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Mehmet Şimşek

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Datei:Turkey's Minister of Finance Mehmet Simsek (15943285911) (cropped).jpg
Mehmet Şimşek (2014)

Mehmet Şimşek (* 1. Januar 1967 in Gercüş, Batman, Türkei) ist ein britisch-türkischer<ref>TBCCI Annual Ball 2009. Turkish British Chamber of Commerce and Industry, 15. August 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. August 2010; abgerufen am 31. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), archiviert).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/tbcci.org</ref> Ökonom und Politiker (AKP). Seit 2023 ist er im Kabinett Erdogan V türkischer Finanzminister.<ref>Tasarım: Emre Baydur: TÜRKİYE BÜYÜK MİLLET MECLİSİ. Abgerufen am 26. März 2018.</ref>

Leben

Şimşek entstammt einer kurdischen Familie aus der Nähe von Batman. Türkisch lernte er eigenen Angaben zufolge erst in der Grundschule.<ref>Maximilian Popp: Türkei: Vizepremier Mehmet Simsek - "Deutschland verhält sich irrational". In: Der Spiegel. 30. Juli 2017, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 31. Mai 2023]).</ref>

Şimşek erlangte seinen Bachelor-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften im Jahr 1988 an der Universität Ankara. Nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für internationale Wirtschaft und Wirtschaftsentwicklung erhielt er ein staatliches Stipendium für ein Studium an der University of Exeter im Vereinigten Königreich, wo er im Jahr 1993 seinen Master-Abschluss im Studiengang Finance and Investments erlangte.

Şimşek arbeitete sieben Jahre lang als Chefökonom und Stratege für die Region Osteuropa, Naher Osten und Afrika bei Merrill Lynch in London. In dieser Zeit hatte er zahlreiche Kontakte zu den türkischen Behörden und der Zentralbank und war in Zusammenarbeit mit der AKP-Regierung an der Gestaltung der Wirtschaftspolitik beteiligt. Zudem war er von 1998 bis 2000 als leitender Ökonom und Bankanalyst bei Deutsche-Bender Securities, später Tochterunternehmen der Deutschen Bank<ref>Deutsche Bank to take complete ownership of Bender Securities. In: NS Banking. 14. April 2005, abgerufen am 31. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, tätig. Im Jahr 1997 verbrachte Şimşek etwa ein Jahr in New York City, wo er für UBS Securities arbeitete. Vor dieser Zeit war er fast vier Jahre lang als leitender Ökonom an der US-Botschaft in Ankara tätig.

2007 wurde er als Kandidat der AKP im Wahlkreis Gaziantep gewählt und nach der Wahl zum Staatsminister berufen. Er ist zuständig für den Fiskus und die Türkische Zentralbank.

Şimşek war unter den Ministerpräsidenten Erdoğan und Davutoğlu Finanzminister der Türkei.

Şimşek war bis Anfang Juli 2018 stellvertretender Premierminister und galt bei internationalen Investoren als Garant für eine gute wirtschaftliche Entwicklung und wurde zu den Anhängern einer orthodoxen Wirtschaftslehre gerechnet. Şimşek wurde als Autorität in Finanz- und Wirtschaftsfragen von Erdogan durch dessen Schwiegersohn Berat Albayrak ersetzt.<ref>Philipp Mattheis: "Schwiegersohn statt Kompetenz" Wirtschaftswoche vom 10. Juli 2018</ref>

Seit dem 3. Juni 2023 ist er wieder im Amt des Finanzministers.

Privatleben

Am 8. Januar 2010 heiratete Mehmet Şimşek zum zweiten Mal. Seine erste Ehefrau war eine US-Amerikanerin. Seine zweite Ehefrau Esra Kara ist eine türkische Architektin.

Şimşek besitzt sowohl die türkische als auch die britische Staatsangehörigkeit.<ref>https://www.haber7.com/siyaset/haber/273171-bakan-simsek-ingiliz-vatandasi-cikti</ref>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Mehmet Şimşek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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