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Markersdorf an der Pielach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Markersdorf an der Pielach (Marktort)
Ortschaft
Katastralgemeinde Markersdorf
Markersdorf an der Pielach (Österreich)
Markersdorf an der Pielach (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Pölten (PL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk St. Pölten
Pol. Gemeinde Markersdorf-Haindorf
Koordinaten 48° 11′ 33″ N, 15° 30′ 7″ OKoordinaten: 48° 11′ 33″ N, 15° 30′ 7″ O
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Höhe 252 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05626
Katastralgemeindenummer 19518
Bild
Markersdorf an der Pielach (2010)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Markersdorf an der Pielach ist eine Ortschaft und als Markersdorf eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Markersdorf-Haindorf im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>

Geografie

Das nordöstlich von Haindorf gelegene Dorf, das von der Landesstraße L5152 durchquert wird, von der hier die L5172 und die L5194 abzweigen, befindet sich links der Pielach, entwässert aber teilweise auch in die Sierning. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Der Ort wurde im frühen 12. Jahrhundert durch Marquard von Schönbühel gegründet und schien damals als Marchwartisdorf auf. Im Mittelalter war Markersdorf Mautort und Sitz des Landgerichtes zwischen Wienerwald und Erlauf; Im Jahr 1622 wurde er erstmals als Markt bezeichnet und in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und in den Jahren 1556 bis 1584 hatte der Landrichter seinen Sitz in Markersdorf.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Markt mit 38 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Göttweig besaß die Ortsobrigkeit und die Herrschaft Mitterau übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Göttweig, Goldegg, Mitterau, Sooß, Walpersdorf und Lilienfeld.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Marktgemeinde Markersdorf an der Pielach ein Tierarzt, ein Bäcker, ein Binder, ein Dachdecker, ein Fleischer, drei Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, ein Schlosser, ein Schmied, ein Schneider, vier Schuster, ein Tischler, ein Wasenmeister, ein Zementwarenerzeuger und einige Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 350</ref>

Datei:Luftwaffenflugzeugführerschein der Flugzeugführerschule Mackersdorf.jpg
Auszug aus einem Luftwaffenflugzeugführerschein der Flugzeugführerschule Mackersdorf

1938 wurde ein Flugplatz der deutschen Luftwaffe eröffnet, der ab 1944 wiederholt Bombardierungen ausgesetzt war. 1945 sprenge die Rote Armee die verbliebenen Bauwerke des Flughafens.

Öffentliche Einrichtungen

In Markersdorf befindet sich ein Kindergarten.<ref>Kindergärten in NÖ. NÖ Landesregierung, abgerufen am 9. Juni 2021.</ref>

Literatur

Weblinks

Commons: Markersdorf an der Pielach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Markersdorf-Haindorf Vorlage:Hinweisbaustein