Markersdorf an der Pielach
| Markersdorf an der Pielach (Marktort) Ortschaft Katastralgemeinde Markersdorf | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Pölten (PL), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | St. Pölten | |||||
| Pol. Gemeinde | Markersdorf-Haindorf | |||||
| Koordinaten | 48° 11′ 33″ N, 15° 30′ 7″ O
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dim=1000 | globe= | name=Markersdorf an der Pielach | region=AT-3 | type=city
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| Höhe | 252 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 05626 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 19518 | |||||
| Bild Markersdorf an der Pielach (2010) | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Markersdorf an der Pielach ist eine Ortschaft und als Markersdorf eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Markersdorf-Haindorf im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>
Geografie
Das nordöstlich von Haindorf gelegene Dorf, das von der Landesstraße L5152 durchquert wird, von der hier die L5172 und die L5194 abzweigen, befindet sich links der Pielach, entwässert aber teilweise auch in die Sierning. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Der Ort wurde im frühen 12. Jahrhundert durch Marquard von Schönbühel gegründet und schien damals als Marchwartisdorf auf. Im Mittelalter war Markersdorf Mautort und Sitz des Landgerichtes zwischen Wienerwald und Erlauf; Im Jahr 1622 wurde er erstmals als Markt bezeichnet und in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und in den Jahren 1556 bis 1584 hatte der Landrichter seinen Sitz in Markersdorf.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Markt mit 38 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Göttweig besaß die Ortsobrigkeit und die Herrschaft Mitterau übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Göttweig, Goldegg, Mitterau, Sooß, Walpersdorf und Lilienfeld.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Marktgemeinde Markersdorf an der Pielach ein Tierarzt, ein Bäcker, ein Binder, ein Dachdecker, ein Fleischer, drei Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, ein Schlosser, ein Schmied, ein Schneider, vier Schuster, ein Tischler, ein Wasenmeister, ein Zementwarenerzeuger und einige Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 350</ref>
1938 wurde ein Flugplatz der deutschen Luftwaffe eröffnet, der ab 1944 wiederholt Bombardierungen ausgesetzt war. 1945 sprenge die Rote Armee die verbliebenen Bauwerke des Flughafens.
Öffentliche Einrichtungen
In Markersdorf befindet sich ein Kindergarten.<ref>Kindergärten in NÖ. NÖ Landesregierung, abgerufen am 9. Juni 2021.</ref>
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Administrativkarte Niederösterreich
- Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
Weblinks
- Markersdorf an der Pielach in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Markersdorf-Haindorf Vorlage:Hinweisbaustein