Marzena Machałek
Marzena Anna Machałek (* 29. August 1960 in Breslau als Marzena Anna Pałka) ist eine polnische Politikerin (AWS, PiS) Sie ist seit 2006 Abgeordnete des Sejm in der V., VI., VII., VIII., IX. und X. Wahlperiode. Von 2017 bis 2023 war sie Staatssekretärin im Bildungsministerium.
Leben und Beruf
Machałek schloss 1992 das Studium der Polonistik an der Universität Breslau ab. Sie arbeitete als Lehrerin in einer Grundschule. 2006 wurde sie stellvertretende Schulamtsleiterin der Woiwodschaft Niederschlesien.
Politik
Machałek wurde bei den Selbstverwaltungswahlen 1998 auf der Liste der Akcja Wyborcza Solidarność zur Stadträtin und stellvertretenden Bürgermeisterin von Kamienna Góra gewählt. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 kandidierte sie für das Amt der Bürgermeisterin von Kamienna Góra, verpasste mit 6,8 % der Stimmen aber den Sprung in die Stichwahl.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 7. Dezember 2025.</ref> Sie wurde jedoch für das Wahlkomitee „PRAWA i SAMORZĄDNA KAMIENNA GÓRA“ erneut in den Stadtrat gewählt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 7. Dezember 2025.</ref>
Bei der Parlamentswahl 2005 kandidierte sie zunächst erfolglos auf der Liste der Prawo i Sprawiedliwość (PiS) für den Sejm.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 7. Dezember 2025.</ref> Bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 erwarb sie ein Abgeordnetenmandat im Sejmik der Woiwodschaft Niederschlesien.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 7. Dezember 2025.</ref> Sie gab ihr Mandat jedoch einige Tage nach der Vereidigung zurück und wurde dafür als Nachfolgerin von Jan Zubowski (der in das Amt des Stadtpräsidenten von Głogów gewählt worden war) Abgeordnete des Sejm.<ref>Bekanntmachung in Monitor Polski 2006, Nr. 87, S. 891.</ref>
Bei den Parlamentswahlen 2007 wurde sie mit 11.109 Stimmen für die PiS im Wahlkreis Legnica erneut Abgeordnete.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 7. Dezember 2025.</ref> Sie war Mitglied der Sejm-Kommissionen für Erziehung, Wissenschaft und Jugend, sowie Kommunale Selbstverwaltung. Auch 2011 gelang ihr der Einzug in den Sejm.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 7. Dezember 2025.</ref> Während sie bei der Europawahl 2014 scheiterte,<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 7. Dezember 2025.</ref> wurde sie bei der Parlamentswahl 2015 wiederum in den Sejm gewählt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 7. Dezember 2025.</ref> Im März 2017 wurde sie zur Staatssekretärin im Bildungsministerium ernannt.<ref>„Marzena Machałek nowym wiceministrem edukacji“ auf men.gov.pl, abgerufen am 7. Dezember 2025.</ref> Auch bei den Parlamentswahlen 2019<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 7. Dezember 2025.</ref> und 2023<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 7. Dezember 2025.</ref> wurde sie jeweils als Sejmabgeordnete bestätigt. Nach dem Regierungswechsel schied sie im Dezember 2023 aus dem Amt als Staatssekretärin aus.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Machałek, Marzena |
| ALTERNATIVNAMEN | Machałek, Marzena Anna (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | polnische Politikerin, Mitglied des Sejm |
| GEBURTSDATUM | 29. August 1960 |
| GEBURTSORT | Breslau |
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