste rumänische Tapferkeitsauszeichnung und wurde am 21. Dezember 1916 von König Ferdinand I. von Rumänien in drei Klassen gestiftet. Er ist nach Mihai Viteazul (1558–1601) benannt, der um 1600 kurzzeitig die drei im Wesentlichen das Gebiet des heutigen Rumänien abdeckenden Fürstentümer Walachei, Siebenbürgen und Moldau als Woiwode unter seiner Herrschaft vereinte.

Ordensdekoration

Datei:Orde van Michael de Dappere met Zwaarden.jpg
3. Modell (1944)
Datei:Modern kruis Orde van Michael de Dappere Roemenie.jpg
4. Modell (2000)

Das Ordenszeichen ist ein blauemailliertes, goldgerändertes Lilienkreuz mit geschweiften Balkenenden. In der Mitte befindet sich ein Vorlage:Inschrift als Spiegelmonogramm unter einer fünfbügeligen Krone. Das Kreuz der II. und III. Klasse hat als Überhöhung eine bewegliche fünfbügelige Krone. 1938 wurden dann für das 1. Modell die Schwerter gestiftet. Da sich Rumänien im Jahre 1938 in keinem Krieg befand und der Orden eine reine Tapferkeits- bzw. Kriegsauszeichnung war, wurde die Stiftung der Schwerter annulliert. Es wurden keine Auszeichnungen des 1. Modells (1916) und des 2. Modells (1941) mit Schwertern verliehen. Vom 2. Modell wurden folglich auch keine Exemplare mit Schwertern hergestellt. Die Ordenskreuze des 1. Modells variieren, bedingt durch verschiedene Hersteller, trotz der geringen Verleihungszahlen in ihrem Aussehen in Inschrift und Überhöhung.

Das Band ist kirschrot mit breiten goldenen Seitenstreifen.

Geschichte

1941 erneuerte König Michael I. den Orden und bestimmte, dass die bisher rückseitig angebrachte Jahreszahl Vorlage:Inschrift auf die Vorderseite und die Initialen Vorlage:Inschrift mit der Jahreszahl Vorlage:Inschrift auf die Rückseite kommen sollte. Nur bei der I. Klasse, dem Steckkreuz, befinden sich beide Daten und beide Chiffren auf der Vorderseite. Nach dem Staatsstreich 1944 wurde das Ordenszeichen neu, mit gekreuzten Schwertern, gestaltet. Als Jahreszahl befand sich nunmehr Vorlage:Inschrift auf der Rückseite. Verleihungen des 3. Modells ohne Schwerter fanden nicht statt, da es diese Form nicht mehr gab.

Nach dem Ende des Sozialismus wurde der Orden 1990 von der Republik Rumänien, wieder mit drei Klassen, erneuert. Das blaue Lilienkreuz wurde beibehalten, in seiner Mitte auf der Vorderseite befindet sich der rumänische Adler, auf der Rückseite die Jahreszahlen Vorlage:Inschrift und Vorlage:Inschrift. Die Aufhängung hat die Form eines Lorbeerkranzes.

Träger

Während des Ersten Weltkriegs wurde die Auszeichnung auch an Offiziere der Entente-Mächte verliehen. So z. B. an britischen Feldmarschall Douglas Haig (II. Klasse).

Der rumänische General und Stabschef im Ersten Weltkrieg Constantin Prezan erhielt im Laufe seiner militärischen Laufbahn alle drei Klassen des Ordens verliehen.

Neben dem finnischen Feldmarschall, Carl Gustaf Emil Mannerheim, der die III. Klasse am 7. November 1941 erhielt, bekamen diese und höhere Klassen fast alle deutschen Generalfeldmarschälle des Zweiten Weltkriegs. Alle drei Klassen des 2. Modells wurden an folgende nichtrumänische Personen verliehen:

Alle drei Klassen des 3. Modells wurden an den Marschall der Sowjetunion Rodion Malinowski, an den Marschall der Sowjetunion Fjodor Iwanowitsch Tolbuchin und an den Generaloberst Iwan Sacharjewitsch Ssussajkow verliehen.

Siehe auch

Commons: Militärorden Michael der Tapfere – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Kurt-Gerhard Klietmann: Ordenskunde – Beiträge zur Geschichte der Auszeichnungen. Nr. 3. Die Ordens-Sammlung, Berlin 1958.
  • Kurt-Gerhard Klietmann: Phaleristik. Band 1. Rumänien. Die Ordens-Sammlung, Berlin 1975, ISBN 3-87778-400-3.