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Meningismus

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Vorlage:Infobox International Classification of Diseases 11 Als Meningismus wird das Symptom der schmerzhaften Nackensteifigkeit („Genickstarre“) bei Reizungen und Erkrankungen der Hirnhäute bezeichnet. Er ist eine reflektorische Verspannung der Nackenmuskulatur als Reaktion auf den Schmerz; bei tiefer Bewusstlosigkeit (Koma) löst er sich wieder. Zu einem meningealen Reizsyndrom (genannt auch meningeales Syndrom und Meningitissyndrom<ref>Karl Wurm, A. M. Walter: Infektionskrankheiten. 1961, S. 183 f. (Meningismus und Meningitissyndrom).</ref>) gehören ferner Übelkeit bis zum Erbrechen sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit (Photo-/Phonophobie).

Folgende klinische Zeichen sind typischerweise beim Meningismus ebenfalls positiv:

Erkrankungen

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Ausgeprägter Meningismus bei einem Erkrankten der Meningokokken-Epidemie von 1911–1912 in Texas.

Typische Erkrankungen mit Meningismus sind:

Differentialdiagnose

Schmerzhafte Nackensteifigkeit kann auch durch nicht meningeale Ursachen hervorgerufen werden, sie wird dann neutraler als Nackenbeugeschmerz bezeichnet. Dafür kommen differentialdiagnostisch in Frage:

Einzelnachweise

<references />

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