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Meningeosis neoplastica

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Als Meningeosis neoplastica oder Neoplastische Meningitis (englisch: leptomeningeal cancer, neoplastic meningitis u. a.) wird die Ausbreitung von Tumorzellen in den weichen Hirnhäuten bezeichnet.

Sie tritt meistens erst im Spätstadium einer Krebserkrankung auf und geht mit einer schlechten Prognose einher. Ist die Herkunft des Tumors genauer bekannt, spricht man auch von einer Meningeosis carcinomatosa (Karzinom), sarcomatosa (Sarkom), gliomatosa (Gliom), leukaemica (Leukämie) oder lymphomatosa (Lymphom). Der Nachweis erfolgt in der Regel durch Untersuchung des Liquor cerebrospinalis, der durch Lumbalpunktion gewonnen wird.

Therapieansätze

Möglichkeiten der Behandlung sind die Strahlentherapie des Zentralnervensystems (ZNS) und die Chemotherapie. Die Möglichkeiten einer Chemotherapie sind durch den Umstand, dass nur wenige Zytostatika die Blut-Hirn-Schranke überwinden können und damit wirksame Konzentrationen im ZNS aufbauen können, allerdings deutlich eingeschränkt. Die Behandlung wird darum in der Regel intrathekal durchgeführt, (d. h. die Medikamente werden direkt in den Liquorraum appliziert).<ref>S. Chowdhary, M. Chamberlain: Leptomeningeal metastases: current concepts and management guidelines. In: Journal of the National Comprehensive Cancer Network. Band 3, Nummer 5, September 2005, S. 693–703, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|1540-1405|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1

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}}. PMID 16194457. (Review).</ref> In Deutschland sind für die intrathekale Chemotherapie Methotrexat, Cytarabin und Thiotepa zugelassen.

Literatur

Einzelnachweise

<references />

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