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Meininger Puppentheater

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Das Meininger Puppentheater ist ein Figurentheater und Teil des Jungen Staatstheaters am Staatstheater Meiningen. Direktorin ist Maria A. Albu.

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Spielstätte Rautenkranz
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Spielstätte Kammerspiele

Spielstätten und Ensemble

Die Puppenbühne hat zwei feste Spielstätten in Meiningen, die „Kammerspiele“ in der Bernhardstraße sowie den „Rautenkranz“ in der Altstadt, wo das Junge Staatstheater seine Bühne hat. Neben den Auftritten in den Spielstätten unternimmt das Puppentheater eigenständig auch einzelne Tourneen.

Das Ensemble besteht aus vier festangestellten Puppenspielern, fünf Gastspielern und einem Bühnenmeister/Techniker. Rund 40 Mitarbeiter und Gäste des Staatstheaters führen neben Kora Tscherning Regie oder sind für Ausstattung, Komposition und Musik zuständig.

Geschichte

Das Meininger Puppentheater wurde im Sommer 1986 am Meininger Theater gegründet. Erster Leiter war Rolf Thieme. Die erste Premiere fand am 2. Oktober 1986 im Volkshaus Meiningen mit Goethes Faust statt.<ref name="DMT">Webseite des Meininger Staatstheaters.</ref> Weitere Inszenierungen in der Anfangszeit waren „Dornröschen“ und „Pinocchio“. 1987 übernahm Maria C. Zoppeck als Direktorin das Puppentheater, das damals aus 16 Mitgliedern bestand. Neben den Aufführungen an verschiedenen Auftrittsorten in der Theaterstadt Meiningen führten zahlreiche Tourneen durch die damalige DDR. Nach der politischen Wende unternahm das Meininger Puppentheater seine ersten Tourneen durch ganz Deutschland und in das europäische Ausland.<ref name="DMT" />

Das heute überwiegend selbständige, international agierende Puppentheater besteht aus einem Stamm von fünf Puppenspielern und Technikern unter der Leitung von Kora Tscherning, die 2019 Maria C. Zoppeck ablöste, und mehr als einem Dutzend Gastspielern und Regisseuren (Stand: 2021).<ref name="DMT" /> Zum Repertoire gehören Stücke für alle Altersklassen, geschrieben von Gegenwartsautoren oder aus der Märchen- und Sagenwelt. Zu den bekanntesten und erfolgreichsten, weltweit gezeigten Stücken gehören und gehörten „Fastnachtspiele“ von Hans Sachs, Der standhafte Zinnsoldat und Kondom des Grauens. Das Puppentheaterensemble tritt jährlich bei rund 150 Vorstellungen auf, davon überwiegend in den beiden Spielstätten Kammerspielen (seit 2008) und Rautenkranz (seit 2021).<ref name="MT">Tageszeitung FW Meininger Tageblatt, erschienen am 17. Dezember 2020.</ref> Die weiteren Aufführungen finden bei Tourneen zu Einzelgastspielen und Puppentheaterfestivals auf vier Kontinenten statt. Es werden Puppenspiele auch in englischer und französischer Sprache aufgeführt.<ref name="MT" /> Vereinzelt finden auch Koproduktionen mit dem Ensemble des Meininger Theaters statt (unter anderem „Pippi Langstrumpf“).<ref name="DMT" />

2021 beging das Meininger Puppentheater sein 35-jähriges Bestehen.

Festivals und Tourneen (Höhepunkte)

Gastspielreisen führten bisher in zahlreiche europäische Länder sowie nach Japan, China, Korea, Australien, Kanada und in die USA.<ref name="DMT" /> Mit der Puppen-Show „Kondom des Grauens“ gab das Ensemble 1995/96 im ganzen deutschsprachigen Raum über 300 ausverkaufte Vorstellungen mit dem Höhepunkt beim Festival „Wien ist andersrum“.<ref name="MT" /> Eine weltweite Tournee mit über 600 Vorstellungen unternahm das Puppentheater ab 1998 mit der Andersen-Inszenierung „Der standhafte Zinnsoldat“. Aufführungs- und Festivalorte waren unter anderem Tokio, Taipeh, Seoul, Toronto, Chicago, St. Louis, Paris, Wien, Bern, Schaan, Bozen, Krakau, Prag, Brest und Kopenhagen.

Inszenierungen (Auswahl)

Aktuelle Stücke sind unter anderem (Spielzeit 2020/21):<ref name="DMT" />

Ehemalige Stücke (Auswahl)<ref>Webseiten des Meininger Theaters und des Verbandes Deutscher Puppentheater</ref>

Literatur

  • Alfred Erck/Das Meininger Theater: Geschichte des Meininger Theaters. Resch-Druck, Meiningen 2006.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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