Mährenhüll
Mährenhüll Gemeinde Wattendorf
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(79)&title=M%C3%A4hrenh%C3%BCll 50° 2′ N, 11° 9′ O
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| Höhe: | 511 (507–535) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 79 (2. Jan. 2021)<ref name="Einwohner">Einwohnerzahlen der VG Steinfeld zum 02.01.2021 – Gemeinde Wattendorf. In: Verwaltungsgemeinschaft Steinfeld (Hrsg.): Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Steinfeld – Amtliches Bekanntmachungsorgan für die Verwaltungsgemeinschaft Steinfeld und die Mitgliedsgemeinden Königsfeld, Stadelhofen, Wattendorf. Band 38, Nr. 1, 15. Januar 2021, S. 3.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 96196 | |||||
| Vorwahl: | 09504 | |||||
Mährenhüll ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Wattendorf im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Mährenhüll liegt in der Gemarkung Bojendorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Dezember 2025.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt auf einer Hochebene der Fränkischen Jura und ist weitestgehend von Acker- und Grünland umgeben. Die Staatsstraße 2210 führt nach Bojendorf (2 km nordöstlich) bzw. nach Wattendorf (2 km westlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Großziegenfeld (2,5 km südöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Dezember 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Mährenhüll aus 14 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Scheßlitz aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Amt Scheßlitz. Grundherren waren
- das Amt Scheßlitz: 1 Gülthof mit 2 Wohnhäusern (beide mit Braurecht), 1 Gütlein, 1 Tropfhäuslein;
- das Domkapitel Bamberg: 1 Gütlein;
- das Kloster Michelsberg: 2 Sölden;
- das Kloster Langheim: 1 Gut;
- das Spital Weismain: 1 Sölde;
- das Freiherren von Künßberg: 2 Gütlein, 2 Lehen mit je 1 Wohnhaus;
- die Familie von Neudecker und Erben: 1 Sölde.<ref name="W144">W. Weiß: Bamberg, S. 144.</ref>
Im Jahre 1802 kam Mährenhüll an das Kurfürstentum Bayern. Im Zuge des Gemeindeedikts wurde Mährenhüll dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Bojendorf und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Bojendorf zugewiesen.<ref name="W235">W. Weiß: Bamberg, S. 235.</ref> Am 1. Mai 1978 wurde Mährenhüll im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Wattendorf eingegliedert.<ref>Wattendorf > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. Dezember 2025.</ref>
Baudenkmäler
In Mährenhüll gibt es zwei Baudenkmäler:<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Wattendorf (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Haus Nr. 1: Kleinstall
- Bildstock
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Einwohnerentwicklung
Religion
Mährenhüll ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Barbara (Wattendorf) gepfarrt.<ref name="W144"/><ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Mehrenhühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 483 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3769698843 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Ortsteile > Mährenhüll. In: wattendorf-oberfranken.de. Abgerufen am 17. Dezember 2025.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Mährenhüll in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Mährenhüll im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Bojendorf | Gräfenhäusling | Mährenhüll | Schneeberg | Wattendorf