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Münster-Lengnau-Bahn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Moutier–Lengnau
Streckennummer (BAV):232
Fahrplanfeld:230
Streckenlänge:13,0 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Minimaler Radius:215 m
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SBB von Delémont
BLS-Weissensteinlinie (SMB) von Solothurn
73,4
0,0
Moutier 529,2 m ü. M.
SBB-Strecke nach Tavannes–Sonceboz
Tunnel Grenchenberg 8578 m
Oberdorfbrücke 272 m
10,7 Grenchen Nord 466,6 m ü. M.
Mösliviadukt 285 m
13,0 SBB-Strecke von Olten–Solothurn
13,0
88,0
Lengnau (Halt nur von Zügen von/nach Solothurn) 439,4 m ü. M.
SBB nach Pieterlen–Biel/Bienne

Die Münster-Lengnau-Bahn (MLB) ist eine Strecke der BLS AG, die ursprünglich von deren Netz abgetrennt war und deshalb teilweise unter einem eigenen Namen geführt wurde. Rechtlich war die MLB nie ein eigenständiges Unternehmen. Erst seit der Fusion der BLS mit dem Regionalverkehr Mittelland im Jahre 2006 ist sie mit dem restlichen Netz des Unternehmens verbunden, und zwar im Bahnhof Moutier (via die SMB von Solothurn her).

Datei:Grenchen - Mösliviadukt.jpg
Mösliviadukt der MLB vor Elektrifi­zierung 1928. Er hat eine Länge von 288,3 m und besteht aus 14 Stein­bogen-Öffnungen und 2 Öffnungen, die mit Eisenkonstruktionen überbrückt werden. Die höchste Höhe über Boden beträgt 18,3 m.

Die MLB verkürzte ab 1915 die Linie der Jurabahn von Moutier (deutsch Münster) nach Biel. Ihr Kernstück war der über 8,5 Kilometer lange Grenchenbergtunnel.

Die Züge wurden von Beginn weg von den SBB geführt. Seit 2025 befahren (Kursbuchfeld 230) wieder durchgehende ICN-Züge die Strecke von Basel über Biel/Bienne bis nach Lausanne, jedoch nicht mehr nach Genf wie bis 2015. Von und nach Genf muss in Renens umgestiegen werden. Betrieb und Unterhalt der Infrastruktur sowie der IR 56 zwischen Basel SBB und Biel/Bienne ist Sache der Eigentümerin BLS.

Geschichte

Die Geschichte der Münster-Lengnau-Bahn wird in den Artikeln Grenchenbergtunnel und Jurabahn behandelt.